Ein erster Stoffmixpulli

Vielen Dank an Frau Klimperklein, die dieses tolle Ebook geschrieben hat. Die Anleitung ist wirklich ausgesprochen übersichtlich. Ich hatte sie während des Nähens neben der Maschine liegen, dank Eipäd geht so etwas ja. Zwar hatte ich sie mir auch ausgedruckt, aber nur in schwarzweiß und das half für die Feinheiten beileibe nicht.

Im Vorfeld hatte ich mit Frau Klimperklein Kontakt aufgenommen, weil ich mir nicht sicher war, in welcher Größe ich nähen solle. Im Ebook gibt es nämlich keine Größentabelle. Junior  trägt derzeit bei Kaufbekleidung 116, die ihm auch gut paßt. Allerdings war ich ja nun schon mit den letzten Schnitten aus der Ottobre reingefallen, weil sie für Junior viiiiiel zu schmal ausfielen. Frau Klimperklein beantwortete meine Fragen wirklich sehr nett, ich entschloß mich dennoch, nicht in 116  zu nähen, sondern in 122. Was für ein Glück – auch an dieser Stelle frage ich mich wieder, in was für eine Statur Sohnemann hineinwachsen will. In der Länge ist ihm die 122 nämlich auch beim Stoffmixpulli zu lang. An den Schultern braucht er sie aber, da sitzt der Pullover so richtig schön.

Einen Rest von Juniors heißgeliebtem Lokstoff – aus dem er schon einen Schlafanzug bekam – hatte ich noch, den wollte ich nun mit grauem Sweat kombinieren. Dabei unterlief mir ein lustiger Fehler. Bei der verzweifelten Suche, wie man den Lokstoff zuschneiden könne, damit er auch reicht, passierte es, daß die Lokomotiven in den Taschen nun auf dem Kopf fahren *lach*. Zum Glück sind es nur die Taschen, auf der Passe vorne wäre das schlimmer gewesen. Junior stört es nicht, ihm erscheint es vollkommen normal, daß Loks auch auf dem Kopf fahren können.

Auch bei diesem Pullli gibt es noch ein paar Dinge, die ich beim Nächsten zu verbessern habe. Allerdings muß ich mir nun erst mal eine Nähpause verordnen – ich kann Ihnen sagen, es fällt mir außerordentlich schwer, denn gerade dieser Pulli hat riesigen Spaß gemacht. (Ich habe dafür übrigens fünf Abende gebraucht). Aber im Haus ist viel liegen geblieben, das muß ich nun angreifen.

Und hier kommt das gute Stück, das nun sofort noch ins Zwanzigminutenprogramm der Waschmaschine wandert, damit die vielen geradelten Linien verschwunden sind und Junior ihn morgen gleich anziehen kann. Vorher wandert er aber noch zum Creadienstag.

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