Langweilig

Die letzten Tage hatte ich wenig Lust zum Bloggen. Die ständigen Regengüsse verhagelten mir meine Laune gründlich. Vielleicht wäre es Ihnen ja auch so gegangen, wenn Sie am Abend den Regenmesser geleert hätten und er am nächsten Morgen rappelvoll gewesen wäre? Unglaublich, wie viel Wasser da vom Himmel stürzte.

Der Schlechtwetterauslauf der Pferde stand unter Wasser und matschte so vor sich hin, dass mit den Schubkarren fast kein Durchkommen mehr war. Aber die Heuraufen mußten gefüllt werden – also Augen zu und durch. Schlimmer noch war das Abmisten des Auslaufes – die Schubkarren waren selbst halb gefüllt so schwer, dass man alle Kraft einsetzen mußte, um durch den Schlamm bis auf den Misthaufen zu kommen.

Glücklicherweise kam mir zumindest für dieses Problem eine Lösung. Gestern nachmittag war unser Nachbar so lieb, mit seinem Hoflader zu uns zu fahren und den ganzen Schlamm bis auf die darunter liegende Schotterschicht abzuschieben. Eine gute halbe Stunde hat er dafür gebraucht – aber es ist eine echte Erleichterung. Den Rest muß die Sonne erledigen – die seit gestern auch wieder üppig scheint.

Richtig knuffig warm ist es jetzt und man kommt furchtbar ins Schwitzen, weil der Wechsel von Kühl zu Warm einfach so abrupt war. Aber schön ist es. Also machte ich mich gestern auf in den Garten, endlich die letzten Pflanzen einzugraben und einmal wieder dem Unkraut den Garaus zu machen. Weit bin ich leider nicht gekommen, denn irgendwann war es Junior dann zu viel draußen und er wollte gerne wieder ins Haus gehen. Aber immerhin ist nun das Beet an der Einfahrt links vom Rosenbogen wieder schön.

Übrigens: Bereits am vergangenen Montag gab es die ersten zwei Kohlrabi aus dem Quadratbeet. Junior half mir begeistert beim Herausziehen. Sie haben wunderbar geschmeckt! (Und heute habe ich die erste meiner Wintersteckzwiebeln geerntet, hmmmmmmm.)