Dornige Rosen…

Freitag: ca. 18°C, ganztägig bedeckter Himmel

Das Eck mit den roten Beetrosen war fällig. Im letzten Jahr wurde daran kaum etwas gemacht, im Frühjahr nur ganz wenig zurückgeschnitten. Sie waren heuer ziemlich blühfaul. Außerdem war der Hartriegel so sehr in die Rosen hineingewachsen, dass man diese kaum mehr sah.
Also habe ich mich mit Säge und Schere bewaffnet und habe zunächst einmal den Hartriegel zurückgeschnitten. Außerdem schon einmal die Rosen um ein Drittel gekürzt, der Rest folgt dann im nächsten Frühjahr, wenn ich sehen kann, was noch zurückgefroren ist. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wer dafür verantwortlich ist, dass Rosen Dornen (oder waren es doch Stacheln?) haben müssen. So schön sie ja blühen, aber *das* ist einfach unnötig.
Eine der Rosen hatte jede Menge Wildtriebe angesetzt, die habe ich auch entfernt. Plötzlich wachsen die Pflanzen wieder ganz zahm. Allerdings ging es dann erst einmal an das Unkraut, das sich in zwei Sommern unter den Rosen angesammelt hatte, und das war eine ganze Menge. Da die Maiglöckchen inzwischen weitgehend eingezogen sind, habe ich die auch gleich noch entfernt – und bin wieder auf einen Cotoneaster gestoßen. Den habe ich erst einmal radikal runtergesägt, und den Wurzelstock „darf“ mir mein Mann die nächsten Tage dann entfernen.

Miranda hat da schon fleißig vorgearbeitet, anscheinend lebt unter dem Cotoneaster ein Mäuschen, sie hat nämlich ihrem Terrierdasein alle Ehre gemacht und fleißig unter der Wurzel gegraben und daran gezerrt.

Dennoch ist irgendwie nicht alles fertig geworden, da werde ich wohl morgen noch einmal ran dürfen…

Miranda und Cloey

Miranda und Cloey

Miranda und Cloey sind die beiden Hunde meiner Eltern, die aber auch ständige Gäste bei uns sind. Beide sind Scottish Terrier, wunderbare Hunde, die gerne spielen, für ihr Leben gerne ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, aber auch ganz zufrieden mal nur im Garten bleiben können.

Cloey ist inzwischen fünf Jahre alt, Miranda ist erst im Januar 2008 geboren und ein rechter Treibauf. Das Photo zeigt Miranda im Alter von zwölf Wochen neben ihrer Cousine Cloey.

Unbekannt I

Kennt mich jemand?

Kennt mich jemand?

Diese Rose blüht in meinem Garten. Sie ist eine der Rosen, die von der Vorbesitzerin des Grundstückes gepflanzt wurden – und ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was es für eine Rose sein könnte.

Auf bisherige Nachfragen hieß es, es könnte vielleicht die Albrecht-Dürer-Rose sein, aber so wirklich passende Bilder habe ich im Internet nicht gefunden.

Aber vielleicht finde ich es ja doch eines Tages noch einmal heraus…

Apfel-Honig-Marmelade

Die Lieblingsmarmelade meines Mannes – und gerade jetzt zur Apfelsaison eine tolle Sache, wenn man so wie wir drei Apfelbäume hat.

Zutaten:

  • 1kg geschälte, entkernte und gewürfelte Äpfel
  • 6EL Zitronensaft
  • 1kg Gelierzucker 1:1
  • 1 bis 2 TL Zimt
  • Honig

Die Äpfel kommen mit dem Zitronensaft, dem Zimt und dem Gelierzucker in einen Topf, der möglichst groß sein sollte, da die Äpfel beim kochen ziemlich ‚hochkommen‘. Gut durchmischen und eine Weile stehen lassen.

Dann aufkochen und immer fleißig rühren. Ab dem Schäumen noch 3 Minuten weiterkochen, anschließend von der Platte ziehen. Da die Apfelstückchen noch ziemlich grob sind, gehe ich jetzt noch mal mit dem Rührstab durch, so dass das meiste püriert ist, aber noch Stücke übrig bleiben.
Anschließend den Honig dazugeben. Das mache ich meist nach Gefühl, ein ordentlicher ‚Schuß‘ ist es in der Regel schon. Aber nicht zu viel, sonst wird es zu süß.
Nochmal gut unterrühren und dann in Schraubverschlußgläser abfüllen.
Wie lange sich das Zeug hält, kann ich leider nicht beurteilen, da die Marmelade bei uns meist nicht einmal bis zum Frühjahr hält – egal, wie viel ich koche.

So sah es einmal aus II

Das Wohnzimmerbeet in 2007

Das Wohnzimmerbeet in 2007

Auf dem Bild vom Sommer 2007 kann man schon sehen, wie gut es tat, dass die fünf Nadelbäume vor dem Wohnzimmerfenster verschwunden waren.

Allerdings sieht man hier auch schön, was in diesem Beet alles so wächst. Cotoneaster, Nadelpflanzen, und noch einmal Cotoneaster. Einziger Farbtupfer an der Ecke zur Terrasse eine Schneeheide und am rechten Ende des Beetes zwei kleine rote und eine kleine weiße Rose, die zwar blühten, aber dennoch ziemlich mickerig aussahen.

Die Rosen habe ich bei der Umgestaltung des Beetes im Herbst dann umgesetzt, sie blieben zwar im Beet, aber sie bekamen einen kompletten Schwung neuer Erde. Leider hat es nur die weiße Rose geschafft, die beiden roten sind mir über den Winter dann eingegangen. Nun gut, schon Platz für neue Dinge. Allerdings waren in dem Beet an der linken Seite noch zwei Rosen, die ganz furchtbar mickerten. Eine gelbrote und eine pinkfarbene, die habe ich erst mal in Töpfe gesetzt und so überwintert. Noch haben sie keinen endgültigen Platz gefunden.

