Schnee-Intermezzo

Mehr war es wirklich nicht. Als wir aufstanden, war alles weiß, sogar eine recht ordentliche Schicht. Jetzt, am Abend, ist alles wieder fort. Gut, dass ich heute früh die Grille dabei hatte. P1040032P1040037P1040038P1040040P1040041

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Ermutigt durch den letzten …

Artikel von Minchen, möchte ich Euch auf eine Sendung des SWR1 Leute hinweisen. Wenn ich so etwas höre, dann kann ich nur weinen. Weinen aus Mitleid mit diesen armen Menschen und aus Wut über diese widerwärtigen Rassisten und die Unfähigkeit der Politik, der Richter und Polizeibeamten dieser geistigen Brandstiftung durch AfD, Pegida und ähnlichen „braunen Bodensatzes“ wie Henning Venske es nannte, Einhalt zu gebieten. Hier der link:

http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/kizilhan-prof/-/id=1895042/did=16881196/nid=1895042/1guvwg1/index.html

 

Gerade habe ich einen Artikel auf Fa.cebook gelesen, der mich betroffen macht. Er spiegelt meine eigenen Gedanken wider. Auch, weil ich nicht so wirklich weiß, wie jemand wie ich sich einbringen kann, dass sich DIESE Geschichte nicht wiederholt. 

Zeitlich ausgelastet, abseits von allen Brennpunnkten wohnend. Hier gibt es Flüchtlinge, ja, aber alles scheint ruhig und friedlich. 

Ist es das wirklich? Lebe ich nur dran vorbei? Wie und wo kann ich feststellen, ob ich richtig liege? 

Mein Anteil ist klein. Teilen von Plakaten und Artikeln wie dem unten stehenden auf Fa.cebook. Reden mit meinem Umfeld. Versuchen, meinen Kindern die richtigen Werte zu vermitteln. 

Aber sollte ich nicht eigentlich mehr tun, aktiver gegen den braunen Pöbel arbeiten? Wann? Wie?

http://www.lavievagabonde.de/2016/02/21/wehret-den-anf%C3%A4ngen-wir-sind-schon-mittendrin/

Garten!

Anzuchtschalen sind ja genug da – aber wo zum Kuckuck finde ich die dazu gehörenden Deckel? Seit das Prinzeßchen laufen kann, also seit drei Jahren, habe ich sie nicht mehr verwendet… 

 
Nach einer halben Stunde Suche in der Gartengarage findet sich zumindest ein Deckel. Er ist zwar gesprungen, aber man kann ihn verwenden. Die Schieber für die Lüftung sind allerdings nicht dabei.

Nach einer weiteren halben Stunde habe ich zumindest einen Schieber gefunden. Für das zweite Loch improvisieren wir mit einem Holzklotz.

Und wo sind jetzt schon wieder diese lästigen Quelltabletten? 

Ich gebe nach einer Weile auf. Sie sind einfach weg. Nun gut, kaufe ich morgen eben Neue. Da die Anzuchtsaison ja erst beginnt, werden die Alten dann auftauchen, wenn ich Neue gekauft habe. Und brauchen kann ich sie dann immer noch.

Dafür gehe ich dann noch eine halbe Stunde in meinen Gemüsegarten. Drei Quadratbeete habe ich von den Resten der letzten Ernte befreit und ordentlich gehackt. Auf dem einen Bild stehen noch Spinatpflanzen vom vergangenen Herbst. Die habe ich mal von kaputtem Grün befreit und werde sie nun wachsen lassen. Herr Vater meinte, das hätte er auch schon gemacht.

Irgendwie ist die Gartensaison also heute eröffnet worden. 

 
Sehr windig, Sonne mit Wolken, milde 10 Grad

Endlich weitergemacht

Während draußen der Schnee mitsamt Wind um die Ecke pfeift – aber kaum liegen bleibt – und die Kindelein Zwillingsbesuch haben, waren Schnäuzelchen und ich fleißig. 

