Italienische Tomatensuppe

Hier kommt sie, meine Lieblings-Tomatensuppe. Das Rezept stammt aus einer alten Kochbuchreihe, die ich bei meiner Mutter kennenlernte und die ich inzwischen auch im Regal stehen habe. Kaufen kann man sie nur noch antiquarisch und ich hatte das Glück, daß Herr Vater eine Ausgabe für mich ergattern konnte. Die Reihe heißt „Menü“ und es gibt sie in großem Format, ungefähr A4 und in kleinerem, ca A5 großen Format. Das ist das, welches ich habe. Leider neigen die kleinen Bücher zum Verlieren der Bindung, so daß man dann einige lose Blätter in den Büchern liegen hat, aber das macht mir wenig aus!

Für die Tomatensuppe sieht das Rezept 1 Kilo Tomaten vor, ich nehme aber lieber 1,5 oder sogar 2 Kilo, damit man sie auch als Hauptgericht essen kann. Sonst eignet sie sich vermutlich nur als Vorsuppe.

Als erstes werden ein oder zwei Zwiebeln, je nach Größe, kleingehackt und in gutem Olivenöl angeschmurgelt. Dann noch eine Zehe Knoblauch dazugeben und kurz mitbrutzeln, dabei muß man aber aufpassen, der Knoblauch brennt sehr schnell an. Als nächstes kommen die kleingeschnittenen Tomaten dazu. Je nach Größe viertele ich die roten Früchtchen, manchmal schneide ich sie auch kleiner. Ab in den Topf und ein bißchen mitschmoren, dann gebe ich einen Liter Fleischbrühe dazu, natürlich kann man da selbstgemachte verwenden, ich nehme aber immer gekörnte Brühe. Außerdem bin ich eher vorsichtig mit der Dosierung des Suppenpulvers, es soll ja nicht durchschmecken.

Als Gewürze kommen dann noch Majoran, Basilikum und Pfefferminze hinzu. Wenn ich habe, nehme ich frische Kräuter und davon dann auch reichlich. Maßangaben kann ich keine machen, das geht nach Gefühl und Wellenschlag, auch, wenn ich getrocknete Kräuter verwende. Natürlich wird noch gesalzen (vorsichtig! die Brühe ist ja schon recht salzig!) und gepfeffert.

Anschließend darf das Ganze ein Stündchen vor sich hin köcheln.

Das Passiergerät, das als nächstes in Aktion tritt, habe ich seit dem vergangenen Sommer. Es ist eine rechte Höllenmaschine, ein wenig laut ist sie schon, aber dafür schafft sie die beschriebene Menge Tomatensuppe in nicht einmal zehn Minuten!

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Und sehr viel bleibt auch nicht übrig. Ein paar Kerne rutschen zwar durch, aber das ist nun wirklich nicht schlimm…

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Die durchpassierte Suppe bringe ich dann noch einmal zum Kochen und fülle sie dann in Flaschen ab, die gründlich gewaschen und direkt vor dem Abfüllen noch einmal mit heißem Wasser ausgespült werden. Natürlich habe ich noch nicht so viel Erfahrung damit, da ich letzten Sommer das erste Mal Suppe abgefüllt habe – aber wir haben letzten Winter immerhin drei Mal Tomatensuppe gegessen und in keiner einzigen Flasche – beziehungsweise in keinem einzigen Joghurtglas, denn letztes Jahr habe ich in 500g Joghurtgläser abgefüllt – ist Schimmel gewachsen.

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Die Suppe ist im Prinzip verzehrfertig. Als Einlage gebe ich immer noch – so stehts auch im Rezept – gekochten Reis hinzu. Das besondere I-Tüpfelchen ergibt sich dann noch durch einen Löffel Schmand/Crème fraîche in den Suppenteller.

Guten Appetit!

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