Apfelsaft

Eine ziemlich mühselige Methode, Äpfel zu verarbeiten, wenn Sie mich fragen: Mittels Dampfentsafter. Aus 2kg Äpfeln bekommt man im Verlauf von zwei Stunden einen Liter Apfelsaft.

Das Ganze hat aber einen Vorteil: Es läuft ziemlich gut nebenher, man muss nur immer wieder mal nachsehen, ob der Entsafter auch nicht trocken kocht. Ab und an muss man einen Schwung des erzeugten  Saftes wieder oben reinkippen. Ein Tipp meiner Oma an ihre Schwiegertochter, meine Mutter. Ich verstehe zwar nicht, warum das funktioniert – aber man bekommt tatsächlich mehr Saft aus den Äpfeln als ohne das Überkippen, ich habs probiert.

Geschmacklich scheiden sich am Saft die Geister: Schnäuzelchen empfand ihn als zu intensiv („den muß man ja eins zu zehn verdünnen“), ein Bekannter wiederum fand ihn zu dünn. Nun ja, wir sind sowieso große Schorlenfreunde, insofern wäre zu dünn für uns kein Problem.

Vier Liter Saft habe ich nun also gewonnen. Eingeflaschte. Im Kühlschrank steht noch ein Dreiviertelliter zum sofortigen Verzehr. Passenderweise ist der gekaufte Saft – der letzte Tetrapack – heute abend gekippt *schüttel* und ich konnte ihn weggießen .

Nun gut, jetzt ist jedenfalls ein großer Teil des Fallobstes versorgt. Nicht, dass nicht jeden Tag wieder was runterfiele. Und so viel können die Pferde ja gar nicht fressen, da bekommen sie ja Kolik….