Haben Sie Handball geguckt?

Wir schon. Die ganze Familie saß vor der Kiste, erst vom Eßzimmer aus guckend, während wir zu Abend aßen. Was für ein Glück, dass Schnäuzelchen meine Einwände seinerzeit, als wir diesen RIESIGEN Fernseher bekamen, vom Tisch gefegt hat – so kann man auch während des Abendessens Handball gucken (Normalerweise machen wir so etwas nicht, entweder gucken oder essen – aber EM ist halt doch was Anderes).

Nach der ersten Halbzeit wechselten wir auf die Couch und ich hatte meinen Spaß an Juniors leuchtenden Augen und roten Bäckchen. Jetzt wird er bestimmt noch mehr Freude am Handballspielen haben, wenn nächste Woche tatsächlich das Minitraining wieder beginnt, das die letzten paar Monate ausgefallen war – mangels Trainer. Ich glaube auch erst wieder, dass es wahr ist, wenn wir da gewesen sind…

Aber zurück zum Handballspiel. Unsere Jungs haben gewonnen, das haben Sie ja bestimmt mitbekommen. Aber wie spannend sie es gemacht haben – unheimlich. So spannend hätte ja nun nicht unbedingt sein müssen. Am Sonntag geht es dann gegen Kroatien oder Spanien – die spielen jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe. Es steht 16 zu 14 für Spanien – und da werden noch viele, viele Tore fallen.

Richtig langweilig mutet dagegen der Garten an, aber ich kann endlich wieder einmal mit frischen Bildern von draußen dienen! Ich habe die Makrofunktion der Grille ausprobiert – damit muß ich noch ein wenig üben, aber für den Anfang bin ich ganz zufrieden.

Die ersten Schneeglocken sind da, die Winterlinge blühen, wenn auch der Ring unter dem Apfelbaum noch recht dünn ist. Und die Lenzrose in weiß blüht auch, bei der in Rot sah ich noch keine Blüten.

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Taschen-SewAlong bei Greenfietsen

Bereits Anfang des Jahres hat Frau Greenfietsen, deren Blog ich schon seit einer ganzen Weile folge, das Jahr des Taschensewalong ausgerufen. Jeder Monat steht unter einem anderen Motto und man kann seine genähten Werke in einer Linkparty zeigen.

Eigentlich hatte ich gar nicht wirklich vorgehabt, im Januar teilzunehmen. Nun ist es aber so, dass Junior in der Schule für gut erledigte Aufgaben sogenannte „Stempel“ bekommt. Tatsächlich sind es verschiedene Stempelbilder auf buntem Papier, die laminiert wurden. Ab einer bestimmten Anzahl Stempel dürfen die Kinder diese in etwas Schönes eintauschen. Auf diese Weise kam Junior schon einmal mit einer dicken Straßenkreide nach Hause.

Nun hat er wieder etliche Stempel eingesammelt und diese fahren in seinem Mäppchen herum und fallen immer wieder heraus. Was für eine Unordnung und obendrein gehen immer wieder einmal Stempel verloren, was Junior nicht gefällt. Und so sind wir bei Greenfietsen und dem Taschensewalong, denn das Thema für Januar sind Taschen, die beim Ordnen von Dingen helfen.

Gearbeitet habe ich ein Pyramidentäschchen nach der Anleitung von Butzelmännchen, die wirklich prima verständlich ist. Der einzige Unterschied zwischen ihrem und meinem Täschchen ist, dass ich in die Lasche zum Festhalten noch einen Ring eingezogen habe. So kann Junior sein Täschchen auch mal irgendwo festbinden oder man kann einen Karabiner einhängen.

Er hat sich sehr darüber gefreut und sogleich seine Stempel einsortiert.

Bevor ich Euch meine Bilder zeige, möchte ich noch auf die Januar-Linkparty verweisen. Dort gibt es bestimmt noch jede Menge andere tolle Taschen zum Ordnunghalten zu sehen.

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ABC, die Zeeta ….

lief im Schnee. Und als sie wieder rauskam, da hat sie weiße Pfötchen an.

