Urlaub 1

Leider liegt er schon wieder hinter uns, der vierzehntägige Urlaub auf der schönsten aller Nordseeinseln (zumindest für mich *grins*). Bereits als meine Brüder und ich Kinder waren, hat uns diese Insel in ihren Bann gezogen und so geht es uns wie vielen anderen „Wiederholungstätern“ – einmal Fanö, immer Fanö.

Dummerweise ist die Insel von uns gute tausend Kilometer weit weg. Glücklicherweise sind unsere Kindelein wunderbare Autorfahrer und obendrein habe ich auf Höhe Lüneburg einen Cousin und auf Höhe Rendsburg einen Onkel. Bei ersterem machten wir über Mittag Station – ein ausgiebiger Klönschnack bei Pizza, während unsere und seine Kindelein gemeinsam den Garten unsicher machten. So ausgelüftet waren sie dann auf den restlichen zweieinhalb Stunden ganz brav, beim Onkel wurde gegrillt und übernachtet. Das war richtig schön und gemütlich, auch, weil ich diesen Teil meiner Verwandschaft ansonsten nie sehe.

Am Sonntag vormittag dann die Weiterfahrt auf die Insel. Ab 15 Uhr sollte unser Häuschen frei sein.

Ohne jede Wartezeit waren wir auf der Fähre und natürlich wurde ausgestiegen, um die Niedergänge aufs Oberdeck zu erklimmen. Da begrüßte uns dann schon wunderbarer Nordseewind und wir beobachteten das Ablegen, sowie später dann das Anlegen. Schnäuzelchen mußte das Auto an Land fahren, wir anderen betraten meine Lieblingsinsel per pedes und beobachteten genau, wie die Fähre anlegte.

Zwei Fähren fahren auf die Insel, Fenja und Menja. Kennt jemand die Sage, die sich hinter diesen beiden Namen verbirgt?

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Fenja – noch ohne Beule

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Direkt bei Nordby, dem größten Ort auf der Insel, befindet sich auch eine Sandbank. Bei Flut ist sie nicht da, bei Ebbe ist sie ziemlich groß. Hier sieht man zahlreiche Robben, die sich in der Sonne – so sie denn da ist – aalen.

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Ein schneller Besuch bei der Agentur des Ferienhäuschens ergab, dass das Haus schon früher frei war und wir gleich einziehen konnten. Ich hatte das blaue Haus nur nach dem Onlinekatalog gebucht, aber es war ein Volltreffer! Gemütlich und mit einer bestens ausgestatteten Küche – das haben wir auch schon anders erlebt.

Schnell ausgeladen und dann ging es erst mal zum Spazierengehen an den Strand. Die Kinder hatten gleich ihre Schaufeln dabei und buddelten etliche Löcher. Das Prinzeßchen, das ja das erste Mal am Meer war, lief lautstark quietschend vor jeder Welle davon – Junior sah das schon entspannter.

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5 Kommentare zu “Urlaub 1

  1. Das hört sich wirklich wunderbar entspannt und toll für Kinder und Eltern an. Wir waren dieses Jahr noch nicht wirklich anständig im Urlaub, haben es aber zum Glück nicht so weit zum Wasser (Wohnen ja dirket an der Wesermündung).
    Gruß Frau Käferin

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