Holunderblütensaft

Das Rezept dafür gabs letzten Montag im Kräuterkurs.

Sieben Liter Wasser, dort hinein sieben Holunderblütendolden mit wenig Grünzeug dran. Zwei unbehandelte Zitronen in Scheiben schneiden und drauflegen. Das Gänze zwei Tage ziehen lassen, abseihen und mit einem Kilo Zucker erhitzen. Wer mag, gibt noch Zitronensaft hinzu. Ich mochte.

Abfüllen, fertig. Der Saft läßt sich so wohl locker ein Jahr lagern.

Ich habe erst mal die halbe Menge angesetzt. Zum Einen, um zu sehen, ob uns das überhaupt schmeckt – zum Anderen mangels großem Topf.

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Ein Versuch

Letztes Jahr war ich nicht so begeistert vom Holunderblütensirup. Er war nicht unser Geschmack.

Nun probiere ich mal ein anderes Rezept. Ich war nämlich am Montagabend Teilnehmer eines Kräuterkurses im Kreislehrgarten Krumbach. Das hat viel Spaß gemacht und bescherte mir ein neues Rezept für den Sirup.

Nun denn, auf ein neues, geben wir den hübschen weißen Blüten noch eine Chance! (Nur das Ziehenlassen in der Sonne kann ich derzeit so gar nicht bieten).

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Erdbeerkuchen

Als wir in den Pfingstferien im Schwarzwald weilten, traf mich die ungewohnte Untätigkeit wieder einmal. Ich bin es einfach gewöhnt, den ganzen Tag untätig zu sein, so daß ich nach ein paar Tagen Faulenzen im Urlaub meist den Koller bekomme. Dann brauche ich wahlweise etwas zu tun oder etwas zu lesen. Zu tun gab es in dieser Pfingstwoche nichts, denn es regnete und regnete und regnete. Unternehmungen oder Garten fielen also ins Wasser, buchstäblich.

Also Lesen. Da kam der Besuch im örtlichen Supermarkt gerade Recht und ich erstand eine Zeitschrift, mit der ich schon öfters mal geliebäugelt hatte, aber bis dahin hatte ich sie noch nie gekauft gehabt. Das änderte sich nun, denn ein erstes Durchblättern zeigte interessante Rezepte.

 

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Heute war es also so weit, daß ich einmal etwas aus dieser Zeitschrift nachkochte. Besser gesagt, nachbuk. Gestern abend bereitete ich den Biskuitboden zu, heute ging es dann an die leckere Füllung/Umhüllung aus Quark, Frischkäse, Sahne und Erdbeeren. Einfach gemacht und sooo lecker. Heute abend schon sind nur noch zwei Stück übrig. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle von Ihnen, um gemeinsam mit Schnäuzelchen dafür zu sorgen, daß auch die letzten beiden Stücke verschwinden.

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