Langes Wochenende

Schnäuzelchen hatte den Montag als Brückentag frei genommen. Einfach schön, vier Tage Urlaub! (Wegen mir könnte das so weiter gehen…). Das Wochenende war traumhaft schön, Sonne pur und die Temperaturen so angenehm, dass man beim Werkeln sogar den Pullover von sich werfen konnte. Was also damit anfangen?

Natürlich rief der Garten, denn das Meiste ist zwar erledigt, aber im Zweifelsfall fällt einem immer noch was ein, was man tun könnte. So geschehen beim Apfelbaum am Reitplatz. Schnäuzelchen beschloß, der Baum sei derjenige von unseren drei Bäumen, der die am wenigsten schmackhaften Äpfel trägt (obwohl die auch noch gut schmecken, die anderen sind aber besser), also sei es kein Beinbruch, wenn er mal zwei Jahre in der Ernte ausfiele.

Also wurde der Baum Schnäuzelchens Übungsobjekt zum Thema „Wie schneide ich einen Apfelbaum zurück?“ Ganz schön viel altes Astmaterial hat er dann herausgenommen. Ein, zwei „Ecken“ des Baumes müssen noch gemacht werden, da wußten wir nicht so recht, welche Äste wir nun raus nehmen sollten. Da muß Schnäuzelchens Papa noch mal helfen.

Damit war unser Hauptprojekt des Wochenendes dann auch in Angriff genommen worden. Immerhin mußten die Äste dann auch noch verarbeitet werden. Eine schöne Menge Brennholz !

Im Eck am Stall stehen unsere beiden Thermokomposter. Der eine ist nun proppenvoll, also mußte der andere geleert werden. Das obere Drittel war noch nicht reif, so wanderte es nun auch noch auf Komposter Nummer eins. Der Rest ist schöne, schwarze Erde. Gut die Hälfte davon befindet sich nun in ordentlichen Häufchen an meinen Rosen. Vor allem Malvern Hills und Orange Climber, die mir im letzten Winter beinahe erfroren waren, bekamen sehr viel davon, außerdem steckte ich noch den Abschnitt meiner Herbstastern um die Rosen herum, so daß ich hoffe, dass sie heuer besser über den Winter kommen, falls es wieder so einen kalten und langen Winter gibt….