Neue Wege beim Plätzchenbacken

Nein, nicht in Form neuer Rezepte. Die Honiglebkuchen sind die Gleichen wie immer. Und wie immer zu spät gebacken, bis zum ersten Advent werden sie wohl nicht ganz weich sein. Schmecken tun sie trotzdem.

Das Chaos brach herein in Form eines zweieinhalbjährigen Bäckergehilfen. Das Prinzip des Ausstechens hatte er schnell verstanden, die Geschicklichkeit bedarf allerdings noch einiger Übung. Und nachdem das Plätzchen dann ausgestochen war, wanderte es nicht auf das Backblech, sondern … in den Mund des emsigen Bäckergehilfen. Dieser sah nach vier gebackenen Blechen recht lustig aus, denn in seinem Gesicht klebten nicht nur Teigreste, sondern er sah obendrein aus, als hätte ich nicht die Arbeitsfläche, sondern meinen Sohn mit Mehl überstäubt.

Die extra für ihn besorgte Kinderschürze war übrigens nicht genehm – es mußte die Zweitschürze von Schnäuzelchen sein („Die paßt aber!!!!“). Nun ja, sie wurde passend gemacht, nachdem die Kinderschürze in Ungnade gefallen war.

In gebackener Form schmeckten ihm die Lebkuchen aber auch. Jetzt werde ich die Dosen dann vor zwei Naschkatzen in Sicherheit bringen dürfen – sonst sind sie vor dem ersten Advent vertilgt, steinhart oder nicht…

 

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