Wolken

… das Gewitter ist allerdings vorbeigezogen. Blitzhexe und Donnermann haben zwar heftig geschwefelt und gerumst, aber den Regenfritzen – drüpdelü – hatten sie nicht im Gepäck.

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Heuwetter

Glutheiße 35 Grad nämlich. Nur am Vormittag und ab dem späten Nachmittag läßt es sich draußen aushalten. Theo verbringt den Tag auf Juniors Koje und wagt sich erst jetzt ins Freie.

Gegen neun waren die ersten 24 BigBallen neues Heu – aromatisch duftend und von schöner Farbe – eingelagert. Nun ist es elf Uhr abends, draußen läßt es sich immer noch bestens in kurzer Kleidung aushalten. Schnäuzelchen und ich warten auf die restlichen 16 bis 24 Ballen Heu.

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Es ist doch schön, wenn Nachbarn sich freuen….

und wenn sie dann auch noch zum Photoapparat greifen und so schöne Bilder von meinem Garten machen, dann kann man sich nur glücklich schätzen. Im vergangenen Jahr wurden diese Bilder aufgenommen. Vor dem großen Regen, der dann alles innerhalb kürzester Zeit „verbatschte“. In diesem Jahr, nicht zuletzt weil wir von schlimmen Regenfällen und Hagelschlägen verschont blieben, ist mein Garten mindestens ebenso schön. In der Annahme, dass eine Strauchrosenhecke nicht so viel Arbeit machen würde, haben wir sie vor ca. 30 Jahren gepflanzt. Manchmal sind ein paar Rosen eingegangen, Grund genug ein paar neue Rosen zu setzen. Mir geht es mit Rosen wie mit dem Stoff kaufen. Es gibt immer einen Grund…. Was die Arbeit angeht, habe ich mich allerdings gründlich getäuscht. Aber wenn man sich die Bilder anschaut, ist es das wert. Ich habe aufgehört die Rosen zu zählen, aber es müssen an die 200 sein. Davon sind es bestimmt 150 verschiedene Sorten. Die meisten Rosen duften und wenn sie so üppig blühen schneide ich auch welche für die Vase.

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Manchmal kommt es anders als man denkt

Eigentlich war heute ein Springturnier geplant. Daher läutete mein Wecker um kurz vor sechs, Stall ausmisten, Füttern, Pferd putzen und Sattelzeug richten. Um acht ein gemütliches Frühstück und los ging es.

Nachdem das Springpferd und ich aber am vergangenen Mittwoch einen sauberen gemeinsamen Sturz hingelegt hatten – Stolpern beim Landen nach dem Sprung ist ganz doof – lief beim Abreiten nichts mehr nach Plan. Das Springroß zog den Sprung an wie gewohnt – um es in der letzten Sekunde mit der Angst zu bekommen und stehenzubleiben. Da ich nicht die Routine habe, das auszugleichen und ich nicht noch unangenehmere Dinge im Parcours zu riskieren bereit war, ließ ich mich in beiden geplanten Prüfungen von der Startliste streichen.

Kurz nach Mittag waren wir also zu Hause, der Stall schon ausgemistet, das Wetter perfekt. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Also die Gelegenheit genutzt und ab in den Garten.

Während Schnäuzelchen sich akribisch den Wasserschossen seiner drei Apfelbäume widmete, eilte ich mit Werkzeug, Kniekissen und Schubkarre ans Wihnzimmerbeet. Eineinhalb Karren Unkraut wurden entfernt, wobei Schnäuzelchen mir ein Mal bei einigen besonders fest sitzenden Disteln helfen mußte. „Warum müssen die Dinger auch Pfahlwurzeln haben!“, konnte man ihn murren hören.

Das Wohnzimmerbeet sieht jetzt jedenfalls gut aus und birgt Platz für drei Dahlien – erst mal warte ich auf den angesagten Regen, denn der Boden ist knochentrocken, was den Dahlien nicht gefallen wird. Notfalls wird gegossen.

An dieser Stelle sollten nun Bilder folgen, aber die WordPress-App spinnt gerade komplett und verweigert sich dem Hochladen. Die reiche ich dann einfach nach.

Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende!