Das geliehene Beet

da habe ich doch dieses Jahr ein wenig Probleme mit der Beetfläche. Zwei Quadrate werden von Wintersteckzwiebeln blockiert, die einfach nicht daran denken, erntereife Größe zu bekommen. Und dann die Kartoffeln! Durch meinen Fehler bei der Bestellung der Saatkartoffeln habe ich nun viel zu viele davon, denn dieses Jahr waren 2,5kg Saatkartoffeln in den Gebinden. Drei Quadrate und das Treckerbeet sind voll damit und ich habe immer noch übrige. 

Dann fiel mir eine Nachbarin ein, die ihren Gemüsegarten dieses Jahr gesundheitsbedingt zurückfahren mußte. Und da habe ich mir jetzt Leihfläche erbeten. 

Der Garten ist ein wenig überwuchert aber nur oberflächlich. Das Prinzeßchen und ich marschierten also heute los mit allem Werkzeug in der Schubkarre. Wir jäteten und hackten, das Prinzeßchen versenkte hingebungsvoll die Kartoffeln in der Erde. Sie liegen arg dicht jetzt, aber das ist gleich, es wird schon gedeihen. Dann noch schnell häufeln und nun ist immerhin „Belana“ komplett in der Erde… 

     

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Meisenbaby

diesen hübschen und noch ganz unbedarften Burschen trafen wir gestern auf dem Weg zur Pferdekoppel. Während Mama Meise im Gebüsch gar furchtbar schimpfte, könnte ich nah genug heran, um ihn abzulichten.  

 

Das erste Springturnier des Jahres

Endlich hat die „grüne Saison“ begonnen. Habe ich vor zwei Wochen noch bei einem A-Springen meine Nennung zurückgezogen, weil die Sprünge an der absoluten Obergrenze dessen waren, was wir derzeit trainieren, ging es heute richtig los.

Praktischerweise war das Turnier nur fünfzehn Hängerminuten von uns entfernt. Prüfungsbeginn war auch erst um halb elf, so daß das richtig entspannt verlief. Genügend Zeit zum Schritt führen des Springpferdes durch Frau Mutter, während ich in aller Ruhe meinen Parcours abgehen konnte. Genügend Zeit, um abzureiten und eine ausreichende Anzahl an Übungssprüngen zu nehmen – der erste schön klein, dann Runde für Runde etwas höher, bis wir uns mit Sicherheit und Ruhe an die in der Prüfung zu überwindende Höhe angenähert hatten.

Übrigens war der Weg auf den Abreiteplatz schon mit gefährlichen Hindernissen versehen: Da stand eine Rinderherde nebendran. Das ging ja gar nicht. Beim ersten Versuch zwangen mich hysterische Anfälle des Springpferdes dazu, einen anderen Weg zum Abreiteplatz einzuschlagen, das ging zum Glück. Das Verlassen des Platzes, um den Prüfungsplatz zu erreichen, entbot uns das gleiche Problem, aber diesmal erinnerte ich mich daran, was ich im Gelände entdeckt hatte: Gefährliche Dinge sind im Trabe wesentlich ungefährlicher als im Schritt. Also trabten wir aus der Abreitehalle und dann ganz schnell um die Ecke. Versteh einer die Vierbeiner.

In der Prüfung darf man immer schon auf den Platz reiten, wenn der Reiter vor einem gerade seinen Parcours springt. Ausreichend Möglichkeit also, dem Springpferd jeden einzelnen Sprung ausgiebig vorzustellen, indem ich eng daran vorbeiritt oder den Sprung sogar umkringelte.

Dummerweise konnte ich das vor Sprung zwei nicht machen. Denn meine Vorreiterin hatte dort drei Steher, die zu ihrem Ausschluß führten. Ich konnte also den Sprung nicht umkringeln, denn sie ritt ihn ja ständig an. Nachdem sie abgeläutet worden war, konnten wir ihn nur noch einmal sehr kurz ansehen.

