Ein Schleiferl fürs Buschpferd!

Heute ging’s also ganz entspannt gegen zehn Uhr ab nach L-H. Den Stall hatte ich vorher schon gemistet, ganz entspannt gefrühstückt, die Sachen gerichtet. Dabei noch einmal ein Schreck: Am Kleiderbügel an der Roten Box, auf dem eine Weste in T3 Regular hängen sollte, hing eine in T2. Kennzeichnung V.F. Ich bin nicht V.F.

Ganz schnell eine SMS geschickt und zum Glück hatte die Nachbarstochter mir dann ganz fix die richtige Weste vorbeigebracht und ihre mit heim genommen . Gut, daß ich das nicht erst auf dem Turnier festgestellt hatte, das Mädel ist 14 und ein dürrer Hering…

Beim Putzen war das Springpferd schon tiefenentspannt. Mit für ihre Verhältnisse gesenktem Hals ließ sie sich schrubben und äpfelte nur ein einziges Mal – sonst sind es eher so vier bis fünf Mal und entspanntes Stehen auf der Stallgasse kennt sie eigentlich mal gar nicht.

Auf dem Turnier bin ich dann erst ausgiebig die Strecke abgegangen. Auf dem Platz stehen auch ein paar feste Fahrhindernisse, da hatte ich dann schon ein wenig Sorge… Ansonsten waren die Hindernisse relativ unspektakulär, alle in der selben Machart – kennste einen, kennste alle. Nur die Dekoration war anders. Ein Sprung bergab war dabei.

Fertigmachen in seliger Ruhe und Gelassenheit. Auf Stollen und Hufschuhe hinten konnte ich dank Sandboden gut verzichten. Eine halbe Stunde vor Prüfungsbeginn war ich der erste, der auf dem Abreiteplatz war, wo noch kein einziges Hindernis stand. Die beiden, die vor mir starten sollten, kamen dann irgendwann auch, dann haben wir zunächst die Strecke zu Pferd besichtigt.

Als erstes Standen Sprung 1 und 11 auf dem Plan. Das Springpferd meinte erst mal, sie müsse nur glotzen, der Elfer ging ja gar nicht. Totale Verweigerung bereits fünf Meter davor. Frau Mutter wollte sie anführen, ne, ging auch nicht. Dann fiel mir die Sache mit der Biogasanlage ein, an der wir im Schritt nie vorbeikommen, im Trabe aber schon – ich trabte drumrum, dann durfte ich mich auch im Schritt nähern. Wir brauchten aber insgesamt fünf Anläufe, bis sie ohne Gezicke auf das Ding zuging. Fragen Sie mich nicht, warum.

Alles andere war unkompliziert. Bei 5 und 7 lag obendrauf ein helles Brett, da wurde erst mal ein bisserl geschaut. Die Fahrhindernisse ließen sie total kalt.

Dann noch ein paar normale Sprünge auf dem Abreiteplatz genommen, der Einser auf der Strecke war dann der einzige Busch-Probesprung, den wir einmal machen durften. Dann ging es los.

Die ganze Sache fühlte sich super an. Bei 2 gabs minimales Zögern, aber wirklich nicht mehr. 3 ohne Probleme, 4 und 5 auch. Dann wieder Gekurve um die Fahr-Betonsäulen, da kam das Roß aufgrund der Kombination schneller Galopp und enge Wendung ein wenig ins „Schwimmen“, 6 ging dadurch ohne Probleme, aber nicht so wirklich schön. 7 bis 9 ohne Schwierigkeiten, 10 war dann 2 verkehrtrum, da kam ich arg schief drauf zu, das holperte ganz leicht, aber drüber und dann der ominöse Elfer – ohne jegliches Glotzen. Was war ich happy, das erste Mal das Ziel erreicht!

Das gab dann eine 7,1 und somit den zweiten Platz. Und Spaß hat’s gemacht!!!

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Jetzt geht es Schlag auf Schlag 9. Teil

Nun möchte ich Euch den nordwestlichen Teil meines Rosengartens zeigen.

 Sparrieshoop-Mini Constance-Spry-mini Ghislaine-de-Féligonde-mini A-Shropshire-lass-mini

Von links nach rechts: Am Zaun zur Straße hin, direkt neben dem „sommerblühenden“ Flieder finden sich Sparrieshoop , eine Kordesrose, die wir schon beim Bau des Hauses gesetzt haben. Daneben blüht im Frühjahr die Kletterrose Constance Spry  und nach einem Besuch des Rosariums in Sangerhausen haben wir zu ihren Füßen noch einen Rambler, nämlich Ghislaine de Féligonde gesetzt. Abgeschlossen wird die Straßenseite an der Einfahrt zu unserem Haus von der einmalblühenden Shropshire Lass, die ich besonders gern mag.

In zweiter Reihe hinter diesen riesigen Sträuchern wachsen dann:

Scarborough-Fair miniNew-Dawn miniSchwanensee-miniRosenstadt-Freising-miniGuy-Savoy-mini

Adolf Horstmann mini

3x Scarborough Fair, die Kletterrosen New Dawn und Schwanensee, 3x Rosenstadt Freising, die Delbard Rose Guy Savoy und zu guter Letzt die Rose Adolf Horstmann.

Ja und das sind jetzt immer noch nicht alle. Denn vor diesen Rosen stehen noch:

Kathryn Morley Kathryn-Morley-mini   Chaucer Chaucer-mini 

und Molineux Molineux mini

sowie  The Prince und The-Prince-mini   Summer Song Summer-Song-mini

The Prince ist eine sehr, sehr alte Rose. Leider tut sie sich sehr schwer an dem Platz, an dem sie steht, so dass ich schon oft daran gedacht habe, sie erst einmal auszubuddeln und im Topf wachsen zu lassen. Den Standort würde ich dann akribisch von Klamotten befreien,(die sind da nämlich bestimmt vom Hausbau hin-  und einfach mit Humus zugeschüttet worden), die Erde (grauer Letten) mit Rosenerde vermischen und erst einmal Tagetes darauf setzen. Dann zuwarten und nach einem oder zwei Jahren Topfdasein, die Rose wieder einpflanzen.

Summer Song ist eine traumhafte, rostrote Rose. Die Farbe ist einmalig! Leider habe ich nur ein Vergißmeinnichtphoto von der gesamten Westseite des Gartens. Die Rosen müsst Ihr Euch dazu denken. Uuups jetzt hatte ich doch glatt vergessen das Bild einzustellen. Also, hier bitte:

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