Was man niemals tun sollte…

Donnerstag, 21°C, bewölkt, abends Gewitter mit Hagel

Nämlich das, was ich getan habe – tun musste, als unser Reitplatz gebaut wurde. Ganz auf die Schnelle mußten nämlich Rhabarber und Himbeeren umgepflanzt werden, sonst hätte der Bagger sie vernichtet. So konnte ich keine Rücksicht darauf nehmen, wohin ich sie pflanzte. Besser gesagt, in welchen Boden.

Folglich wächst dort jede Menge Unkraut. Und zwar Unkraut der unangenehmen Sorte, so was nettes wie Ackerwinde und Hahnenfuß….  Und zwar in Unmengen…

Der Taschenkalender meinte, heute sei ein guter Tag zum Unkrautjäten. Mondkalendertechnisch und so. Also habe ich mich aufgerafft und das Rhabarberbeet angegriffen. Von ‚Unkraut ausstechen‘ konnte aber nicht wirklich die Rede sein – prinzipiell hab ich die oberste, fünf Zentimeter dicke Erdschicht abgehoben und mit ihr alles an Unkraut, was darin war. Eineinhalb Schubkarren hat es gegeben. Die landeten alle auf dem Misthaufen vom Stall – da können sie dann im heißen Pferdemist kaputt gehen.

Leider habe ich kein Vorher-Nachher-Photo, aber anhand des Bildes der Himbeerecke, die direkt an das Rhabarberbeet angrenzt, kann man sich vielleicht vorstellen, wie das Beet vor dem Unkraut jäten aussah.

rhabarberbeet

Rhabarberbeet

himbeeren

Himbeer-Ecke

Zu guter Letzt noch ein Blick auf das Gemüse- und Obsteck. Die Hölzerl im gemähten Rasen zeigen an, wo das geplante Hochbeet hin soll.

blickrichtung

Blick auf den Gemüsegarten

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Obstbaumschnitt…

ist eine komplizierte Angelegenheit.

Zumindest, wenn die Bäume seit bestimmt fünf Jahren nicht mehr beschnitten wurden.

Zumindest, wenn man es noch nie gemacht hat und mit der Anleitung neben dem Baum steht.

Und obendrein ist es hochinteressant, wenn man zwei Schubkarren mit Schnittgut entsorgt – am Baum selber aber kaum etwas zu erkennen ist *seufz*

Dafür hat Torben noch die Gelegenheit genutzt und den Rasen im „Ziergarten“ gemäht. Jetzt schaut er doch wieder recht gut aus. Auch wenn noch einiges zu tun sein wird. Zum einen stört mich der hohe Unkrautgehalt doch ein wenig und zum anderen ist der Boden an den Stellen, wo letztes Jahr zum Trockenlegen des Kellers aufgebaggert gewesen war, ziemlich deutlich abgesackt. Da müssen wir uns wohl noch etwas einfallen lassen.

Im Gemüse-/Obstgarten hat der Rhabarber angefangen, durchzutreiben. Auch die Himbeere kommt aus der Erde. Ausgerechnet die Schwarze Johannisbeere hat schon richtig Blätter – die mir viel liebere rote Johannisbeere mickert noch ein wenig vor sich hin…

Mittwoch, 23°C, sonnig, leichter Wind

Ostern mit Traumwetter

Es ist kaum zu glauben, dass wir erst Mitte April haben. Die Osterfeiertage haben wir mehr im Freien verbracht als im Haus. Nachmittägliches Eisessen auf der Terrasse, abendliches Grillen – und selbst hier haben wir auf der Terrasse gesessen. Abends um sechs hatten wir noch sage und schreibe 22 Grad.

Wir haben es genossen.

Fleißig waren wir auch. Die ersten Vorbereitungen für das Hochbeet im Gemüsegarten sind getroffen, wir hoffen sogar, dass wir noch mit dem alten Holz auskommen und nichts neues dazu kaufen müssen.

Sämtliche Pflanzen, die im Haus überwintert haben, stehen nun auch draussen. Der Agapanthus sieht hervorragend aus – ich bin gespannt, welcher früher blüht: Der meines Vaters, der dunkel überwinterte und jetzt noch ziemlich blassgesichtig daher kommt, oder meiner, der hell überwintern durfte, wunderbar grün ist, es aber über den Winter wahrscheinlich mit 12 Grad ein kleines bißchen zu warm hatte. Es dürfen noch Wetten abgeschlossen werden.

