Drei Wochen alt

Drei Wochen alt ist unser Jungspund nun und geriet heute das erste Mal in einen Regen, der sich gewaschen hatte. Für die Drei-Wochen-Fotos verkroch ich mich hinter bzw. unter einem riesigen roten Regenschirm – wer glaubt, dass dies unseren vierbeinigen Nachwuchs dazu anregen könnte, über die Koppel zu flitzen oder gar Spannungstritte zu zeigen, der irrt. Im Gegenteil – seine rote Mama und er kamen ganz neugierig anmarschiert und wollten mich inspizieren…

Bewegungsfotos gibts demnach heute keine. Macht aber nichts.

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Bedeckt, am Nachmittag 12 Liter Wasser in einer Dreiviertelstunde

Gargamel

„Prinzeßchen, woll’n wir Gargamel machen?“, fragte Junior und seine Schwester bejahte.

Wie, Sie wissen nicht, wie das geht? Ist ganz einfach: man rennt von der einen Zimmerseite zur anderen und jedesmal, wenn man die Wand erreicht, schreit man: „Gargamel!!!“

Und nein – keiner von beiden hat jemals die Schlümpfe gesehen. Aber scheinbar irgendein Freund im Kindergarten 😉

Wochendend‘

und Sonnenschein, läßt sich wieder einmal jubeln. Es war wirklich ein schönes Wochenende und bescherte mir einen ordentlichen Sonnenbrand auf beiden Unterarmen, weil ich mit meiner Nachbarin knapp drei Stunden ausreiten ging und vergessen hatte, mich einzucremen. Schön war der Ausritt, eine neunzehn Kilometer lange Tour inclusive eines Wassereinrittes (die Stute der Nachbarin ließ sich auch vom Springpferd nicht überreden, ins kühle Naß zu treten) und einigen schönen Trab- und Galoppstrecken.

Im Garten schaffte ich mal wieder weniger als ich es mir vorgestellt hatte – und dies trotz des perfekten Wetters. Immerhin ist das Beetchen links vom Rosenbogen nun weitestgehend unkrautfrei und die ersten beiden Dahlien sind dort in der Erde. Ihre Schildchen behaupten, es seien „Timeless“ und „Fire and Ice“. Man wird sehen.

Spannenderweise half mir Junior gestern mit einer Begeisterung beim Unkrautjäten, die mich sprachlos machte. Er wollte genau wissen, was er tun solle – und dann hielt er sich auch noch daran beziehungsweise fragte nach, ob diese oder jene Pflanze auch raus müsse. Ich war geplättet!

Der Quadratgarten ist inzwischen auch komplett bepflanzt – in Quadrat Nummer drei stecken nun vier Stangen für Stangenbohnen und in die Quadrate drumrum habe ich noch Blumenkohl und Steckrüben gesät. Die Steckrüben gucken sogar schon aus der Erde!

Das fünfte Quadrat bekam seine zwei Mörtelbottiche Kompost ab und dann wurde endlich das Kilo Saatkartoffeln „Raja“ gelegt. Junior grub das Loch, ich legte die Kartoffel hinein. Beim letzten Mal machten wir das ja anders herum, aber diese Kartoffeln hatten schon enorm getrieben und ich hatte Sorge, daß die Triebe von den kleinen Fingern eher abgebrochen würden.

Tja, und dann kam gestern ein Überraschungspaket. Letzte Woche war ich angeschrieben worden, ob ich nicht einige Gartenprodukte der Firma Nebelung testen wolle. Ich überlegte eine Weile, sah mir die Webseite genau an und sagte dann zu. Einen Versuch ist es wert.

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„Dummerweise“ muß Schnäuzelchen mir nun noch zwei Quadrate anlegen helfen, denn sonst kann ich all das Saatgut, das in dem Paket war, gar nicht verwenden. Macht aber nichts. Einige Dinge, die in dem Paket waren, helfen uns aktuell nicht weiter, zum Beispiel das Rasensaatgut oder auch die Blühmischung. Wobei wir für letztere schon eine Idee haben, die aber ein wenig Muskelkraft in der Vorbereitung benötigt. Ich werde ein anderes Mal darüber berichten.

Akuten Zuspruch fanden jedoch die beiden Mini-Anzucht-Sets, eines mit Basilikum und eines mit glatter Petersilie. Während Schnäuzelchen die Pfannkuchen buk, ließen sich die Kinder damit hervorragend beschäftigen. Beide waren total fasziniert davon, wie die Kokosquellplatte sich vergrößerte, wenn sie Wasser darauf gossen. Weil auch die Menge an Wasser, die aufgenommen werden kann, genau beschrieben wird, konnte ich jedem Kind auch einen Meßbecher mit Wasser in die Hand drücken. Selbst das Prinzeßchen hat es prima hinbekommen, nicht das ganze Wasser auf einmal hinzugefügt, sondern nach und nach. Auch gesät haben die Kinder selber – Junior das Basilikum, Prinzeßchen die glatte Petersilie. Nun stehen beide Tütchen auf der Terrasse und wir hoffen, dass sich bald etwas tut.

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Sonnenschein, 23°C, überhaupt kein Regen.

Fairhaven – oder wie ein Quilt entsteht

Am 5. Mai war es dann soweit. Die nächsten Streifen waren fertig und angenäht. Noch nie hatte ich einen Border mit Briefecken gemacht. Das war ganz schön spannend. Aber das ist auch einer der vielen Gründe, dass ich die Quilterei so mag. Sie stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen. Es ist mir auch überhaupt nicht wichtig schnell etwas fertig zu machen, damit es eben gemacht ist – sozusagen Fließbandproduktion- nein, ich möchte immer dazulernen und ein wenig tüfteln müssen. Das gibt den Kick.Freilich, da gibt es die Geschenke (wie z.B. die Pottlappen) oder die saisonalen kleinen Dinge. Aber auch da versuche ich immer etwas Neues zu machen. Hier also mein Machwerk.

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