Eine Woche im Sommer – Donnerstag

Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Miste. Zunächst mußte diese so vom restlichen Auslauf abgetrennt werden, dass die Pferde weiterhin von der Koppel in den Stall gehen konnten. Zu diesem Zweck haben wir eigentlich ein paar Zaunstäbe, die man in die Erde hämmern kann und an denen man dann das Elektroband befestigt. Soweit der Plan. Nur leider wollten die Metallteile der Stäbe nicht um viel in den Boden – der war zu hart und zu steinig. Nach ein paar vergeblichen Versuchen hatte Schwiegerpapa jedoch die zündende Idee: Unter zuhilfenahme (oder zu Hilfe nahme – wie schreibt man das jetzt?!?!) eines Eisenstabs für die Verschalung mußte der Koppelstab doch hinein ins Erdreich.

Für die restlichen Arbeiten müßte ich nun eigentlich Schnäuzelchen die Tastatur übergeben – aber ich fürchte, er möchte sich lieber weiter mit Emil Steinbergers ‚Feuerabend‘ amüsieren. Verständlich nach all der Arbeit.

Jedenfalls: An der rechten Seite der Miste wurde die Verschalung angebracht und ein Mäuerchen betoniert.

Übrigens: Sie hätten mal sehen sollen, als Schnäuzelchen den Betonmischer aus dem Heu-Unterstand holte. Der stand dann erst einmal im Gang zur Koppel und prompt kamen die neugierigen Pferdenasen nachsehen, was das für ein Trumm ist. Fuzzy schleckte erst einmal den Staub ab, Tonka stupste das Ding neugierig an. Den Vogel schoß aber Granja ab, die dem Betonmischer auf dem Fuße folgte, als Schnäuzelchen das scheppernde Gerät zur Miste zog. Ihre Nase war immer haarscharf hinter dem Betonmischer – wir haben uns wirklich amüsiert.

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