Die Topfdahlien sind nicht gut über den Winter gekommen, die haben wir wohl zu spät herein geholt. Ich habe mal eine ausgetopft, weil sie eigentlich in ein Beet sollte, aber die war ganz eklig schleimig. Jetzt stehen sie alle noch in ihren Töpfen auf der Einfahrt und wir warten erst einmal ab, ob noch was austreibt. Weggeworfen sind sie dann im Zweifelsfall schnell.

Die ausgegrabenen Dahlien sind ganz furchtbar zusammengeschnurpst über den Winter, man kann sich kaum vorstellen, dass das vertrocknete Zeug mal Pflanzen geben will. Die Knollen sind nun auch im Beet gelandet, und zwar im Westbeet. Es waren fast alles in Rot- und Gelbtönen blühende Dahlien, die nun gemeinsam mit Montbretien „Lucifer“ und Mädchenauge „Full Moon“ in das frisch angelegte Westbeet kamen. Dazu dann noch ein paar gelbe Mohnstauden, die meine Mutter in ihrem Garten ausgebuddelt hatte. Als Kontrast habe ich noch Kornblumen dazwischen gesät und die einzige violette Dahlie, die ich besitze.

Ich bin jetzt schon gespannt, wie das Ganze dann aussehen wird.

Im Esszimmerbeet treibt das Tränende Herz wie verrückt und hat sogar schon zahlreiche Blüten angesetzt. Ansonsten sind hier die Zwiebelblüher beinahe verblüht, gut, auf die Tulpenblüte warte ich noch. Ansonsten habe ich keinen Plan, was ich in dieses doch noch recht leere Beet setzen will… Aber da wird mir schon noch was einfallen.

Unter dem Hartriegel beginnt es jetzt, blau zu blühen – jede Menge Gedenkemein sprießen. Ich war ganz überrascht, konnte mich gar nicht erinnern, dass die da letztes Jahr auch schon waren.

Zu guter letzt das Beet am Wohnzimmerfenster: Die Tulpen beginnen zu blühen, die Narzissen sind fast verblüht und die Hyazinthen und Muscari legen auch los. Die Clematis, die ja über den doch recht harten Winter keinerlei Schutz bekommen hatte, treibt durch wie verrückt.

In diesem Beet habe ich jede Menge Unkraut entfernt und auch noch ein paar Storchschnabelpflänzchen neben die Pfingstrose gesetzt. Interessanterweise scheint sich die Literatur bei Storchschnabel so gar nicht einig zu sein, ob er nun Sonne haben will oder nicht. Nun hat er Sonne – mal sehn, was er draus macht.

Und auch die Pferde bekamen endlich wieder Gras unter die Hufe, denn die große Koppel am Wald wurde eingeweiht. Wie immer wurde sie erst plattgaloppiert – wobei es einem schon Angst und Bang werden kann, wenn vier Pferde den Hang hinunter brettern – dann niedergewälzt – und anschließend war die Welt perfekt 🙂

Hier noch ein paar Impressionen vom Wochenende – und für ein neues Titelbild sollte ich die Tage wohl auch sorgen…

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Wohnzimmerbeet linke Hälfte

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Wohnzimmerbeet rechte Hälfte

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Westbeet frisch bepflanzt

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Unter dem Hartriegel

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Ostermontag, 25°C, sonnig, gelegentlich Schäfchenwolken

Hyazinthen- und Narzissenblüte

Drei Tage wunderbares Gartenwetter. Drei Tage, an denen ich ein kleines bißchen in meinem Garten gewerkelt habe. Zumeist Unkraut gejätet. Das Beet an der Einfahrt ist beinahe komplett unkrautfrei, so dass die dort wachsenden Hyazinthen und Primeln schön zur Geltung kommen.

Im Wohnzimmerbeet habe ich das Unkraut jäten noch nicht angegriffen, da sich dort wahrscheinlich ziemlich viel der letztjährig blühenden Pflanzen ausgesamt hat und man anfangs einfach nicht erkennen kann, ob es Unkraut werden will oder was anderes. Ich zumindest nicht. Daher darf da erst mal (fast) alles wachsen. Lediglich dieses weiß blühende Unkraut, dessen Samen immer so wild in der Gegend herumspringen, habe ich rausgezogen, wo ich es antraf.

