Fluchen auf allemannisch

… konnte man heute nachmittag bei uns erleben. Es war aber auch schauderhaft, was da von oben runterkam und wäre ich an der Stelle des Schwarzwaldschreiners gewesen, hätte ich mindestens genau so geflucht, wenn nicht noch stärker. Es lief aber auch wenig rund heute, so kam es mir zumindest vor.

Am Vormittag ging es ja noch, da war es trocken. Das Vordach haben der Herr aus dem Schwarzwald und sein Gehilfe gestern schon angebracht. Jetzt haben wir gleich drei Vorteile auf einmal. Wir werden nicht mehr nass, wenn wir den Müll ‚rausbringen, wir erreichen unsere Garage trockenen Fußes – und, ganz wichtig, wir haben endlich einen Platz, wo der Kugelgrill grillen kann, wenn es regnet.

Aber ich war bei heute. Am Vormittag wurde noch der Boden des Esszimmers vorbereitet, dann ging es an die restliche Fassade des Anbaus. Und da setzte nun der Regen ein und beendete die Außenarbeiten und obendrein auch die Innenarbeiten, denn das Zuschneiden des Isolationsmaterials macht anscheinend so viel Dreck und Staub, dass er diese Arbeit nicht im Hause vornehmen wollte.

Statt dessen haben die beiden dann den Nachmittag damit verbracht, das restliche Material für den Innen- und Außenausbau ins Haus zu schaffen. Mit dem Teleskopstapler. Erwähnte ich schon, dass es regnete? Logischerweise war die Folge, dass der schwere Stapler von Fahrt zu Fahrt immer mehr im Garten versumpfte und sich schlußendlich mit der an einen Baum gebundenen Teleskopstange selbst aus dem Dreck ziehen mußte. Irgendwie fühlte ich mich an Herrn Lügenbaron Münchhausen erinnert, als ich die Geschichte vernahm…

Morgen soll also noch der Elektriker kommen und ein paar Dinge erledigen und dann werden wir mal versuchen, eine Woche lang wieder leidliche Ordnung ins Chaos zu bringen. Der Schwarzwaldschreiner kommt erst Montag in acht Tagen wieder und Herr C. kann die bei ihm noch ausstehenden Arbeiten erst erledigen, wenn der Garten wieder trocken ist. Wenn ich mir den Wetterbericht ansehe, kann das dauern. Was für ein Glück, dass wir deutlich oberhalb jeglicher Bäche und Flüsse wohnen…

Zur Verdeutlichung der Fortschritte hier noch die obligaten Bilder:

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Der Boden im Anbau – Esszimmer – liegt drin, allerdings fürs Erste nur provisorisch

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Die neue Eingangstreppe. Wenn jetzt noch die Tür verputzt ist sowie Klingel und Beleuchtung wieder funktionieren ist das richtiger Luxus!

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Ist das nicht ein tolles Vordach?

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Das gucken wir uns mal nicht so genau an…

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Die unfertige Fassade unter grauem Himmel – aber der Rolladen des Kinderzimmers ist dran, das ist wichtig!

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neue Kellerfenster gab es auch – ist das jetzt hell da unten!

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zu guter Letzt: Die neue „Kellertüre“ ist drin, das alte Vordach schützt nun hier vor dem Wetter und nun hat niemand mehr einen Grund, den Dreck durch die Haustüre reinzutragen

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