Und wieder einmal Pottlappen

Eine Freundin meiner Schwester, die, die ich mit dem Quiltvirus infiziert habe, geht regelmäßig auf einen Markt für Hobbywerker. Sie liegt ihr nun schon länger in den Ohren, dass meine Schwester doch ein paar Sachen dazu tun soll. Nun, jetzt gehen sie also zu zweit auf den Markt und damit sich die Marktstandgebühren auch lohnen, wurde ich auch mit eingespannt. Daher die Pottlappen, die ich neulich gezeigt habe. Und hier jetzt mein neues Machwerk. Verbraten habe ich Stoffe aus meinem Bestand. Die Anleitung findet Ihr hier: http://www.allpeoplequilt.com/bags-pillows-gifts/gifts/tweet-treat-pot-holders

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Eigentlich sind es Topfhandschuhe, denn man kann oberhalb der Hühnchen in den Topflappen hineingreifen. Innen drin habe ich wieder Insul bright der Fa. Warm Company.  Als mein Mann sie sah, kam der übliche Spruch:“Und die willst Du weggeben?“

Jetzt stelle ich sie erst einmal bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge ein. Euch allen eine schöne Woche.

 

 

 

 

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Von wilden Tieren

Guten Abend, meine lieben Freunde,

heute habe ich Ihnen zwei ganz besondere Tiere mitgebracht. Einen rotschöpfigen Jaguar sowie ein blondmähniges Tigerweibchen; beide Arten sind in freier Wildbahn nur noch sehr selten anzutreffen und das gemeinsame Auftreten beider ist als wahre Rarität zu betrachten.

Daß man sie so selten bemerkt, liegt natürlich auch an der großen Vorsicht, mit denen sie sich zu bewegen wissen. Wenn man nicht so genau hinsieht, kann man sie aufgrund ihrer perfekten Tarnung in heimischen Wäldern gerne übersehen.

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Verhält man sich als Beobachter allerdings still und unbeweglich wird man bald Zeuge ihrer überschäumenden Lebensfreude, die sich in gemeinsamem Spiel mit Raufen, Springen und Jagen Bahn bricht.

Von nicht unerheblicher Bedeutung für das Entdecken jener seltenen und seltsamen Tiere ist auch die Jahreszeit. Sichtungen können zwar das ganze Jahr über erfolgen aber gehäuft findet man derartige Lebewesen ab dem gumpigen Donnerstag oder einige Tage davor. Am Aschermittwoch wiederum verschwinden sie in den unerforschten Tiefen der Wälder, um sich den beobachtenden Augen zu entziehen.

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Halten Sie doch auch einmal Ausschau in den Wäldern um Ihren Wohnort, ob Ihnen dort auch so lebenslustige Tierchen über den Weg laufen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen, denn Sie werden viel Freude an ihnen haben.

Jaguar: Stoff von Stoffwelten, Shirt: Raglanshirt (140) von Klimperklein, Hose: Lieblingsbuxe (134) von Fred von Soho

Tiger: Schnitt nicht mehr präsent, da bereits 2014 genäht
Creadienstag, Handmadeontuesday, Dienstagsdinge

 

Noch blöder geht es nicht, oder…

Am Samstag fand ich in unseren Reklamewurfsendungen dieses Angebot eines namhaften Discounters und ich muss sagen, das ist doch wohl die vollkommene Verhohnepiepelei. Schaut mal:

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Also, dass ein Wein vegetarisch deklariert wird, ist ja schon ein Witz, aber vegan? Oder soll das bedeuten, dass man ganz bestimmt und 100% zuverlässig, sämtliche möglicherweise in der Maische rumsausenden Insekten oder andere Tierchen, vorher mit entsprechenden Mitteln weggespritzt hat? Wenn  das zutrifft, pfui Teufel, dann möchte ich den Wein erst recht nicht trinken.

Das Rätsel wäre gelöst

Die Frage nach der Bodenbeschaffenheit in meinem Garten nämlich. Lehm oder Ton, Ton oder Lehm? Dass nichts anderes infrage käme, war klar.

Da haben die Kinderlein heute draußen hingebungsvoll losgematscht. Kugeln geformt, Blumentöpfe geformt, was man eben so aus feuchter Erde machen kann. Die Hände waren dann eh schon super dreckig, warum also nicht mit dem Nützlichen verbinden?

Die Kinder durften also auf meine Anweisung hin Würste rollen. Da zerbröselte nichts. Also: Tonboden. 

Mittwoch, bewölkt, 9Grad

Ein erster Gartenrundgang

Denn es hat gerade einmal aufgehört, zu regnen. Die Natur braucht das Wasser, gar keine Frage, aber ich kann mich derzeit nicht so richtig damit anfreunden. Alles, was draußen noch nicht eingesät ist, wird dank des hohen Lehm- und Tongehaltes matschig und klebt an den Schuhsohlen. Was bin ich dankbar für unsere neuen Schotterwege, ohne die ginge derzeit wirklich nichts.

Aber es mußte sein, denn draußen haben sich die ersten Frühlingsvorboten gezeigt. Was besonders lustig ist: Dank der vielen Erdbewegungen blühen im Garten die Winterlinge nun auch an Stellen, wo sie vorher nicht waren. Wie hier zum Beispiel, an der Westseite des Hauses.

