Die Tour der Hoffnung 2015

Mein Mann ist ein begeisterter Radlfahrer. Egal ob Rennrad, Tourenrad oder Mountainbike (seit ein paar Monaten auch e-Bike). 1991 bekam er das erste Mal eine Einladung von der Fa. Merck an einer Radltour von Ärzten in Malente/Gremsmühlen in Schleswig-Holstein teilzunehmen. Damals war er (nur) stolzer Besitzers eines Tourenrades. Mit dem ist er dann dorthin gefahren, nur um festzustellen, dass alle Anderen mit dem Rennrad fuhren. Natürlich hat er sich sehr schwer getan, aber die Mitfahrer haben ihn geschoben und aufgemuntert und er hat dort eine ganz eigene Art von Kameradschaft erfahren. Seither ist er mit dieser Truppe (Merck hat sich inzwischen zurückgezogen), die sich jetzt Aktivi Team nennt und in der jetzt auch Nicht-Ärzte zugelassen sind, mit dem Rennrad unterwegs. Da er inzwischen auch nicht mehr der Jüngste ist, hat er sich für die bergigen Etappen ein e-Bike zugelegt.

Bei jeder Tour wird nicht nur der Unkostenbeitag geleistet, sondern auch eine Spende gemacht, die ohne Umwege und ganz direkt an krebskranke Kinder geht. In diesem Jahr allein vom Aktivi Team 99.000,00 Euro! Der Scheck über diese Summe wird alljährlich anläßlich der Tour der Hoffnung überreicht.

Vergangenes Wochenende war es nun wieder soweit. Dieses Mal fand die Tour in der Ortenau statt. Und, man höre und staune, das Gesamtspendenaufkommen betrug

1,8 Millionen Euro!

Damit Ihr mal seht, wie so etwas aussieht, hier ein link:

http://www.mittelbadische-presse.tv/video/Tour-der-Hoffnung-2015%3A-B%C3%BChl—Offenburg/5ec9a0af06b445cd899e75fe9adb96f2

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3 Kommentare zu “Die Tour der Hoffnung 2015

    • Na ja, so ganz ohne eigene Wünsche war es dann doch nicht. Mein Mann war mit diesem Team immerhin in Whistler Mountain, Canada, in Südafrika, in den Neu-England Staaten von den US, in Mexico, der Bretagne, auf Korsika, in Marokko und und und. Natürlich hat er für die Fahrten gezahlt, aber die Organisation war ihm abgenommen und die Truppe ist wirklich irre. Ich habe sie anläßlich einer Durchquerung von Deutschland, von Nord nach Süd, kennengelernt. Ein toller Haufen, kein Wunder, dass mein Mann sich dort wohlfühlt.

      • Man muss ja nicht zu Mutter Theresa werden, um Gutes zu tun. Wenn es einem dabei selber gut geht, ist das eine feine Sache, denn die eigene Zufriedenheit trägt man ja auch wieder in die Welt 🙂

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