Endlich konnten wir das vermaledeite Schlafzimmer weiter von den Tapeten befreien. Die letzten Wochen kam ja immer etwas dazwischen. Entweder musste er am Wochenende arbeiten oder ich war krank oder ein Lehrgang stand an oder oder oder.

Aber nun ist das Wichtigste erledigt. Die Wand zum Garten ist ihre Tapete los geworden. Das bedeutet, dass beide Rigipswände nun zum Verputzen frei gegeben werden können. Noch einmal Tapete tun wir uns nämlich nicht an.

Die Wand zum Hausgang, an der bislang auch unser Bett steht, ist nun auch vollständig sauber. Nur die vierte Wand, in Richtung Kinderzimmer und Balkon, ist noch blau tapeziert. Das ist aber die Wand, an der noch Bauarbeiten stattfinden müssen, so dass sie noch nicht so wichtig ist. 

Wichtig ist erst mal, dass wir an der zu verputzenden Wand Richtung Garten eine neue Heizung anbringen können. An der Wand Richtung Reitplatz, die auch verputzt werden soll, wird unser Bett zu stehen kommen. Dort wollen wir noch Leitungen ziehen für die Beleuchtung des Bettes. 

Und natürlich die Wand, wo bislang das Bett steht. Sie muss nur frisch gestrichen werden. Und dann kommt dort ein schöner großer Schrank hin. Da freue ich mich jetzt schon drauf. 

   
Mit dem heruntergelassenen Rollladen werden wir wohl erst mal leben müssen. Schnäuzelchen hat am Rollladen herumgeschraubt, um besser die Tapete der Laibung entfernen zu können. Dabei ist etwas kaputtgegangen und das Zugband des Rollladens rauschte unwiederbringlich in dessen Kasten. Wir haben schon beschlossen, dass wir diese Rollläden komplett loswerden wollen. Brauchen tun wir sie eh nicht wirklich. Und das Zeug ist so marode, dass rauf- und runterlassen echt eine Kunst ist.

Eine Quiltreise…

können wir uns zwar nicht leisten, aber ein Quiltwochenende in die Vollen, das geht schon. Meine Schwester ist, da ich sie angesteckt habe, auch dem Quiltvirus anheim gefallen. Da wir beide so begeistert von „Bertie“ sind und wir noch so schrecklich viel Stoff von dem Jahresbertie – ihr erinnert Euch –

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übrig hatten, haben wir noch ein zweites Projekt in Angriff genommen. Einen Springbertie.

Da es ja nun bald Frühling wird, sollte er ja endlich fertig werden. Und so sah es aus:DSC07813

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Der totale Verhau, aber Spass hat es gemacht. Jetzt muss ich nur noch ein paar Tage quilten (mit der Maschine), den Quilt einfassen und dann werdet ihr das Ergebnis betrachten können. Gemacht sind beide Quilts nach einem Pattern von Bonnie Sullivan von „All through the night“. Das Material ist BW-Flanell und lässt sich wunderbar verarbeiten.

Ach ja, und dann darf ich natürlich nicht vergessen die tatkräftige Unterstützung durch meinen Mann hervorzuheben. Er hat sich nicht nur köstlich über uns zwei Tucken amüsiert und die Photos gemacht sondern auch das Essen gekocht. Tja Männer, nehmt Euch mal ein Beispiel!

Was frau so braucht…

Ich gebe zu, der Sinn einer Mutterpaßhülle hat sich mir bislang nicht erschlossen. Meiner steckt völlig unspektakulär in der durchsichtigen Plastikhülle, in der ich ihn bekam. 

Aber als eine Freundin mich fragte, ob ich ihr eine nähen könnte, stimmte ich natürlich zu. 

Ganz schlicht, gearbeitet nach der Anleitung von Miss Margerite. Jeans und Webband sind von meiner Freundin, der Rest aus meinem Fundus. Ich hoffe, die Hülle gefällt. 

Und nun ab damit zu HOT und Creadienstag