Cotoneaster – nein danke!!!

„Damit Du es weißt“, sprach Schnäuzelchen mit ernster Miene, „das Zeug bekommt bei uns Hausverbot!!“

Das kann ich nur unterschreiben. Deswegen heißt mein Blog ja, wie es heißt. Also haben wir uns heute daran gemacht, den Cotoneaster um die Terrasse herum zu entfernen.  Auf diesem Bild, aufgenommen bei der Besichtigung unseres Häuschens, kann man ihn wunderbar erkennen.

Bereits im vergangenen Jahr mußte ein Teil des linken Randes weichen, jetzt war der Rest davon dran. Während der letzten Woche hatte ich schon einen Teil der Äste weggeschnitten und insgesamt fünf Schubkarren entsorgt. Bei absolut traumhaftem Wetter machte sich Schnäuzelchen nun ans Wurzelwerk.

Wer Cotoneaster kennt, weiß, was das für eine SauArbeit  ist. Mit allen möglichen und unmöglichen Ästen wurzelt diese Pflanze im Boden und man bekommt sie beinahe nicht wieder hinaus.

Dreieinhalb Stunden gaben wir gewühlt  und drei gefüllte Schubkarren Wurzelwerk entfernt.

Während unseres Gewühles haben wir zahlreiches Getier aufgescheucht, jede Menge Spinnen und Regenwürmer, außerdem eine Eidechse, die ich nicht kenne. Sie ist ungefähr so lang wie ein Zeigefinger und oben blaugrau oder so ähnlich – der Bauch hatte einen Orangeton. Wir haben sie dann unter den Hartriegel gesetzt und hoffen, dass sie da klar kommt.

Um den Tag noch komplett zu machen hat Schnäuzelchen dann noch den Rasen gemäht, so sieht der Garten doch gleich absolut klasse aus. Im Ex-Cotoneasterbeet stehen jetzt auch noch ein paar Pflanzen, zum Beispiel wohnt dort jetzt der Rittersporn, der ursprünglich im Wohnzimmerbeet beheimatet war. Dort befiel ihn aber immer der Mehltau, weil zu wenig Luft an ihn kam, seit der Hibiskus so hoch gewachsen war.

Anschließend mußten noch zwei Rosen, eine hellviolette Herbsaster, ein paar Veilchen und etliche Zwiebelpflanzen einziehen. Es sieht noch ziemlich mager aus – aber das wird sich schon noch ändern.

Im Wohnzimmerbeet blüht es inzwischen ganz wunderbar, die Tulpen sind einfach herrlich aufgeblüht

Samstag (24.04.), blauer Himmel, ein laues Lüftchen, 20°C
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10 Kommentare zu “Cotoneaster – nein danke!!!

  1. Da ward Ihr ja richtig fleißig! Wir haben aber auch ein Cotoneastergewächs am Terrassenabhang, es gibt da ja ganz unterschiedlkiche Arten… So schrecklich finde ich ihn da gar nicht, vor allem schützt er davor, dass der abhang bei starlem regen abgetragen und der Rasen mit Erde überschwemmt wird. Ich bin sehr gespannt, wie sich Euer Beet weiter entwickelt!

  2. Ja, solange er schön grün war, störte er mich auch nicht. Aber er war jetzt zu Dreivierteln abgestorben und *das* muss ich dann nicht an meiner Terrasse haben!
    Das Problem mit dem Erde-wegschwemmen werde ich sicherlich in der Anfangszeit auch haben, bis genug im Beet wächst.

  3. Schade, ich hätte ihn so nötig gebrauchen können! 5000qm Garten und Hof, da zimpert man nicht lange und in meinen Schattenparkecken hätte er gepasst. Gerade hab ich eine kantig geschnittene Eibe von über 1m Höhe noch frisch grün aus einem Friedhofcontainer gezogen und sie hat statt Todeurteil bei mir ihre Rente durch ;o))) Sie bildet den Hintergrund für eine Säule mit Töpfervogel. Also, wer im raum Schleswig- Flensburg etwas wegtun muss mir Bescheid sagen… Liebe Grüße vom Landei

  4. Wow, da wart ihr aber wirklich fleißig! Ich finde Gartenarbeit ist ein echter Kraftakt und bewundere jeden, der sie durchhält 🙂 …das es sich lohnt, sieht man deutlich an Deinen Fotos. Toll siehts aus 🙂

    Viele liebe Grüße von Katja

  5. Die kleine Eidechse sieht putzig aus. So eine hab ich bisher auch noch nicht gesehen. Und Deine Tulpen sind wunderschön – genau diese leuchtenden Gelb- und Rottöne sind auch die von mir bevorzugten Tulpenfarben.
    Ich vermute aber, es ist relativ egal, welches über viele Jahre ungestört wuchernde Kraut man aus dem Boden holt. Wir haben z.B. in einem früheren Garten mal mehrere Quadratmeter Goldfelberich ausbuddeln müssen, das war genauso eine SauArbeit.

    Herzliche Grüße und eine schöne Woche,
    Iris

  6. Die kleine Eidechse war ein Molch. Die überwintern im Trockenen und machen sich dann im Frühling auf den Weg zu einem Laichgewässer.
    LG, Katrin

  7. Pingback: Es wird « Cotoneaster – nein danke!

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