Fairhaven – oder wie ein Quilt entsteht

Hurra, die Randstreifen sind auch angenäht. Es nähert sich dem Ende! Ach was, es muss ja noch das Quiltmuster aufgezeichnet werden. Wenn erst einmal das Vlies drunter liegt, dann wird es schwierig. Leider konnte ich kein besseres Bild machen, der Riesenlappen, er ist jetzt ca 240 im Quadrat groß, musste aufs Bett, denn draußen regnet es.Ich denke aber doch, dass man es so recht gut sehen kann. Wie es weitergeht, in den nächsten Tagen werdet ihr es erfahren.

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Am Wochenende war ich fleißig

Na eigentlich stimmt das ja nicht ganz. Bis auf das Mützchen habe ich lediglich alle Ufos fertiggestellt. Bei den Söckchen die hunderttausend Fäden vernäht, bei den Pottlappen kleine Fehler ausgebessert (der Schneemann lag auf der Seite – kann ja mal passieren) usw. Nun sind alle Teile fertig. Die Pottlappen gehen, wie immer, bei einer Einladung an die Hausfrau, die Socken und das Mützchen an Junior und Prinzesschen an Nikolausi. Gut ja, es ist noch lang bis dahin, aber erfahrungsgemäß geht die Zeit schneller vorbei, als man denkt.

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So und eigentlich habe ich jetzt vor das im Creadienstag einzustellen. Ich mache das das erste Mal und hoffe, dass es mir gelingt.

Der K-Tag

Nämlich Keller und Kartoffelbeet.

Nachdem der Wetterbericht so langsam doch andeutet, daß die nächtlichen Temperaturen den Gefrierpunkt erreichen oder vielleicht auch mal darunter rutschen sollen, war es wohl Zeit für unsere Topfpflanzen, in den Keller umzuziehen. Nur dummerweise sah der dafür vorgesehene Keller so aus:

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Da war es wohl an der Zeit, ein wenig Klar Schiff zu machen. Unter tatkräftiger Hilfe Juniors legte ich also heute nach dem Mittagessen los. Marmeladengläser wurden sortiert, als Altglas deklariert oder wieder sauber in den Schrank geräumt. Die guten Honiggläser vom Imker für den Nachbarn in einen Kasten geräumt. Der Schrank mit den leeren Kartons, die aufgehoben wurden, weil man ja vielleicht einmal ein Notebook/ein Ipad/ ein Wasauchimmer wieder versenden müßte und dann den dazu passenden Karton benötigen würde, gesichtet und weggeworfen, was nicht mehr gebraucht wurde. Gewaschene Pferdedecken ins Regal geräumt, Bandagen aufgewickelt. Rote, Grüne, Gelbe, Weiße. Junior wollte wissen, wozu man die brauche. Für die Pferdebeine, damit es gut aussieht. Er befand, alles in einer Farbe sei langweilig. Er wolle dann an jedes der vier Beine „seines“ roten Pferdes eine andere Farbe haben – schön bunt halt. „Klar, können wir machen“, lautete meine Antwort. Dann wollte er doch wieder an allen vieren roten Bandagen. An einem fuchsfarbenen Pferd *argl*. Aber egal, Hauptsache er hat Spaß an den Vierbeinern, das ist bei Jungs eh selten genug.

Wir fanden ein Halstuch – grün mit Pferden. Dies wurde sofort annektiert und verblieb den restlichen Tag um Juniors Hals.

Schnäuzelchen wurde hinzu zitiert, um die Kartons zu zerkleinern und zur Papiertonne zu tragen. Nach ein wenig Arbeit mit dem Besen sah es doch gleich ganz anders aus im Raum.

Und dann nichts wie hinunter mit den Pflanzen. Uff. Fertig.

