Mein 12tel Blick im April

Und wieder ist ein Monat ins Land gegangen. Diesmal habe ich es sogar fertiggebracht, am richtigen Termin zu fotografieren, nämlich heute.

Vergleicht man die Günz bei Oberegg von heute mit dem Bild des letzten Monats, läßt sich sicher sagen: Es ist Frühjahr geworden!

Noch mehr Bilder vom Projekt „12tel Blick“ findet man bei Tabea

Eine Übersicht meiner Bilder der Günz gibt es hier.

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Ich habe ein neues Projekt in Angriff genommen: Caswell Teppich – Caswell Quilt

In dem verzweifelten Bemühen meine Stoffe zu verringern, war ich auf der Suche nach einem Quilt, der mich einerseits herausforderte, andererseits meine Stoffreste verringerte und außerdem leicht irgendwohin mitzunehmen war. Da bot sich dieser Quilt an, denn es sind lauter kleine Quadrate, auf denen die einzelnen Bilder entstehen sollen. Das Original dieses Quilts befindet sich im New York Metropolitan Museum of Art und sieht so aus:

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Caswell Carpet c. 1835,  Castleton, Vermont by Zeruah Higley Guernsey (later Caswell), worked in chain stitch in colored wools on dyed homespun. 12 feet x 12 feet 6 inches.

Der „Caswell Teppich“ ist ein herrausragendes Beispiel Amerikanischer „folk art“ des 19. Jahrhunderts. Zeruah Higley Guernsey Caswell brauchte gut 5 Jahre, um ihn zu sticken.

Caswell konnte hervorragend mit Nadel und Faden umgehen. Sie hat die Wolle ihrer eigenen Schafe versponnen und hat den Rückseitenstoff für die Stickerei selbst gewebt. Ihr Vater stellte Spinnräder und dazugehörige Werkzeuge her und so ist es überliefert, dass Caswell für ihre Arbeit eine hölzerne Nadel benutzte.Gestickt wurde mit einem Stickrahmen. Jedes der 66 Motive wurde getrennt hergestellt und später zusammengenäht.Zwei der Quadrate tragen die Initialen zweier Indianer des Potawatami Stammes, die am College für Medizin in Castleton, Vermont, studierten. Die Bewohner des Örtchens wechselten sich in der Beherbergung der zwei Studenten ab und wahrscheinlich haben sie während ihres Aufenthalts im Caswell Haus die zwei Quadrate hergestellt.

Corliss Searcey aus Castlemaine, Australien hat diesen Quilt nach dem Teppich nachempfunden und mit Appliqué hergestellt.

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Und eben den will ich jetzt versuchen nachzuarbeiten. Das erste Bild ist schon fertig.

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Es ist noch nicht gewaschen und auch nicht gebügelt. Man möge mir das verzeihen, aber das möchte ich erst machen, wenn alle Teile zusammengenäht sind, denn sonst franst es womöglich zu sehr aus. Jedenfalls habe ich mir da ordentlich etwas vorgenommen. Bin gespannt, ob das Teil jemals fertig wird.

Halloween und Ufos

Kaum hat man sich einmal um die eigene Achse gedreht, schon ist wieder ein Vierteljahr vorbei. Eingedenk dieser Tatsache und weil Zeige-und Mittelfingerspitze vom Handquilten schon eine Hornhaut haben, habe ich, sozusagen „zur Lust“ mal meinen Halloween Quilt begonnen. Ich habe die Anleitung schon eine Weile hier rumliegen. Sie ist ausgezeichnet verfasst und kommt von „Amy Bradley Design“. Ich kann Euch nur raten: Schaut mal auf diese Webseite, wenn Ihr das Bedürfnis habt mal wieder zu lachen.Auf diesem Quilt sind lauter Ungeheuer zu sehen. Das erste ist ein Vampir. Mir hat es unglaublich viel Spass gemacht ihn zu applizieren und besonders die knalligen Farben mag ich hier ausnahmsweise mal.

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Dann erinnerte ich mich auch noch an ein Ufo. Ich habe es am 3.9.2014 das erste Mal hier vorgestellt. Es ist der Quilt „Glorieta“ von Homestead Hearth. Hier noch einmal das Bild von damals.

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Nun habe ich endlich den 2. Teil fertig. Ich mag die Farben dieses Quilts. Sie sind ungewöhnlich. Grün und blau und braun.Mein Mann hat mir den Stoff zu Weihnachten geschenkt. Ich finde es fein, wie er immer daran denkt, dass ich was zum Quilten habe. Überhaupt unterstützt er dieses Hobby sehr. Und wenn dann mal was Neues an der Designwand hängt, dann steht er mit Argusaugen davor und begutachtet, ob ich auch alles ganz akkurat, Naht auf Naht und Ecke auf Ecke, genäht habe. So, hier nun der neue Quiltteil. Keine Sorge, es kommt noch Einiges dazu.. Es wird wieder so ein Monsterding. Scheinbar kann ich nichts Normales, Kleines …

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Natürlich werde ich diese Arbeiten mal wieder am Creadienstag einstellen.

Eine alte Singer

ist die Nähmaschine der Mutter meiner Freundin. Wenn ich davon ausgehe, was die bestimmt schon fünfzehn Jahre alte Nähmaschine von Quiltfru alles kann, muß diese Singer 1602 schon steinalt sein. 

Leider haben wir keine Bedienungsanleitung gefunden. Das Einfädeln wird spannend werden… 

 

ausgesperrt…

Wie kann man so blöd sein und morgens ohne Hausschlüssel wegfahren, wenn der Gatte noch im Haus ist und dieser dann brav alle Türen verschließt?

Zum Glück ist es heute warm. 

Zum Glück haben die Kindelein im Kindergarten Nudel gegessen, weil heute Juniors Geburtstag gefeiert wurde. 

Und vor allem: Zum Glück kommt Quiltfru nachher – sie hat einen Schlüssel!