Lieblingspflanzen

Im Blog von Frau Gartengeflüster, das ich immer wieder gerne besuche, habe ich ein liegengelassenes Stöckchen gefunden. Nachdem sich hier schon lange nichts mehr getan hat, die passende Gelegenheit, das Stöcklein aufzunehmen und etwas zu schreiben, auch wenn es von einer Gartenanfängerin kommt!

Mein Lieblingszierpflanzen:

Frühlingszwiebelblüher: Eindeutig die Winterlinge, denen ich noch vor ein paar Jahren so gar nichts abgewinnen konnte – aber seit wir unser Haus gekauft haben, in denen einfach Unmengen davon blühen, kann ich sie jedem nur wärmstens ans Herz legen. Allerdings wirken sie tatsächlich am Besten, wenn besagte Unmengen blühen…

Prachtstaude: Das ist schwierig, denn so viele kenne ich noch gar nicht. Ich glaube aber, dass mir der Phlox von denen, die ich bisher kennenlernte, am besten gefällt. Knapp geschlagen geben muss sich der Rittersporn, was aber vielleicht daran liegt, dass er bei mir ständig von Mehltau befallen wird, was einfach nur lästig ist.

Bodendecker: Öh – da kenne ich irgendwie keine…

Blütenstrauch: Hier muss ich auch die Forsythie nennen, denn deren Blüte erwarte ich jedes Jahr sehnsüchtig – endlich ist dann der Winter vorbei. Die Weigelie mag ich aber auch unheimlich gerne leiden 🙂

Rose: Oh, da gibt es sooo viele schöne Sorten – der Garten meiner Mutter ist da ein gutes Anschauungsobjekt. Wunderbar mit ihrem satten Rot finde ich jedenfalls die Sympathie, die ich auch in meinen Garten gepflanzt habe und hoffe, dass sie meine langweilig weiße Hauswand bald erobert.

Kletterpflanzen: Da muss ich beinahe passen, denn davon kenne ich zu wenig. Ganz allgemein gesprochen mag ich aber Clematis und Kletterrosen sehr gerne.

Baum: Einen wirklichen Lieblingsbaum habe ich nicht. Wenn ich aber noch einmal in die ‚alte Heimat‘ gelange, wo die Familie meines Vaters herstammt, dann werde ich mir einen Ableger der Linde holen, die vor unserem alten Gut steht. Das Gut ist nicht mehr da, nur noch ein paar Wirtschaftsgebäude stehen und auch die in jämmerlichem Zustand – aber die Linde, wow! Ich habe in meinem Leben noch nie solch einen majestätischen, hohen Baum gesehen…

Immergrüne: Wenn man meinen Garten sieht, müsste man meinen, es sei der Cotoneaster, so oft wächst er dort. Weit gefehlt, das ist nur das Überbleibsel der Vorbesitzerin, das so nach und nach weichen muss – daher auch der Titel meines Blogs. Ich glaube, ich mag Ilex sehr gerne und Vinca, auch wenn letztere sich bei mir als wahres Wuchergenie zeigt, obwohl sie in der Knallsonne wächst…

Einjährige:  Tagetes mag ich da auch sehr gerne. Man kann sie in allen Formen und Größen haben und sie werden nie langweilig. Außerdem sind sie so schön einfach zu ziehen – nur dass die Schnecken sie auch gerne mögen, finde ich jetzt nicht so prickelnd.

Kübelpflanze: Bei der Gärtnerei in unserer Straße steht definitiv mein Kübel-Liebling: Eine purpurfarbene Bougainvillea in einer Größe, sie sich von schreibt *schwärm* – ja, wenn ich die hätte *träum* (Bei Licht betrachtet, wäre dann wohl auf unserem Terrässchen kein Platz mehr für einen Tisch)

Iris schreibt, man solle das Stöckchen drei Bloggern zuwerfen… Hm, das ist für mich nicht so einfach.Wie wirft man denn ein virtuelles Stöckchen?

Vielleicht mag der eine oder andere ja mein Stöckchen aufnehmen, das ich auffordernd in den Boden meines Gartens gesteckt habe…

 

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Auf zum Einrichten!

Es ist geschafft!

Mein Schatz und mein Schwiegerpapa waren dieses Wochenende einmal mehr fleißig – und nun ist das Kinderzimmer beinahe fertig. Tapeziert, gestrichen, Boden verlegt, Fußleisten befestigt und was sonst noch alles so anfiel ist fertig.

Auch die Schränke sind schon drin und warten darauf, dass sie mit Klein Richards Bekleidung gefüllt werden. Nun wartet dann die Nähmaschine meiner Mutter darauf, in Aktion zu treten, damit das Zimmer auch hübsche Vorhänge bekommen kann, damit Junior sich so richtig drin wohl fühlen kann…

Samstag (07.11.) und Sonntag (08.11.), bedeckt, aber trocken

Juhu!

Das Esszimmer/Westbeet ist winterfest *riesigfreu* – Nachdem wir dieses Wochenende tatsächlich ordentliches Wetter bekamen und der Wetterbericht ab Montang „ergiebige Regenfälle“ *grusel* vorhersagt, musste es wirklich sein – jedes Mal, wenn Junior sein Vormittagsschläfchen hielt, ging es ab in den Garten.

Geflucht habe ich ziemlich herzhaft angesichts der schröcklichen Mengen an Klee, die das Beet überwucherten. Der blüht zwar hübsch dunkelgelb, breitet sich aber ansonsten einfach nur aus und hat ganz entsetzlich unangenehmes Wurzelwerk, das – nun ja, eben zum fluchen einlädt.

Dank eines frisch geschärften Rasenkantenstechers hat das Westbeet jetzt eine schöne gerade-geschwungene *hä?* Kante, sämtliches Unkraut ist entfernt – und das ist viel gewesen! – die Dahlien sind aus der Erde genommen und die Coreopsis mitsamt Montbretien zurückgeschnitten.

Mein Kompost platzt aus allen Nähten. (Das Unkraut landete selbstverständlich nicht dort, sondern auf dem Misthaufen)

Eine der Dahlien faszinierte mich ganz besonders, der hatte ihr Platz wohl wirklich gut gefallen. Der Wurzelstock war nachgerade riesig.

Die Herbstaster musste ich drastisch verkleinern, die hatte sich schon unglaublich ausgebreitet. Habe ich erwähnt, dass meine Schwiegermutter einmal meinte, das Zeug wüchse wie Unkraut? Jedenfalls habe ich sie geteilt und einen kleinen Wurzelanteil auf der linken Seite des Kellerfensters wieder eingepflanzt. Theoretisch habe ich also jetzt links und rechts des Fensters eine schöne kniehohe violette Herbstaster.

Auf den frei gewordenen Platz pflanzte ich dann die Sympathie, die ich von meinem Vater zum Geburtstag bekommen hatte. Nun sind es wieder zwei davon und ich hoffe, dass der Dickmaulrüssler sie dieses Mal in Ruhe läßt.

Samstag (31.10.), bedeckt, 9°C
Sonntag (01.11.), vormittags bedeckt und neblig, ab mittags Sonnenschein