Ob es nun das war? Ich weiß es nicht. Tatsache ist auch, daß ich bei diesem Sprung beim Anreiten mal wieder nach unten auf den Sprung guckte anstatt nach vorne über das Hindernis hinweg zu sehen. Beim Springpferd die allerbeste Möglichkeit, um Stehenbleiben hervorzurufen…

Der Rest des Parcours war absolut zufriedenstellend, für den ersten Start des Jahres allemal. Das ist ausbaufähig und ich freue mich schon auf das nächste Springturnier – noch eine Weile hin…

Frau Mutter stiehlt mir die Schau

… mit ihren wunderbaren Rosenfotos 😉

Nein, ganz und gar nicht. Ich freue mich ebenfalls an diesen Bildern, bin ich doch auch ein großer Rosenfreund und freue mich jedes Mal sehr, wenn ich den Garten meiner Eltern betrete. Solch einen Garten hat niemand! Alle anderen, die ich kenne, meinen eingeschlossen, sind gegen diesen Garten einfach nur eintönig.

Ebenso eintönig ging es heute bei mir zu. Ich habe „mal eben schnell“, während ein Techniker meine Waschmaschine reparierte – in der Trommel schleifte ein Plastikaussaatbeschriftungsstecker – das letzte Quadratbeet abgestochen, gehackt und hundertzwanzig Liter Erde hineingepackt. Viel lieber als die gekaufte Pflanzenerde hätte ich vom Komposthof guten – und erstaunlich günstigen – Kompost geholt, aber dummerweise mußte Schnäuzelchen heute abend in den schwarzen Wald fahren, um dort morgen ein paar Computerdaten von einer Festplatte zu retten, die die Grätsche gemacht hat. Daher fehlt mir das große Auto, in den hinten ein paar Mörtelbottiche voll Kompost hineinpassen.

Da die Steckzwiebeln aber nicht mehr warten möchten – denn eigentlich sollten sie schon lange in der Erde sein – gab’s halt Kauferde.

Heute abend, nachdem die Kindelein in süßen Schlaf gefallen waren – nach einem ausgiebigen Besuch bei Michel aus Lönneberga, mein Mund ist schon ganz ausgefranst vom Lesen – habe ich dann noch schnell circa sechzig Stuttgarter Riesen in dieses Quadrat gesteckt.

Ich kann Ihnen sagen – seit ich Kartoffeln pflanze, habe ich immer zu wenig Quadrate, egal, wie viele ich anlege… 

      

Jetzt geht es Schlag auf Schlag 2. Teil

Und jeden Tag blühen neue Rosen auf. Entgegen aller Wettervorhersagen ist es bei uns weitgehend trocken geblieben und man konnte die aufblühenden Pflanzen so richtig genießen. Mein Mann und ich begehen täglich unsere „Latifundien“. Ich muss seinen Gemüsegarten loben, er mein Blütenmeer. Jetzt haben wir fast alle Vergißmeinnicht raus. Im nächsten Frühjahr ist es dann aber wieder genauso blau.

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Das ist Winchester Cathedral, eine engl. Rose.Diese Rose mussten wir aus dem Garten nehmen und in einen Topf planzen, da sie dort gemickert hat, dass wir Sorge hatten, sie würde eingehen. Nun ist ein wunderbarer Rosenstock daraus geworden.Wie alle engl. Rosen hat sie einen wunderbaren Duft.

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Diese Rose heißt Bredon. Es ist eine engl. Kletterrose, die bei mir in einem höchstens 30 cm breiten Beet an der Nordseite des Hauses wächst. Man kann sie ganz bestimmt für karge Stellen empfehlen. Sie blüht den ganzen Sommer und duftet unglaublich.

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Diese beiden Sträucher kennt ihr schon. Links ist Robusta und rechts „Nevada“ in voller Blüte.

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Und  fast hätte ich sie übersehen, die wunderbare Golden Wings. Sie ist ebenfalls eine engl. Rose. Ich liebe einfach blühende Rosen genauso, wie die Centifolien. Alle haben ihren Reiz.

Aber in meinem Garten gibt es nicht nur Rosen. Vor 2 Jahren haben wir entdeckt, wie wunderbar Ranuneln sind und haben gleich ein paar Zwiebeln gesetzt. Sie sind zwar sehr empfindlich was Frost angeht, aber die meisten sind gekommen.

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Und zu diesen Blüten brauche ich wohl nichts zu sagen.

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Pfingstrosensträußchen

bevor die dritte Blüte auch noch verregnet kam sie in die Vase. Die Pfingstrose bekam ich von der Schwiegermutter als Sämling – seit fünf Jahren steht sie hier und blüht heuer das erste Mal! Darüber freue ich mich sehr.