Ich bin es leid…

dieses ewige triste Grau. Es ist zwar jetzt etwas gemildert durch das Weiß des Schnees, aber trotzdem, es reicht! Schnee und Sonne, das wäre es doch,oder? Nun ja, ich habe beschlossen meinen winterlichen Tischläufer durch etwas Farbenfroheres zu ersetzen und da ich nicht wirklich frühlingshafte Stoffe in meinem Stoffberg hatte (hat man jemals den richtigen Stoff?), habe ich mir etwas bei „Butinette“ bestellt. Flugs gewaschen und gestärkt und los gings. Es sollte ein Dresdner Teller werden ( bunt, nicht braun), davon drei Stück. Jetzt habe ich erst zwei fertig. Einen davon stell ich hier schon einmal ein. Den Rest seht ihr dann vielleicht nächste Woche, wenn ich das gesamte Top fertig habe.

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Ja und weil ich ja sonst auch so rei garnichts zu tun habe, habe ich ein neues Strickobjekt in Angriff genommen. Weil mein lieber Mann nicht mehr die jünglingshafte Figur von vor 20 Jahren hat und ihm die Strickjacke von damals heute nun nicht mehr wirklich passt, habe ich beschlossen, ihm eine neue Jacke zu stricken und das, obwohl ich mir geschworen hatte, keine Hauszelte mehr zu stricken. Mir haben es z.Zt. die Fair Isle Muster angetan, also habe ich mal losgelegt. Hier seht Ihr jetzt das Ergebnis von 2 Wochen.

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Und all diejenigen, die Angst vor altersbedingtem Hirnverlust haben, sei gesagt, diese Muster sind das pure Hirnjogging! Natürlich kommt auch dieses wieder zum Creadienstag.

Hilfe, meine Schlafanzüge fallen auseinander! – 3 –

Das Nähen des Schlafanzuges hatte so seine Tücken. Vor allem beim Oberteil. Daher fange ich nun einfach mit der Hose an, denn die ließ sich ratzfatz nähen. Lediglich die Sache mit dem Bauchbund erwies sich für mich als zu lose. Im Ebook wird sowieso – frei nach dem Motto „jeder Bauch ist anders“ – empfohlen, eine Kordel in den Bauchbund einzuziehen.

Nachdem ich aber auch gerne mal auf dem Bauch schlafe, geht so eine Kordel im Hosenbund nun wirklich nicht. Ich habe mir anders beholfen und nachträglich ein Gummiband eingezogen.

Fazit zur Lieblingsbuxe: Die wird wirklich eine Lieblingsbuxe. Der Schnitt paßt mir wie die Faust aufs Auge, hat am Bein bequeme Weite ohne eine Haremshose zu sein – einfach perfekt. Ich fühle mich sehr sehr wohl darin.

Beim Oberteil kam das Erschrecken, als ich feststellte, daß es sich beim Halsausschnitt mitnichten um einen Rundhals-, sondern einen U-Boot-Ausschnitt handelte. Puh, viel zu weit für meinereiner. Ein langärmeliger Pyjama wird ja nun im Winter oder in der Übergangszeit getragen und da muß es Frau Llewella warm haben. Am Liebsten bis zur Nasenspitze.

Zunächst versuchte ich es mit dem Annähen eines normalen Bündchens wie beim Rundhalsausschnitt. Das sah aber gar nicht gut aus, weil das Bündchen seltsam in der Gegend herum stand. Glücklicherweise gibt es ja das Forum der Hobbyschneiderin – hier bekam ich einen tollen Tip, wie ich den Ausschnitt mit einem Bündchen versehen könne. Da das Bündchen immer noch recht breit ist, habe ich nun genau den Ausschnitt, den ich brauche. Und gut aussehen tut es obendrein. Ich bin total begeistert.

So. Genug der Worte, nun lassen wir Bilder sprechen. Natürlich auch beim Creadienstag.

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