Wir haben seit vielen Jahren Schotten. Das sind Terrier. Etwas größer als Dackel.Es gibt sie schwarz, weizenfarben und grau/braun gestromt. Die schwarzen Scotties waren in den 30er Jahren äußerst beliebt (Filmbranche). Jetzt kennt man sie nur noch von George W. Bush – sie waren das Beste an ihm. Unsere erste Hündin Bonnie liiiiiebte Schnee. Cloey und Miranda waren „not amused“. Aber Zeeta, unsere Neuerungenschaft, sie kann überhaupt nicht genug davon haben. (Leider frißt sie ihn auch gern, was ihr nicht immer so gut bekommt). Sie tobt wie eine Irre durch den Schnee, versucht die vor ihr aufstiebenden Schneeflocken zu fangen und baggert sich mit ihrer Nase durch das Gewölle. Und so sieht sie nachher aus:

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 Klütenlilly

So wird sie dann von uns genannt. Gott sei Dank lassen die Klüten sich leicht mit der Bürste herausbürsten, sonst hätten wir immer eine mittlere Überschwemmung.

Danach legt Madamchen sich dann ganz genüsslich vor den Kamin (was bisher keiner der Hunde gemacht hat) und lässt sich aufwärmen und abtrocknen. Ein glatter Socken!

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Verzaubert

Es ist kalt. Etliche Grad unter Null. Der Nebel beginnt sich zu heben und man erkennt schon, dass Frau Sonne heute scheinen möchte.
Als ich von meiner Tour Schule, Kindergarten, einkaufen zurück in unseren Weiler fuhr, musste ich glatt anhalten, um ein Foto zu machen. Natürlich hat man immer dann, wenn man ein schönes Bild vor Augen hat, nur die Kamera des Handys dabei. Aber besser als gar keine, so konnte ich jedenfalls versuchen, die Stimmung einzufangen. 

  
 

Im Wandel

Im letzten Winter haben wir ja begonnen, regelmässig mit den Kindelein skifahren im Fernsehen zu sehen. Ansonsten steht die Flimmerkiste bei uns ja mehr als still, aber Wintersport macht uns allen Spaß.

Obendrein hatten wir dabei gehofft, bei Junior den „Biß“ in Richtung Skifahren zu wecken – Mission absolut geglückt. Der Bengel hat nicht nur letzten Winter mit Bravour seinen ersten Skikurs gemeistert, sondern ist auch ganz heiß auf weiteres Skifahren.

Neulich kam mir dann beim Betrachten eines Slalomlaufes der Gedanke, dass das früher, in meiner Kindheit und Jugendzeit, doch irgendwie anders ausgesehen hat. So von der Art her, wie die gefahren sind.

Ja, natürlich hat sich mit dem Aufkommen der Carvingski der Stil geändert. Eigentlich ist mir das auch mehr als bewußt gewesen, aber irgendwie war mir noch nicht der Seifensieder aufgegangen, dass das im internationalen Skizirkus zu erkennen sein müßte.

Und dann tauchten ein paar Namen in meiner Erinnerung auf. Logischerweise – nachdem Prinzeßchen und Junior hier abwechselnd Felix Neureuther und Fritz Dopfer sind (wenn mal wieder Biathlon dran war, gerne auch mal Foucade, auch wenn das Prinzeßchen in „Brokat“ nennt) – an erster Stelle Christian Neureuther und Rosi Mittermeier. Wenn man jährlich auf dem Weg nach Südtirol durch Garmisch fährt und irgendwie schon automatisch nach links zu deren Sportgeschäft guckt, bleiben sie im Gedächtnis. Außerdem Namen wie Franz Klammer, Pirmin Zurbriggen und natürlich – Ingemar Stenmark, der Slalomspezialist.

Tja, und da habe ich dann heute einmal Onkel Gugel bemüht. Und ein paar wundervolle Videos gefunden. Skifahren in Perfektion, damals wie heute. Bitte sehr:

Und ihn hier habe ich leider nur als Link:

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Endlich Winter!