Hier noch ein paar Eindrücke vom heutigen Stand des Gartens:

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Montag (06.04), Sonnenschein, 21°C 
Dienstag (07.04.), Sonnenschein, 21°C 
Mittwoch, Sonnenschein, vormittags etwas diesig, 20°C

Auf Traumwetter folgt Regen…

Am gestrigen Samstag war wirklich ein wunderbarer Sonnentag.

Bereits am vormittag konnte man meinen Mann und mich im Garten antreffen, wo wir ein paar Rankgitter an die Hauswand gebracht haben, damit Pauls Himalayan Musk jetzt so richtig anfangen kann zu wachsen. Bin mal gespannt, ob dieser Rambler sich bei mir im Garten genau so wohl fühlt wie bei meinen Eltern, wo mein Vater sie nur als die „Hau-mich-blau-Rose“ bezeichnet. Der Name kommt daher, dass diese Rose mit ihren langen Tentakeln ständig nach ihm greift und er laufend irgendwelche Ratscher von dem Ding abbekommt, egal, wie vorsichtig er sich ihr nähert 😀

rankwand

Dann hat mein Mann sich an das Säubern der Einfahrt gemacht, während ich noch das Eckbeet an der Einfahrt von Unkraut befreit habe. Das war teilweise nicht so einfach, denn Unmengen von Winterlingen haben dort geblüht und das Unkraut zwischen diesen heraus zu bekommen ist nicht so einfach.

In dieses Beet hatten wir im Herbst noch zahlreiche Pflänzchen gesetzt, aber viele von ihnen haben den strengen Winter wohl nicht überlebt, jedenfalls treibt da noch herzlich wenig durch.

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Die erste unkrautfreie Ecke

Dennoch findet man jetzt jeden Tag eine neue Pflanze, die zu blühen beginnt. Gestern war es die Kuhschelle, die mich mit ihren Blüten überraschte.

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Kuhschelle im Wohnzimmerbeet

Am Nachmittag wurde dann noch die Terrasse auf Vordermann gebracht und die Möbel aufgestellt. Dann haben wir das erste Eis der Saison genossen – im strahlenden Sonnenschein – und uns wieder einmal bestätigt, wie schön wir es doch getroffen haben.

Auch unser Churchill konnte sich für das warme Wetter begeistern. Verbrachte er die letzten Monate meist im Haus, wagt er sich jetzt zunehmend erfreut wieder nach draussen und nimmt Sonnen- bzw. Erdbäder.

2009-04-04

Leider ist der Sonntag dafür dann grau-in-grau mit dichter Bewölkung und leichtem Regen. Die Wettervorhersage muss doch nicht immer Recht haben *seufz*. Heute ist also Faulenzen im Haus angesagt. Macht aber nicht wirklich was, wir waren ja gestern fleißig. Und übertreiben soll man ja nichts.

Samstag, Sonnenschein pur, bis 21°C
Sonntag, leichter Regen, 12°C

Endlich T-Shirt-Wetter!

Richtig angenehm warm war es heute, ein Tag, der dazu verlockt, ihn im Freien zu verbringen. Die Vögel singen, dass es eine wahre Pracht ist und die Sonne hat schon richtig an Kraft gewonnen. Bereits gestern nachmittag haben wir die Gartenstühle auf die Terrasse gestellt und dort unseren Tee getrunken. Das Thermometer zeigte 21 Grad!

Auch am heutigen Tag war es richtig schön und sonnig, bereits vom frühen Vormittag an. Endlich kann man die Wäsche wieder auf die Leine draussen hängen – und sie wird auch noch innerhalb eines halben Tages trocken.

Im Garten beginnt nun die spannende Zeit. Wo kommt was? Kommen all die Pflanzen und Zwiebeln, die man im Herbst noch gesetzt hat?

Und vor allem, was hat man denn alles gesetzt? (Ich gebe zu, ich habe einiges davon vergessen).

Mit dem Fotoapparat bewaffnet bin ich wieder durch meinen Garten gezogen und habe heute einiges geknipst. Nur das Pfauenauge entfleuchte mir Sekunden vor dem Abdrücken und der Zitronenfalter wollte sich auch nicht ablichten lassen…

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Seit gestern blüht die Tulpe

blausternchen

Blausternchen im Esszimmerbeet

puschkinie

Puschkinie im Esszimmerbeet

primel

Primel in der Wiese

hepatica

Die erste Blüte im Nordbeet!

Donnerstag, Sonne, 21°C
Freitag, Sonne, 20°C, leichter Wind