Das Wohnzimmerbeet im Jahresverlauf

Das erste Mal verwende ich diesen Blog nun mit dem Hintergedanken, den ich bei seiner Erstellung hatte: Einen Überblick zu haben, was das Jahr über in welchem Beet wo blüht. Gut, dafür muss man vielleicht nicht gleich bloggen – aber irgendwie hatte ich einfach Lust dazu.

Im Wohnzimmerbeet blühte das Jahr über also Folgendes:

Ende März/Anfang April Hyazinthen, Primeln, frühe rote Tulpen und gelbe Narzissen in der linken Hälfte des Beetes. An der rechten Seite, am Zaun, Hyazinthen in Rosa- und Violettönen, außerdem Muscari in blau.

Mitte April ist die linke Beetseite förmlich explodiert:

Anfang Mai habe ich leider kein Bild des kompletten Beetes geschossen, aber es gibt einen Blogartikel, der schreibt, dass nur grün zu sehen ist und nichts blüht. Hier ist also Handlungsbedarf!

Ende Mai sieht das dann schon ein kleines bißchen anders aus: Alchemilla steht in voller grüngelber Blüte, links von der rechten Pfingstrose, neben der Segge, blüht die weiße Jakobsleiter. An der Zaunseite blüht im Vordergrund die niedrige Margerite.  Zwischendrin überall Akelei zumeist in Violettönen, vor allem jedoch in der Ecke vor dem Hibiskus.

Auf den ersten Blick hat sich Anfang Juni nichts verändert – leider zeigt der Blickwinkel nicht, dass die Pfingstrosen wunderbar aufgeblüht sind! Außerdem blüht jetzt auch die Clematis.

Mitte Juni blühen Jakobsleiter, Pfingstrosen, Alchemilla, Schneewittchen, Clematis. Der Phlox beginnt gerade zu blühen.

Anfang Juli zeigt sich das Beet recht schön: Alchemilla blüht immer noch (ganz schön unermüdlich, das Teil), daneben etwas hohes, gelbes, dessen Name mir immer wieder entfällt. Schneewittchen blüht immer noch und der hohe Phlox links neben dem Hibiskus ist voll erblüht. Rechts daneben blüht auch der niedrige – den muss ich nächstes Jahr umsetzen, denn eine niedrige Pflanze im Beethingergrund gibt so gar keinen Sinn…

Nun ist Anfang/Mitte August: Rechts der rosafarbenen Herbstaster, die natürlich noch nicht blüht, leuchtet Echinacea in Rosa. Der hohe Phlox blüht immer noch, der niedrige ist so gut wie verblüht. Links der Herbstaster blüht gelber Sonnenhut – als Staude – und davor der orangefarbene Mohn. Auch der Hibiskus im Eck blüht nun. Vorne ein paar Tagetes. Im Beethintergrund beginnt die rosafarbene Herbstanemone zu blühen. Das dunkelgelbe Mädchenauge blüht theoretisch auch, aber die Herbstaster wuchert es zu…

Mitte September: Die rosa Herbstaster beginnt zu blühen, Echinacea verblüht langsam. Der gelbe Sonnenhut blüht noch, ebenso die Tagetes und Schneewittchen. Die violette Herbstaster blüht noch nicht.

Anfang Oktober beginnt die violette Herbstaster an der Terrassentreppe zu blühen. Die niedrige Aster, die an einem unglaublich dummen Standort steht (hätten Sie es erraten? Sie steht im Hintergrund!), die hohe blauviolette Herbstaster mit dem schwarzgrünen Laub ist auch prachtvoll anzusehen. Das Laub der Pfingstrosen färbt sich rot, das des Hibiskus goldgelb. Die rosa Herbstaster blüht wunderbar, aber wie letztes Jahr ärgere ich mich über ihre häßlichen Stengel. Die Tagetes, die blüht natürlich auch noch.

Anfang November dominieren jedenfalls – die Herbstastern!

So, das war nun also der kleine Überblick über ein Beet. Morgen werde ich mich – es wird allerhöchste Eisenbahn – mit den letzten Blumenzwiebeln bewaffnen und sie an passende Stellen im Beet versenken!