Bah.

Da macht man sich nach dem Mittagessen auf in den vernachlässigten Garten. Ab ins Gemüse. Der Broccoli ist – erstmals bei mir – völlig in die Hose gegangen, also raus mit den vier Pflanzen. Der Mangold ist aufgegangen, dümpelt aber so vor sich hin und will nicht wachsen… Schnell das Quadrat gehackt und in die frei gewordenen Felder die Endivienpflänzchen gesetzt – ein erster Versuch.

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Über dem Ort zieht eine schwarze Wolke heran, es brist mächtig auf und donnert auch schon. Nix wie runter mit den Handtüchern von der Leine und ab ins Haus.

Wieder zu den Quadraten und einmal mit der Rasenkantenschere um eins und drei gefahren. Die sehen nun wieder ordentlich aus.

In Quadrat zwei wuchern die Erdbeeren – gedankliche Notiz: Ordnung schaffen.

In Quadrat vier wird der Blumenkohl wohl mal wieder nix, dafür bildet die einzige aufgegangene Stangenbohne – von zwölf gelegten – ein unglaubliches Rankengewirr um ihre vier Stangen und beginnt, das benachbarte Kartoffelkraut zu erobern. Flugs die Bohnen geerntet und auch diese ins Haus.

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Es beginnt zu regnen. Was sage ich, zu schütten. Und nun steh‘ ich hier in meinem Stall und wage nicht einmal, die volle Mistkarre – denn misten kann man auch, wenn’s regnet – zu leeren, weil ich sonst klatschnaß würde.

So viel zum Gartennachmittag *grummel* Wenigstens sind die Endivien gleich angegossen…

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