Holunder, Birnen, Kartoffeln

Eine seltsame Kombination, finden Sie nicht auch?

Wenn sie denn alle gemeinsam auftreten würden, wäre das sicherlich der Fall. Aber schön der Reihe nach:

Gestern plünderten Junior und ich den ersten Holunderbusch des Spätsommers. Dafür mußten wir gar nicht weit marschieren, denn oben am Bolzplatz der Nachbarn wächst ein Busch, der zu allem Luxus auch noch hervorragend zu erreichen ist. Dieses Jahr ist es reichlich seltsam mit den Holunderbeeren: Am Busch hängen vertrocknete, reife und unreife Beeren zur gleichen Zeit. In dieser Ausprägung habe ich das noch nicht gesehen.

Birnen gibt es immer noch. Jeden Tag fallen ein paar vom Baum und wenn sich genug angesammelt haben, werden auch diese verarbeitet. 1200 Gramm Birnenwürfel landeten heute in Kompottgläsern.

Und zum Abendessen gab es die ersten Kartoffeln aus dem Garten. Von der nußgroßen Kartoffel bis hin zu einem Mords-Trumm habe ich aus dem Bottich alle Größen herausgeholt. Insgesamt waren es knappe 1200 Gramm.

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