Nummer fünf und sechs

Der Endspurt beginnt. Mit großer Begeisterung hat Junior heute Mürbeteig-Ausstecherle fabriziert. Nach zwei Blechen verging ihm aber die Lust und er wurde kreativ. Er formte Schlangen und etwas, was er als Männlein bezeichnete, wobei man aber schon viel Phantasie benötigte. Gebacken werden durften diese –  aber man darf sie nicht essen, so hat er es bestimmt.

Währenddessen begann bei mir das Projekt „Dominosteine“. Schon seit Jahren wollte ich diese ausprobieren, aber ich habe es nie in Angriff genommen. Nun aber. Der Lebkuchenteig war schnell hergestellt, allerdings habe ich auf Orangeat und Zitronat verzichtet, da ich diese nicht mag. Statt dessen gab ich abgeriebene Schalen von Orange und Zitrone hinzu. Nach dem Backen gab es erst mal irritierte Blicke, denn der Teig war ziemlich aufgegangen. Das würden keine Dominosteine, sondern Hochhäuser werden, wenn ich die Würfel nur einmal halbieren würde…

Also gedrittelt. Jeweils zwei Teile ergaben einen Dominostein, dazuwischen eine ordentliche Schicht selbstgemachtes Quittengelee und Marzipan. Das Ganze dann noch mit Kuvertüre überzogen. Eine ziemlich leckere Schweinerei, wie ich finde. Allerdings ist es auch sehr aufwendig. Den ganzen Nachmittag in der Küche zu stehen für knapp dreißig Steinchen… da fragt man sich schon.

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