Ja, das sage ich ganz ernstgemeint. Der Schnee gehört einfach dazu und ich bin froh, dass er endlich da ist. Auch wenn dies für mich heute eine etwas abenteuerliche Fahrt mit dem Auto nebst angehängtem Pferdehänger bedeutete, denn als ich vormittags zu meinem Dressurlehrgang fuhr, waren noch nicht alle Straßen hundertprozentig geräumt. Auf dem Rückweg ging es dann, zum Glück.

Gestern haben Junior und ich noch schnell eine unserer Futterglocken neu befüllt. Die erste dieser Art hatte das Prinzeßchen im Kindergarten zu Weihnachten gebastelt und da diese von den Meisen so gut angenommen wurde – sogar ein Kleiber hat sie besucht! – mußten wir sie jetzt neu füllen.

Die Kinder sind total begeistert, gestern waren sie bereits vor dem Frühstück im Schnee, kamen zum essen kurz hinein und blieben dann noch ein paar Stunden draußen. Ebenso heute – da wollten sie noch einmal hinaus, als es schon dämmerte. Aber da stöberte der Schnee dann gerade so schön. Zum Abendessen mußte ich sie mit der Taschenlampe einsammeln gehen. Sie hatten beim Nachbarn eine wunderbare Rodelbahn für die Poporutscher angelegt – mit seiner Hilfe.

So darf es jetzt bittesehr vier bis sechs Wochen bleiben und dann hätte ich gern einen nahtlosen Übergang in den Frühling *kicher*

Nun ist das neue Jahr..

schon wieder 11 Tage alt. Begonnen hab ich es mit einer saftigen Bronchitis. Na klasse. Schnäuzelchen, der auch darunter zu leiden hatte, hat sich schon beschwert, dass ich ihm seine Männergrippe geklaut hätte und das würde mir nicht zustehen. Ich hätte darauf gern verzichten können, aber wenn es ihm so gegangen ist, wie mir, dann tut er mir nachträglich noch sehr leid. Junior hatte es ja auch ziemlich erwischt. Nun ja, auch das geht vorüber. An diesem Neujahrsabend habe ich keine „guten Vorsätze“ gefasst. Ist eh alles Quatsch. Ich hoffe nur, dass alles Familiäre so bleibt und dass die übrigen Dinge so langsam ins Lot kommen.

Vor Weihnachten habe ich für eine liebe Freundin noch ein Paar Pottlappen gewerkelt, die ich natürlich nicht einstellen konnte, da sie hier mitliest. Sie waren eigentlich der Ausgangspunkt für die Pottlappen von Schnäuzelchen. Und wie meine Freundin mir mitteilte, ein Volltreffer. Das freut mich.

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Es sind wohlbemerkt auch Handschuhe. Und wirklich super Scrap Vernichter.

Dann habe ich natürlich auch wieder an meinem Caswell Quilt  gearbeitet. Ich versuche ja immer etwas Abwechslung in meine Arbeitsabläufe zu bringen, denn nur zuschneiden, nähen und Block bilden ist mir irgendwie zu doof. Ich kann das nich,t 400 Stück Half Square Dreiecke hauruck zusammennähen, zu bügeln und dann irgendwelche Blöcke daraus zu machen. Das langweilt mich. Ich brauche immer eine neue Herausforderung und die braucht Zeit. Und Licht. Was wir ja leider auch tagsüber nur wenig haben. Abends dann handquilte ich immer noch meinen Fairhaven Quilt. Aber es nähert sich dem Ende. Und wie ich mich kenne, wird es dann immer flotter von der Hand gehen. Hier nun Teil 6 vom Caswell Quilt. Und es sind immer noch 24 Teile übrig.

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Patchwork und Quilten hat für mich etwas Meditatives, kein Stress kommt über mich, im Gegenteil. Und jeden Tag freue ich mich über meinen „Bertie“, der ja nun auch schon seit Dezember hängt. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, stelle ich ihn noch einmal ein.

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Und natürlich stelle ich sie wieder ein bei:

http://www.creadienstag.de

http://www.handmadeontuesday.blogspot.de

http://dienstagsdinge.blogspot.de