Es war einmal…

vor vielen, vielen Jahren – genau genommen im Jahr 1971 – da gab es einen Künstler, Maler, Grafiker und Sänger aus Österreich, der mir damals sehr sehr gut gefiel. Nicht weil er so besonders „bei Stimme“ war, sondern weil er ungeheuer gute Texte hatte. In der letzten Zeit höre ich ihn immer öfter und wenn ihr dieses Lied, es ist nur eines von vielen Liedern, hört, dann wisst ihr auch warum. Mehr brauche ich angesichts dieser trostlosen Meldungen, und ich meine damit nicht den FC Hollywood, nicht zu sagen.

Zufrieden 

Kinder mit Nachbarstochter auf der Schaukel. Schnäuzelchen im TaiChi. 

Ich im Garten, ganz fix. Nur eine halbe Stunde. 

Frühbeet gehackt, gegossen. Quadratbeet eins gejätet, gehackt, gegossen. Da steht nun nur noch der Schnittlauch drin. Nummer zwei, ebenso (Erdbeeren). Nummer drei und fünf auch (Wintersteckzwiebeln). Und Nummer vier gegossen – auf daß die Möhrchen und Radieserl sprießen können. 

Hier ist’s nämlich staubtrocken. 

kurios

Da stehe ich gerade beim Bäcker und lese mit einem halben Auge die Schlagzeile der B.ildzeitung, die kundtut, daß das durchgebrannte Mädchen wieder daheim sei. 

Gleichzeitig will ich zwei einzeln verpackte Butterbrezeln bestellen. 

Was kommt heraus?

„Zwei einzeln verbrannte Butterbrezeln bitte!“

Auf dem Keltenpfad

waren wir heute. Das ist gar nicht weit weg von hier. Für die – ungefähr – eineinhalb Kilometer brauchten wir genau so viele Stunden, wenn nicht mehr. Da wollten Ameisen und Baumstümpfe untersucht werden, Jägerstände erklettert und Spreißel aus Fingern entfernt werden. 

Wanderstäbe wurden gefunden, Würmer in Pfützen begutachtet, Tannenzapfen auseinandergenommen  auf der Suche nach demonstrierbaren Samen. Nebenbei erfuhren wir, daß so ein Keltenhaus von circa 800 Holznägeln zusammengehalten wird. Und daß die Menschen damals auf ganz schön engem Raum lebten.  

    

Nachbau eines Keltenhauses

  

Fast so schön wie der von Gandalf

   

Was sind eigentlich UFOs?

Nein, es sind keine fliegenden Untertassen, die vermeintlich am Himmel gesichtet werden. Es sind „Unfinished Objects“, für die, die in Englisch nicht so firm sind, es sind „Nicht fertiggestellte Projekte“.

Davon habe ich – wie wohl alle Quilter – mehrere. Dank des grässlichen Wetters habe ich nun zwei Objekte immerhin quiltfertig bekommen. Bei dem Einen handelt es sich um die “ Sew Sweet“ Decke für das Prinzesschen (letztmalig gepostet am 24. August 2014), bei dem anderen UFO um eine Hexagondecke, die ich – von Hand genäht – über die letzten 2 Jahre gewerkelt habe. Wieder einmal habe ich mir eine tolle Konstruktion ausgedacht. Wozu Kochbücher und Gartenlexika nicht alles gut sind. Gott sei Dank fand sich noch ein zweiter Campingtisch. Nun war der Eßtisch einige Tage blockiert. Gegessen wurde im Wohnzimmer.

Hier die „Sew Sweet“ Decke:.

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Und hier die Hexagondecke, die ich in diesem Blog noch nicht gezeigt hatte.

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Das letzte Bild zeigt die Rückseite des gehefteten Quilts. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass das prima hält. Und so viel Arbeit ist es eigentlich nicht. Jedenfalls kann man dabei an einem Tisch sitzen und muss nicht auf dem Boden herumkriechen.Den Hexagonquilt hatte ich in 2 Tagen – mit wirklich großen Unterbrechungen – geheftet. Ich kann diese Methode wirklich empfehlen. Ihr findet die Anleitung dazu in Sharon Schambers Network „Hand Basting“. Nun liegen beide Decken sauber zusammengelegt im Werkelzimmer und wann immer ich Lust und Zeit habe, kann ich anfangen zu quilten. Was, wenn der April so wechselhaft bleibt, sicher bald der Fall sein wird. Aber „Fairhaven“ will zuerst bedient werden…..