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Aber das gefällt mir gut. Bis auf den einen, der es gewagt hat, seinen gelben Kopf im Wohnzimmerbeet aus der Erde zu strecken, wo ich da doch im Rosa-pink-lila-blau-weiß Farbschema gepflanzt hatte. Was fällt dem Bengel ein, hier solche Unordnung zu treiben?

Ansonsten sieht das Wohnzimmerbeet unschön aus. Schnäuzelchen hat beim Ansäen des Rasens auch etliche Grassamen hinein verteilt und natürlich wächst das Unkraut. Die nächste Woche ist hier mehr Regen angesagt, aber ich hoffe, dass es danach ein wenig abtrocknet, damit ich das Beet frühzeitig vom Unkraut befreien kann. Bevor es sich wieder so fest setzt. p1080795

Das Einzige im Wohnzimmerbeet, das treibt, ist die Lenzrose. Wir können also mit ein bißchen Glück bald sagen, ob ich tatsächlich die Weiße eingepflanzt habe oder doch die Rote. p1080794

Die Töpfe auf der Terrasse sehen viel versprechend aus. Die rote Pfingstrose, die ich von der Schwiegermama bekam, zeigt schon einen Trieb. Die Rosen, die mangels anderer Möglichkeiten ebenfalls in Töpfen zu überwintern hatten, haben ebenfalls angesetzt. Das finde ich großartig, denn bei dem eisig kalten Januar war ich mir nicht sicher gewesen, ob die Pflanzen in den Töpfen ohne jeglichen Winterschutz überleben würden. p1080788p1080789

Unter dem Apfelbaum ist der Winterlingskreis schon recht ordentlich, wenn auch noch nicht vollständig. Als ich fotografierte, brummte mir auch schon das erste Bienchen um die Nase. p1080790

Unter der Weigelie blühen schon die Schneeglöckchen, im Wohnzimmerbeet noch nicht, wobei ich mir jetzt gerade gar nicht mehr sicher bin, ob ich da Schneeglöckchen gepflanzt hatte. Ich glaube schon, könnte ja jetzt einfach im Blog rückwärts lesen, aber ich lasse mich einfach überraschen. p1080792

Dienstag, Regen, 10°C

Liv und Lieblingsbuxe

Gegen Ende des letzten Jahres brachte das Nähstoffreich eine Eigenproduktion heraus, die mich unheimlich ansprach: Stay Wild!

Ich mag ihre Senf- und Bordeauxtöne und es sind Farben, die gut zu mir passen. Dazu kam dann noch das indianische Muster, es war schlicht um mich geschehen.

Aber – was sollte ich mir daraus nähen? Ich überlegte, studierte Designbeispiele. Viele gefielen mir – für die Designnäherinnen. Aber für mich? Nein, das überzeugte mich dann doch nicht. Irgendwie hatte ich schon mit dem Stoff abgeschlossen, als Anfang Januar die Grippewelle kam und mich überrollte. Es heißt ja schon was, wenn ich mal eine komplette Woche flach liege, denn normalerweise bin ich robust und obendrein ein Stehaufmännchen.

Und da kam er, der Gedanke: Ein weiterer Schlafanzug wäre schon schön. Dann habe ich ihrer vier, das reicht dann erst mal wieder für die Winterzeit.

Diesmal wollte ich aber einen etwas anderen Schnitt für das Oberteil verwenden. Die letzten beiden waren etwas weitere Shirts, bequem, keine Frage. Aber dieses Mal wollte ich etwas, das der Figur ein wenig mehr schmeichelte. Auch wenn es außer mir und meiner Familie niemand zu Gesicht bekommt. Nach ein wenig Gesuche entschied ich mich für Liv von pattydoo, in der Variante mit dem langen Arm und dem normalen Halsausschnitt. Die Hose wurde wieder einmal eine Lieblingsbuxe von Fred von Soho, die ist einfach unheimlich bequem.

Das Ergebnis überzeugt mich total, die Farben finde ich großartig und ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Schlafanzug. Das nächste Mal würde ich die Liv vermutlich eine Nummer größer nähen, denn sie könnte um die Achseln etwas großzügiger sein, was allerdings nach ein paar Tagen dank der Dehnbarkeit des Jerseys nicht mehr auffällt. p1080725-bearbeitet

Und jetzt – ab damit zum MeMadeMittwoch!

Ui, da bin ich schon wieder..

mit einem Bild vom Caswell Quilt. Dieses war, im Vergleich zum Vorigen, wirklich einfach. Na, ja, das inverted appliqué von der roten Blume war ein wenig knifflig, aber sonst ging es.

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Und weil das alles nicht genug war bin ich mal wieder zur Wiederholungstäterin geworden und habe geschwind noch einen Herzkranz genäht. Gerade recht zum Valentinstag. Obwohl ich von dem Tag ja so garnichts halte. Diese Stoffe hatte ich in einem einer Tischläufer verarbeitet und da es noch so große Stoffteile übrig hatte, bot es sich an, einen Herzenkranz daraus zu machen. So in grün/grau/weinrot gefällt er mir eigentlich auch recht gut.

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Wie üblich wandern die Teile jetzt zum Creadienstag, zu HoT und zu Dienstagsdinge. Ich bin gespannt, was ich dort zu sehen bekomme. Eine schöne Woche Euch allen. Und ich darf es auch bei den Herzensangelegenheiten in Nellemies Design einstellen.