Traumhaftes Wetter

Samstag, morgens 4°C, ab 10 Uhr Sonnenschein, in der Sonne bis 19°C

Es ist unglaublich. Ein richtiger Frühlingstag, der dazu verlockt, im Garten zu arbeiten. Leider ist der Boden noch viel zu naß. Also haben wir das Holzlager ein wenig aufgeräumt und die Dachrinne am Stall repariert. Und ein paar Pflanztöpfe gesäubert, damit die demnächst dann wieder neue Pflanzen beherbergen können.

Nachmittags bin ich dann mit einer Tasse Tee in der Sonne gesessen, es war einfach wunderbar. So könnte es jetzt ja bleiben.

Und als kleiner ‚Beweis‘: Winterlinge und Schneeglöckchen sind auch bei uns endlich aufgeblüht. Sogar die ersten Bienchen sind erwacht…

Winterlinge im Wohnzimmerbeet

Winterlinge im Wohnzimmerbeet

erste_schneegloeckchen1

Schneeglöckchen mit Bienchen

Advertisements

„Frühling lässt sein blaues Band…“

Mittwoch, morgens 1°C, bedeckt, gegen mittag Sonne mit Wolken, 7°C

Nein, ganz so weit, wie das Gedicht es suggerieren mag, sind wir hier noch nicht. Noch liegt Schnee. Noch gehen die Temperaturen nachts deutlich unter den Nullpunkt.

Aber die Schneedecke hat ordentliche Löcher bekommen. Und in den Beeten sieht man sie herausspitzen – die Triebe von Winterling, Schneeglöckchen und Krokussen. Sogar die ersten vorwitzigen Narzissen habe ich entdeckt.

Ein paar der Schneeglöckchen und Winterlinge haben wohl sogar schon überlegt, ob sie ihre weißen und gelben Blüten zeigen sollen, die Überlegung aber nicht komplett ausgeführt.

Egal. Schon die Tatsache, dass die Frühjahrsboten sogar am Küchenbeet, das als Nordbeet im kompletten Schatten liegt, austreiben, läßt mich hoffen, dass er doch bald kommt, der Frühling…

Ekelwetter…

Montag, 4°C, abwechselnd Schneeregen, Nieselregen, kein Regen und sogar mal zehn Minuten Sonne

Bah. Wenn es doch wenigstens gleichbleibend kalt wäre. Eine schöne geschlossene Schneedecke in meinem Garten wäre mir doch wesentlich lieber als dieses Wetter. Mein Weg zum Stall besteht aus Schneematsch, Drecklöchern und halb zugeschneematschten Trittplatten. An den tieferen Stellen sammelt sich das Schmelzwasser, weil der Untergrund einfach noch zu gefroren ist, als dass das Wasser richtig abziehen könnte.

Christrosen, Winterlinge oder Schneeglöckchen? Absolute Fehlanzeige. Statt dessen eine ausgeprägte Eisplatte vor dem Thermokomposter, weil sich die Regenrinne über den Winter verschoben hat und das obere Ende nun nicht mehr im unteren Ende steckt. Das Ausleeren des Gemüseabfalls in den Komposter wird zum Abenteuer.

Na gut, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Aber fast.

Zum Wochenende hin soll es wieder schneien. Ich bin ja mal gespannt. Eigentlich würde ich viel lieber zusehen, wie die Winterlinge anfangen, aus der Erde zu spitzen…

Aber es ist nur eine Frage der Zeit – kommen wird er, der Frühling 🙂

Bauernregeln

Bauernregeln sind doch etwas Interessantes. Mein Taschen-Mondkalender wartet heute mit folgender Weisheit auf:

„Ist’s im Februar kalt, wird der Winter nicht alt.“

Dagegen hätte ich ja nichts einzuwenden. Im Augenblick ist es kalt. Und es schneit. Mal wieder. Ein Teil von mir ist es so langsam wirklich leid. Aber auf der anderen Seite könnte es auch regnen und alles grau und widerlich matschig sein. Da habe ich dann doch lieber Schneefall, das sieht wenigstens schön aus und die Stiefel sind, wenn man sich nach draußen wagt, nicht ganz so widerlich matschig.

Wieder einmal sieht es bei mir also so aus:

Schneefall im Februar

Schneefall im Februar

Der Gartenkalender, den ich jede Woche per Mail beziehe, meint für diese Woche:
Rhabarber mit organischem Material bedecken oder mit einem Behälter, damit er früher austreiben kann weil er wärmer hat. Und Stallmist und Kompost könne ausgebracht werden.

Tja. Darauf kann man derzeit getrost verzichten…

Mittwoch, morgens geschlossene Schneedecke, später alles wieder grün, abends wieder beginnender Schneefall 
Donnerstag, 1°C, leichter Schneefall 

Ein wahrer Kuhsturm…

Dienstag, Orkan, aber wenig Regen, 7°C

Das Wetter ist der Hammer! Hat es heute früh noch ganz harmlos mit einem Föhnsturm angefangen, hat sich das ganze jetzt zu einem wahrhaften Orkan gemausert. Wetter.com gibt sogar eine Wetterwarnung für unseren Landkreis heraus…

„Es treten Orkanböen mit Geschwindigkeiten über 120 km/h (33 m/s, 64 kn, Bft 12 auf.
ACHTUNG Hinweis auf mögliche Gefahren:
Es sind verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen.“

Ja – ist denn heut‘ schon April??

Montag, 4°C, kalter Wind, durchwachsenes Wetter

Man könnte sich das wirklich fragen… Heute früh strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Wirklich verlockendes Wetter, um spazieren zu gehen. Ein Wetter, das die Gefühle höher schlagen ließ und die Gedanken an Krokusse und Winterlinge unterstützte.

Und nun, gegen mittag – Schneefall. Dicke, weiße Flocken, dicht an dicht, durch die Windböen teilweise waagrecht heran fegend. Sie bleiben sogar liegen.

Da kann man nur den Kopf schütteln und sich auf die Couch verkriechen. Am besten mit einer schönen Tasse heißen Tee und einem guten Buch. Oder Mittagschläfchen machen.

Hört sich gut an. Ich werde meinen Vorschlag jetzt in die Tat umsetzen…

Und er kommt doch!

Der einsame Narzissenaustrieb

Der einsame Narzissenaustrieb

Mittwoch: morgens -3°C, bedeckter Himmel, ab 10 Uhr strahlender Sonnenschein, in der Sonne 15°C
Man mag mich ja für verrückt halten. Aber ich habe mich heute früh so gefreut, als ich diese vorwitzige Narzisse aus der Erde spitzen sah, dass ich gleich zur Kamera greifen musste. Es wird also scheinbar doch endlich einmal Frühling…
Auch im Esszimmerbeet lugen schon ein paar Krokusse aus der Erde. Nur unter dem Hartriegel und dem Apfelbaum, wo hoffentlich bald ein gelber Teppich aus Winterlingen liegen wird, tut sich noch so gar nichts. Gut, da kommt die Sonne auch nicht hin. Wohnzimmer- und Esszimmerbeet liegen doch zumindest ein paar Stunden des Tages in der Knallsonne, da wärmt der Boden dann doch entsprechend schneller auf.