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Anschließend ging es noch ans Kartoffelbeet. In den letzten Wochen überlegte ich immer wieder, was ich damit machen solle. Wieder mit Gras einsäen oder doch als Beet belassen? Ich konnte mir nicht schlüssig werden – und dementsprechend wucherte das Unkraut. Warum ich mich heute für „behalten“ entschied, ist mir nicht so ganz klar. Vermutlich aber verdankt es das Beet Frau Mutterns Fürsprache. Jedenfalls waren wir auch hier fleißig – natürlich wieder unter Mithilfe Juniors und des Prinzeßchens. Manchmal ist mir direkt unheimlich, wie meine Kinder – vor allem mein Sohn – im Garten helfen wollen. Ich kann mich nicht erinnern, daß ich das jemals so freiwillig getan hätte…

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Wolkig mit zeitweise Sonnenschein, elf Grad.

Fairhaven – oder wie ein Quilt entsteht

Oh je, was hat mich denn da geritten. Nachdem ich für Minchen 6 Tischsets und 2 Läufer mit Flying Geese gemacht hatte,

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wollte ich eigentlich so schnell keine mehr nähen, aber Prinzipien sind ja dazu da, über den Haufen geworfen zu werden. Also hinein ins Vergnügen. Ja und irgendwann Anfang 2014 waren dann auch diese Border fertig und angenäht. Jipeeh! Es ging dem Ende zu! Inzwischen ist das gute Stück ca 185 cm im Quadrat groß. Nicht schlecht.

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Wohlgemerkt: Es liegt schon da, wo es später mal hin soll, nämlich auf einem Bett.

So langsam wird der Garten winterfest

Nun ja, zumindest der Gemüsegarten.

Das wirklich traumhafte Wetter – um die 18 Grad – des vergangenen Wochenendes habe ich, so gut es eben ging, genutzt.  Noch am Freitag nachmittag habe ich die restlichen Kartoffeln aus Quadrat 4 geerntet. Es war nur noch das halbe Quadrat zu bearbeiten, da konnte ich aber gute drei Kilo aus der Erde holen.

Fazit der Kartoffel Raja: Krautfäuleresistent scheint sie tatsächlich zu sein, ich habe auf den ganzen Quadratmeter sage und schreibe eine vergammelte Kartoffel gehabt. Geschmacklich ist sie in Ordnung, kommt aber an Belle de Fontenay nicht heran. Ich werde wohl nächstes Jahr noch einmal eine andere späte Sorte ausprobieren.

Auf das abgeerntete und gerechte Beet habe ich dann noch meine restlichen Wintersteckzwiebeln gesteckt. Ob sie nun über den Winter in der Garage liegen oder auf dem Beet nicht mehr angehen kommt ja aufs Gleiche raus. Je nach Wetter haben sie eine Chance.

Dann ging es ans Erdbeerbeet. Leider habe ich kein Vorher-Foto – stellen Sie sich einfach vor, daß man auf dem ganzen Quadrat vor lauter Erdbeerblättern keine Erde mehr sehen kann. Dann wissen Sie ungefähr, wie es aussah. Von Erdbeeren und wie man sie pflegt habe ich bislang herzlich wenig Ahnung – man wird sehen, was ich alles falsch gemacht habe.

Die letzten dreieinhalb Karotten sowie eineinhalb Sellerieknollen des Hochbeets habe ich auch geerntet. Die Karotten verschwanden im Bratentopf und der Sellerie in der Gefriertruhe. Jetzt stehen dort nur noch die beiden Schwarzwurzelpflanzen, bei denen ich im vergangenen November beim Ernten offensichtlich einen Teil der Wurzel in der Erde ließ – die haben einfach wieder ausgetrieben.

Auch hier: Gehackt, gerecht. Und dann eine ordentliche Schicht Mist aufgebracht, der über den Winter erst mal liegen bleiben darf. Das Beet ist jetzt fünf Jahre alt oder so – da sind ganz bestimmt so gar keine Nährstoffe mehr drin.

 

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