Was blüht denn da?

Wieder einmal ein Bild des Wohnzimmerbeetes. Schließlich will ich ja zeigen, wie es sich im Laufe des Jahres verändert.

Es blüht mehr, als man so auf Anhieb sieht. Natürlich sticht erst einmal der Frauenmantel mit seinem Gelbgrün ins Auge. Der rosaweiße Batzen in der Mitte ist eine Mischung aus Pfingstrose und Schneewittchen. Bei Letzterer stelle ich mir die Frage, wie groß sie wohl wird, wenn ich sie mal nicht (oder wesentlich vorsichtiger) zurückschneide. Derzeit wird sie vom Grün ihrer Nachbarpflanzen überstrahlt, auch wenn sie sehr schön blüht!

Die weiße Jakobsleiter blüht ebenfalls  noch recht schön, dahinter versteckt sich die weiße Herbstaster, die sich – obwohl ich sie im Frühjahr drastisch reduziert hatte – bereits anschickte, das neben ihr wachsende Mädchenauge zu erdrücken. Der Versuch bekam ihr nicht so gut, denn ich habe die Aster wieder radikal zurückgenommen. Damit sie nicht umfällt, hat sie heuer auch erstmals einen Ring bekommen – ich bin mal gespannt, wie das dann im Herbst aussieht.

Im Beethintergrund hat sich die rosafarbene Herbstanemone sowie die violette Herbstaster hervorragend entwickelt. Da hoffe ich auf zahlreiche Blüten im Herbst. (Von der Chrysantheme rede ich gar nicht, die war ja schon vor der Wachstumsphase ein Mords-Bollen).

Im rechten Eck blühen immer noch die Margeriten und der orangefarbene Mohn. Dahinter fängt der hellrosafarbene Phlox gerade an, zu blühen. Der zweite Phlox, in meiner Erinnerung etwas dunkler im Farbton, hat auch jede Menge Knospen – nur leider wird man von ihm wenig sehen, denn er ist klein und steht im Hintergrund. Den werde ich wohl mal wo anders hin pflanzen dürfen.

Donnerstag (24.06.), sonnig, 24°C

Hallo Himbeeren!

Ich weiß, ich habe euch sträflich vernachlässigt. So sehr, dass sich Winden, Mohn und Disteln (und anderes Gezeugse, das ich nicht mal beim Namen kenne) über euch her gemacht hat und euch beinahe erdrückte.

Seit gestern ist das anders. Ihr könnt wieder atmen, und hoffentlich auch wachsen. Gerade noch Rechtzeitig, scheint mir – denn die Blüte beginnt gerade….

Dienstag (22.06.), sonnig, ein paar Wölkchen, 24°C
Mittwoch, sonnig, leichter Wind, ein paar Wolken, 24°C

Tassenchallenge die Dritte

Eigentlich hätte ich diese Tassen ja schon längst posten wollen. Aber leider wollte unser Internetzugang nicht so wie wir – er streikte nämlich sehr gepflegt. Erst seit heute nachmittag funktioniert es wieder einwandfrei.

Jedenfalls – hier komm(en) sie. Meine Mutter schenkte sie Schnäuzelchen und mir. Eine für den Herrn und eine für die Dame. Sie sind aus wunderbar dünnem Porzellan und ein gutes Tässchen Tee schmeckt daraus ganz besonders gut.

Tomaten

Nachdem es heute endlich einmal nicht nass von oben kam, mussten unsere Tomaten dringend in die Erde. Sie hatten schon angefangen, in seltsamen Kurven zu wachsen.

Zunächst haben wir die Stelle an der Garage, wo das Beet hin sollte, vom Unkraut und Gras befreit. Dort haben die Tomaten volle Sonne und sind durch den Dachüberstand der Garage hoffentlich ausreichend vor dem Regen geschützt. Als der Bewuchs entfernt war, haben wir noch versucht, das Niveau ein wenig anzugleichen, denn ursprünglich war der Boden stark nach links geneigt. Ganz weg bekommen haben wir es nicht, aber immerhin.

Wie man sieht, hatten wir auch tatkräftige Hilfe 😀

Anschließend hat Schnäuzelchen einen Rahmen aus alten Brettern zusammengebaut, der mit guter Erde aufgefüllt werden sollte. Wir haben uns gedacht, dass es nicht notwendig ist, das Beet  zu hoch aufzubauen, da ja schließlich unter dem Kasten noch genug Boden zum Einwurzeln vorhanden war. Ich war übrigens erstaunt, wie wenig verdichtet dieser Boden war, als ich ihn vom Unkraut frei harkte.

Und so sieht das Ganze dann aus, wenn es fertig ist. Nun ja, nahezu fertig, denn der Beetkasten wurde doch etwas größer als er ursprünglich geplant wurde. Daher reichte die gekaufte Erde nicht, ich habe sie also kurzerhand um die Tomatenpflanzen angehäufelt. Der Rest wird dann nachträglich aufgefüllt!

Sonntag (20.06.), bedeckt, aber immerhin trocken, 12°C  – im Juni! HA!

Gartenfrust

Es ist zum aus der Haut fahren. Es regnet und regnet und regnet. Nie wirklich stark – aber schön beständig. Mal abgesehen davon, dass man bei dem Wetter keine Lust auf Garten hat – der Garten sieht auch gerade ganz ätzend aus.

Der Frauenmantel läßt seine Blüten hängen, die Pfingstrosen sind komplett zusammengeregnet und wenn das so weiter geht, sehe ich auch noch schwarz für meine Rosenblüte. Wo die Rosen doch gerade so schön angefangen haben zu blühen.

So brauch ich das wirklich nicht!!!

Noch gibt es ein paar Lichtblicke im Garten. Die Clematis steht in voller Blüte, Pauls Himalayans Musk ist kurz davor. Graham Thomas hat einen schönen großen Schwung Blüten, die gerade aufgehen – und Caramella hat tatsächlich zwei dicke Knospen angesetzt.

Graham Thomas

Pauls Himalayan Musk

unbekannte Clematis

Malvern Hills

Pauls Himalayan Musk

Sympathie

?

?

Jedenfalls kann man da echt nur sagen „Wann wirds mal wieder richtig Sommer?“

Donnerstag (17.06.), bedeckt, Landregen

zwölf2010 – Juni

Mein Juni-Foto habe ich schon vor einiger Zeit geschossen, aber ich wartete bis jetzt, falls noch einmal das wunderbare warme Abendlicht auftauchen würde, was wir gelegentlich haben. Leider war dies nicht der Fall. Natürlich auch nicht an dem Abend, als ich das Foto schoss. Am Tag zuvor war es da, da forderte aber gerade Junior sein Recht – also merkte ich mir die Zeit und sauste rechtzeitig zum Fotopunkt. Schade, es hat nicht funktioniert.

Dieses Bild entstand am Abend gegen viertel vor neun. Dementsprechend ist es ein wenig vom Gegenlicht beeinflußt, aber ich wollte mal ein etwas anders geartetes Foto in der Reihe meiner Bilder haben.

Selbstverständlich kommt auch dieses Bild wieder in die Übersichtsseite des Projektes.