Endlich Sonne

Ich wußte schon gar nicht mehr, wie dieses Ding aussieht!

Folglich haben wir den Tag im Garten verbracht. Zunächst hat Schnäuzelchen einen harten Kampf mit dem Häcksler ausgestanden, der sich vehement geweigert hat, vernünftig zu häckseln. Ständig war er verstopft.

Des Rätsels Lösung war dann anscheinend eine rausgeflogene Sicherung, so daß der Drehstrom nur zwei Phasen hatte anstatt drei. So hab ich das zumindest begriffen – ich glaube, ich verstehe nicht mal so richtig, was Drehstrom ist.

Jedenfalls – der Häcksler funktioniert jetzt wieder so, wie er soll. Leider haben wir dann nicht mehr geschafft, das Hochbeet komplett zu verfüllen, bisher sind ganz unten drin eine Schicht Äste, dann eine Mischung aus Gras, Pferdeäpfeln, Gehäckseltem und Kompost. Noch ist das Ding dennoch aber nur halbvoll.

Die Terrasse, die durch das schlechte Wetter der letzten Zeit ziemlich gelitten hatte, wurde auch schön aufgeräumt und gewischt. (Übrigens: Wenn Schnäuzelchen ‚wischen‘ sagt, meint er fegen. Wenn ich wischen sage, meine ich wischen. Nass. Mit Wasser. In diesem Fall habe ich mit Wasser gefegt. Also gewischt. Oder so ähnlich.)

Nachmittags haben wir dann die Sonne dort genossen und Rhabarberkuchen gegessen und eine schöne Tasse Tee dazu getrunken. Einfach herrlich, so ein Wetterchen!

Auch in den Beeten gibt es jetzt einen Hauch mehr Farbe. Der Mohn hat seine allererste Blüte entfaltet und auch die spanischen Hyazinthen beginnen zu blühen (Allerdings bilde ich mir ein, wesentlich mehr gepflanzt zu haben, als jetzt wachsen.) Auch die Jakobsleiter zeigt schöne, weiße Blüten. Eine zweite Jakobsleiter habe ich gepflanzt gehabt, aber der scheint es an ihrer Stelle nicht zu gefallen, die ist immer noch so winzig. Wahrscheinlich pflanze ich die noch mal um…

Samstag (22.05.), Sonnenschein, 23°C