Von verschwundenen Kellertüren

Am Morgen ging es weiter. Als erstes wurde der Kellereingang zugemauert. Glücklicherweise kam ich hinzu, als gerade erst die erste Reihe Steine gesetzt war, sodass wir die Kellertüre – die abgeflext werden musste, da die Decke des Kellers direkt über ihr begann – und die alte Holztüre des „inhäusigen“ Kellerniederganges gleich über das Loch in der Wand herausheben konnten. Ruckzuck war das Loch dann verschlossen und die schwarze Bitumenpampe an der Aussenwand angebracht.

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Fast rundum findet sich nun auch schon der schwarze Feuchtigkeitsschutz, der in fünf Millimeter Dicke aufgebracht wurde:

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Südwand mit Blick auf die Terrasse, nun abgegraben und ohne Estrich und Bodenfliesen

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Westwand

Nachmittags ging es dann an die Nordwand. Hier zeigte sich dann auch sonnenklar, warum unsere nordseitige Wand klatschnaß war: Nicht nur, dass die drei Kammern der alten Kleinkläranlage voll waren, sondern die Herrschaften, die seinerzeit die Anlage abbackten, hatten das ableitende Rohr zwar abgesägt, aber keinen Stopfen darauf gesetzt! Sprich, das Wasser aus den drei Kammern lief immer fröhlich in die Erde vor dem nördlichen Küchenfenster. Dort sieht die Wand dementsprechend auch nicht so gut aus wie am Rest des Hausen, sei aber noch unproblematisch, wenn sie mal abgetrocknet sei. Was ja nun der Fall ist, da sie freigelegt wurde.

Der zweite Knaller kam auch zum Vorschein. Die Kläranlagenkammer, die ganz links liegt, ist so groß, dass sie bis gut zur Hälfte der Haustreppe geht. Und deren ehemaliger Abwasserzufluß liegt quasi unter der Haustüre. Und der wurde doch glatt hauswärts nicht richtig verschlossen – auch hier kein Wunder, dass die Wand klatschnass ist.

So, jetzt bekommen Sie dann auch noch ein paar Bilder von mir – und am Freitag lesen wir uns dann wieder, wenn Sie möchten.

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Blick von der Eingangstreppe auf die drei alten Kläranlagenkammern sowie die nördliche Wand

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Das Gleiche von der Einfahrtsseite aus betrachtet

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So sieht es heute abend aus – inclusive einer kreativen Sicherheitsabsperrung am lochseitigen Ende der Treppe, gestaltet aus dem alten Geländer des Kellerniederganges

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Abschließend noch ein Blick auf die frisch freigelegte nördliche Kellerwand, die nun erst einmal trocknen darf.

 

 

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Ein Kommentar zu “Von verschwundenen Kellertüren

  1. Hallo meine Liebe, ich mrlfe mich ja selten, aber das ist ja schoncei Haufen Arbeit. Halt die Ohren steif, hinterher wird es um so schöner.

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