Unsere Terrasse in 2007

Unsere Terrasse in 2007

Auf der Terrasse stehen noch meine Rosen, die die letzten drei Jahre in Töpfen auf dem Balkon überlebt haben. Links an der weißen Rankwand die Malvern Hills, außerdem hatte ich noch eine Schneewittchen, eine Miss Alice und eine Caramella. Zur Einweihung des Hauses bekam ich noch eine Graham Thomas geschenkt, bei der ich zunächst nicht wußte, wohin ich sie pflanzen wollte – also mußte auch diese Rose erst mal mit einem Topf vorlieb nehmen.

Schneewittchen, Miss Alice und Caramella sind dann im Herbst in das ‚Wohnzimmerbeet‘ umgezogen, wo sich die beiden erstgenannten unglaublich wohl fühlten und auch dieses Jahr schon üppig geblüht haben. Auch die Caramella blühte, aber irgendwie immer genau dann, wenn der nächste Regenguß im Anmarsch kam, so daß von der Pracht bald nicht mehr viel übrig war…

Platz vor dem Wohnzimmer...

Platz vor dem Wohnzimmer...

Dieses Bild rechts zeigt, wie unglaublich viel Platz vor dem Wohnzimmer frei wurde, seit die Bäume fort sind. Man kann dort prima Feste feiern, da passen etliche Bierbänke hin, das haben wir natürlich schon ausprobiert.

Der Blick geht nach Osten, in Richtung auf unseren Reitplatz. Der Apfelbaum ist einer von dreien, der uns im Herbst mit wahnsinnigen Mengen an Äpfeln verwöhnt – so viele kann man gar nicht verarbeiten. Glücklicherweise liebt mein Mann die Äpfel in Form von Apfel-Honig-Marmelade, da komme ich mit dem Marmelade-kochen gar nicht mehr hinterher. Auch unsere Pferde freuen sich über das Fallobst, so dass ich mir auch über das Ausschneiden angematschter Äpfel keine Gedanken zu machen brauche.

Das Tierchen im Vordergrund ist der Scottish Terrier meiner Eltern, Cloey, die natürlich unseren Garten auch schon als ‚mein Revier‘ bezogen hat und jeden Fremdling aufs unflätigste beschimpft.

So sah es einmal aus

Auf der Südseite haben wir nicht nur eine wunderbare Terrasse, die den ganzen Tag Sonne bekommt, aber leider fast ein bißchen klein ist – sondern auch jede Menge Cotoneaster. Er führt um die ganze Terrasse herum, bis an die Westseite vor das Esszimmerfenster. Auch rechts von dem Treppchen, das auf die Terrasse führt, findet sich jede Menge Nadelgezeugse und Cotoneaster, aber herzlich wenig blühwilliges. Ich gebe ja zu, Cotoneaster ist pflegeleicht – aber er sagt mir denn nun doch nicht so sehr zu. Ich habe das Bild ein wenig stark bearbeitet, damit man auch etwas erkennt, denn es war ein Septembernachmittag und die Sonne war schon am Sinken.

Die selbe Ecke des Hauses einmal von der anderen Seite betrachtet. Man erkennt wunderbar die fünf Nadelbäume, die direkt vor das Wohnzimmerfenster gepflanzt wurden, wobei wohl nicht bedacht wurde, dass die einmal verdammt groß werden würden. Sie waren nicht besonders ansehnlich, schmissen mit Blütenstaub – und außerdem stahlen sie jede Menge Licht aus dem Wohnzimmer – kurz: Sie mußten weichen.

Auch dieser Kriechwacholder war wohl eher unter dem Gesichtspunkt ‚pflegeleicht‘ gepflanzt worden, aber ich konnte mich so gar nicht damit anfreunden. Ich wollte einen Garten, keinen Friedhof!

Insofern gab es auch hier nur eines: Raus mit dem Ding.

Der Anfang ist gemacht…

Es ist geschafft… mein erstes Weblog ist angelegt. Sogar das Layout habe ich mir schon ausgesucht. Allerdings will ich es mir noch ein wenig anpassen. Auch der Titel, „llewellas Weblog“, ist zwar nicht falsch, denn immerhin ‚bin‘ ich Llewella, aber er trifft den Kern der Sache nicht wirklich, denn hier soll es in erster Linie um den Garten gehen.

Beziehungsweise um dessen Umgestaltung, die an und für sich schon im Sommer 2007 begonnen hat, nachdem wir unser Grundstück kauften. Das gesamte Grundstück hat 5000 Quadratmeter, aber der Garten an sich sind, grob geschätzt, ungefähr tausend Quadratmeter. Allermeist genug, um sich hemmungslos austoben zu können, wenn man denn die Zeit dazu findet. Die restlichen 4000 Quadratmeter gingen nämlich für eine kleine Koppel und einen Reitplatz drauf – denn wir haben drei Pferde, die natürlich auch versorgt werden wollen.

Insofern war der Anspruch an den Garten schon mal klar vorgegeben: Möglichst pflegeleicht sollte er sein. Ob das mit meiner Begeisterung für romantische Bauerngärten vereinbar ist, wird wohl die Zukunft zeigen, ich bin ein kleines bißchen skeptisch.

In den nächsten Tagen werde ich dann wohl erst mal Fotos aus dem letzten Jahr sortieren und zeigen, wie der Garten aussah, als wir ihn übernahmen. Ich bin schon sehr gespannt, wo der Weg uns noch hinführen wird.