Lecker!

Ich kann also vermelden: Belle de Fontenay schmeckt auch als Kartoffelpüree ausgesprochen lecker! (Auch wenn es eine festkochende Kartoffel ist).

Heute versuchte nämlich zur Abwechslung einmal ich mich an einem Braten. Sonst ist das ja eher Schnäuzelchens Metier. Aber beim Durchstöbern meiner Kochbücher im Bereich ‚Äpfel‘ fiel mir dieses Rezept für dänischen Apfelbraten ins Auge. Obst hängt ja weiß Gott genug am Baum, also los. Wir bekamen heute nachmittag auch noch spontanen Besuch von einem Freund Schnäuzelchens, zunächst zum Kaffee. Glücklicherweise hatte ich jede Menge Mirabellenkuchen gebacken,  und zwar den hier. Er schmeckt nicht schlecht, aber mein Lieblingskuchen wird es nicht, wenn ich ehrlich bin. Aber er ist sehr sparsam – er ist nämlich unheimlich sättigend, so dass jeder von uns nur ein Stück davon aß. Für morgen ist also noch genügend da.

Hach, ich schweife ab. Besagter Freund blieb auch noch zum Abendessen.  Es war schon ein wenig lustig, einfach rauszugehen, einen weiteren Topf Kartoffeln auszuleeren und schon hatte ich genug für einen männlichen Esser mehr. Allerdings sollte Belle de Fontenay mal ihre eigene Beschreibung lesen, denn dann wüßte sie, dass sie hörnchenförmig wachsen soll und nicht so, wie sie da heute aus der Erde kam. Bei etlichen Kartoffeln mußte ich erst mal einen Lageplan anlegen, wie ich sie schälen soll 😀 Nun ja, als Hörnchen konnte man die seltsamen Auswüchse zum Teil auch bezeichnen.

Jedenfalls: Als Kartoffelbrei schmeckt sie sehr gut. Ich glaube, diese Sorte werde ich mir fürs nächste Jahr merken…