Bratkartoffeln und dänische Kekse

Heute abend gab es Bratkartoffeln und Kotelett. Nachdem ich Junior ins Bett brachte, hat Schnäuzelchen sich ums Essen gekümmert – was soll ich sagen… Sind Bratkartoffeln Männersache?

Mein Vater nämlich macht die besten Bratkartoffeln der Welt. So richtig schön kross und mit knusprigen Speckmöpsen drin. Solche Bratsies habe ich noch nirgendwo bekommen. Geschweige denn, sie selber so machen können. Ich habe es schon öfters versucht – aber so wie bei Vaddern wurden die Dinger einfach nicht!

Und dann kommt Schnäuzelchen daher, macht das erste Mal überhaupt Bratkartoffeln – und was tun die Dinger? Schmecken einfach genial, so richtig schön kross und mit knusprigen Speckmöpsen. Ich könnte neidisch werden – so bekomme ich die MistDinger nie hin…

Dafür habe ich heute vormittag gebacken. Dänische Kekse aus meinem skandinavischen Kochbuch. Und die sind richtig lecker geworden. Der Teig war zwar zunächst zu weich, und da die Zeit ein wenig knapp war, legte ich die Teigkugeln in die Gefriere, so nach dem Motto ‚geht schneller als im Kühlschrank‘. Tja, an und für sich ist die Annahme ja richtig – man sollte den Teig nur nicht darin vergessen!! Gerade eben noch rechtzeitig erinnerte ich mich und nahm ihn heraus.

Dänische Strudelkekse

Die Kekse gelangen jedenfalls sehr gut und schmeckten total lecker. Viel übrig geblieben ist nicht von ihnen und ich vermute stark, dass der Rest auch ganz schnell vernichtet sein wird!

Das Kochbuch ist übrigens sehr zu empfehlen, ich habe schon etliches davon gekocht und es war immer hervorragend!  Ich fand es eher durch Zufall – denn normalerweise überlese ich die Rubrik der Buchrezensionen in unserer Tageszeitung immer gepflegt. Dieses eine Mal habe ich sie gelesen – und ich dachte ‚das hört sich prima an!‘. Nachdem ich immer schon ein Kochbuch über Skandinavien haben wollte – habe ich zugeschlagen.

Sonntag (24.01.), bedeckter Himmel, 0°C

6 Kommentare zu “Bratkartoffeln und dänische Kekse

  1. Liebe llewella, Bratkartoffen sind nicht unbedingt Glücksache sondern von der richtigen Bratpfanne abhängig. Und ob Du die Kartoffeln vor kochst, wie stark die Pfanne erhitzt ist, welches und wieviel Fett Du nimmst – also kein Glück, sondern Fingerspitzengefühl, wann Du sie umrührst… klasse sehen sie auch immer aus, wenn Du ziemlich zum Schluss einen hauch Paprika drübergibst! Auf alle Fälle sind sie lecker!
    Und übrigens habe ich auch für Dich – allerdings schon vor ein paar Tagen – einen Blog Award auf meine Seite gestellt und ich hoffe, Du freust Dich und nimmst ihn mit… Liebe Grüße, gzi

  2. Ja, den Award habe ich gesehen und er wird seinen verdienten Platz auch noch bekommen *knuddel*

    Und was die Bratsies angeht – logischerweise verwendet mein Mann die gleiche Pfanne wie ich und er hat die Kartoffeln nach den Anweisungen meines Vaters gebruzzelt – genau wie ich.

    Also stimmt mit meinem Fingerspitzengefühl wohl was nicht. Tja – ich dachte immer, eine Hausfrau hat das alles im Gefühl *lach* – Bratkartoffeln und Frühstückseier haben offensichtlich was gemeinsam.

  3. Oh, DAS mit der Ähnlichkeit zwischen Bratkartoffeln und Frühstückseiern ist mir noch nicht aufgefallen… die Erklärung, die ich für die Bratkartoffeln habe ist, dass Du vielleicht nicht lang genuf abwarten kannst, bis Du sie vorsichtig umhebst, aus Angst, sie könnten anbrennen. Das ging mir anfangs auch so. Und beim Ei ist es doch einfach: so was zwischen 4:00 Min bis 5:00 Min – je nach dem, wie viele Eier und wie kalt sie sind… aber 1 Min kann natürlich DIE Auswirkungen haben 🙂

  4. Huhu,
    es gibt echt manche Sachen, die krieg ich auch nicht hin wie bei Muttern! Umso mehr freu ich mich immer wenn sie fragt, ob sie mal was „schönes“ für uns kochen soll 🙂

    aber sag mal…was um alles in der Welt sind Speckmöpse *lach* ???

    Liebe Grüße von Katja

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