In den Schlaf galoppieren

wird das Prinzeßchen ab sofort. Es ist wirklich kaum zu glauben, das Kind ist in die Höhe geschossen, ich weiß ja nicht, welches Nahrungsmittel da als Dünger gedient hat. Jedenfalls haben sämtliche Schlafanzüge Hochwasser.

Da sie sich vom Christkind ja sowieso einen neuen Schlafanzug „mit Ponys, in Rosa!“ gewünscht hat, war es also an der Zeit, ein Probeexemplar zu nähen, da mir die zu nähende Größe nicht klar war. Doch wozu gibt es den Blog, in dem steht, welche Größe ich für ihre Pullover im Sommer nähte – die nun auch schon wieder etwas knäpplich waren.

Also wurde in der Stoffkiste gewühlt und zwei Jerseys gefunden, identisches Motiv, aber zwei unterschiedliche Farben. Vom Dunkelblauen war noch mehr da, der kam also nur für die Hose in Frage.

Anschließend spielte ich Schnittmustertetris – eine halbe Stunde lang verschob ich die Schnitteile auf dem hellblauen Stoff und schaffte es tatsächlich, alle Teile des Raglanshirts auszuschneiden.

Heute abend ist der Schlafanzug dann fertig, er besteht aus einem klimperkleinen Raglanshirt in 122 (Größe perfekt auf Zuwachs) und einer Hose Paul in 116/122 (leider nicht ganz so perfekt, ich hoffe, dass der unbekannte Dünger nicht so schnell wieder anschlägt).

Und obwohl Quiltfru am heutigen Creadienstag auch etwas für  Sie hat, stelle ich den Schlafanzug auch noch schnell bei HandmadeOnTuesday und Dienstagsdinge ein, denn unsere Zielgruppen sind ja doch ein wenig unterschiedlich.

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Caswell Quilt 11 und 12 und mehr

Eigentlich sind die beiden Bilder  gefühlte tausend Jahre fertig. Ich war nur zu dusselig sie am letzten Montag einzustellen. Inzwischen habe ich so viele Ufos fertig, da wird es Zeit. Hier einmal Caswell Nr. 11 und 12:

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Ja, und dann hatte ich Euch ja schon einmal von Inklingo von Linda Franz erzählt. Ich hatte mal ein paar Versucherle gewagt. Drucken auf Stoff, Dreiecke, Rauten, Quadrate. Da ich immer gern etwas Neues ausprobiere, musste ich das nun auch probieren, zumal es kostenlos war. Die Stoffe, die ich für das Versucherle genommen habe, waren eigentlich von der Farbe her nicht so mein Ding. Daher gerade recht. Wenn es schief ging, dann konnten sie ohne viel Bramborium in die Tonne. Aber das Drucken ging prima. Die vorgeschnittenen Teile haben in der Folge einen ganz schönen Teil Deutschlands und sogar Englands bereist, denn ich habe sie überall mit hingenommen. Prima, wenn man weiß, dass man warten muss. Da können die rastlosen Hände was tun und man wird nicht so ungeduldig. Als ich genügend Sterne zusammen hatte, habe ich einen dazu passenden Stoff gekauft, genäht, gequiltet und fertig war der Tischläufer. Eigentlich wollte ich ihn ja verschenken, aber das hat meine Mann kategorisch abgelehnt. Nun schaut selbst, ob er Recht hatte das zu tun.

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So, nun noch schnell zu Creadienstag, Hot und Dienstagsdinge.