Ein Herbsttag

oder doch eher einer im Spätsommer? Vormittags war es zwar neblig, aber als sich die Sonne dann einmal durchgekämpft hatte, wurde es großartig. Spätsommerliches T-Shirt-Wetter war angesagt und so werkelten wir fleißig im Garten.

Während sich Schnäuzelchen um den Koppelzaun kümmerte, der an einigen Stellen aufgrund des Umbaues keinen Strom führte, machte ich mich an’s Wohnzimmerbeet. So sah es am späten Vormittag aus:

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Bereits vor vierzehn Tagen hatte ich die Pfingstrosen gepflanzt, aus zwei im April ausgebuddelten wurden nun vier Teilstücke. Bevor ich sie wieder einsetzte, ging ich mit einem festen Wasserstrahl an den Erdballen, der zuvor eine Nacht in Wasser gelegen hatte. Unglaublich, wie viele Windenwurzeln daran hingen. Nun wieder windenwurzelfrei kamen die Pflanzen ins Beet und werden hoffentlich angehen.

Vor dem Anbau säte ich die auf Fanö gesammelten Samen der rosa Stockrose und wie ich heute sehen konnte,  sind da auch schon Keimblätter vorhanden. Ebenso steht hier die Rose Schneewittchen und in das Loch, in dem der schwarze Pott steht, soll einmal eine Clematis.

Vorne an der Wand steht eine New Dawn, die ich von meinen Eltern bekam und über die ich mich sehr gefreut habe. Im dunkelbraunen Topf wächst die unbekannte weiße Rose.

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Zwei Stunden später sind über hundert Blumenzwiebeln im Beet versenkt. Hoffentlich gut und gleichmässig verteilt habe ich meine violetten und blauen Muscari, diverse Märzenbecher, Schachbrettblumen und Krokusse. Im Beethintergrund setzte ich die Zierlauchzwiebeln, die ich von meiner guten Freundin geschenkt bekam – ich freue mich schon richtig darauf, dass ich auch endlich Zierlauch habe! Ich mag diese hübsch über allem schwebenden Bälle sehr.

Die unbekannte weiße Rose ist auch in der Erde, umringelt mit einem Schwung rosa Muscari.

Dann war ich mit diesen Zwiebeln fertig  und wollte schon aufräumen, als mir noch einfiel, dass im Haus noch ein Karton mit Tulpen- und Narzissenzwiebeln stand! Bei denen gab ich dann das Stöckchen-einsetzen an der Pflanzstelle auf, es waren so unglaublich viele. Stauden darf ich eben nicht vor Mai pflanzen (würde ich eh nicht), sodass man alle Zwiebelpflanzen schon sehen kann.

Ach ja – und der erste grüne Schimmer liegt über dem Rasen. Man braucht zum Fotografieren aber noch die Makrofunktion.

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2 Kommentare zu “Ein Herbsttag

  1. Ha, Spätsommertag. Nicht wenn es nach meiner Nachbarin geht. Die hatte nämlich eine Daunenjacke an, die mit Fell gefütterte Kapuze über einer Ohrenklappenmütze auf dem Kopf.
    Frage: Was zieht sie wohl im Winter an? Warst ja richtig fleißig. Denk dran, ich habe noch jede Menge Stockrosensamen.

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