Pfingstrosenblüte

Ich freue mich, dass sie das Umpflanzen und den Winter überlebt haben!!

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KSW 24 – ich war dabei

Und zwar ganz eindeutig: ich war. Denn die KSW 24 ist schon eine ganze Weile vorbei, derzeit läuft schon Nummer 25.

Ich hatte mich für die 24 zwar beworben, war aber nicht ausgewählt worden. Darüber war ich nicht ganz unglücklich gewesen, denn irgendwie hätte ich doch wenig Zeit gehabt. Tja, und dann kam er doch bei mir an, der Höhlenstoff von Frau Käferin, den ich wurde ein Nachrücker.

Da war er nun, der Stoff. Und sprach kein einziges Wort mit mir, was er werden wolle. Völlige Planlosigkeit. Die Zeit verstrich und ich mußte passen. Dumm, das.

Irgendwann kam mir aber noch die zündende Idee. Jetzt kann ich nachliefern und tue es hiermit. Aus dem schwarzen Stoff entstand ein luftig-leichter Unterrock für ein Lienchen, die Kombistoffe hat sich das Prinzeßchen selber ausgesucht. Dazu gab es dann noch ein klimperkleines Raglanshirt mit einem glitzernden Delfin – das Kind brach in wahre Begeisterungsstürme aus.

Das Lienchen ist blitzschnell genäht und ich schätze, es wird hier nicht bei einem bleiben. Und hier kommen noch die Bilder:

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Mach‘ mal neu !

Das war das Motto des heutigen Tages. Gleich zweifach, denn im Stall arbeitete Schnäuzelchen mit einem Bekannten an der Reparatur der Miste. Besser gesagt, sie wurde im hinteren Teil komplett erneuert. Mit Betonschalsteinen – herrlich praktisch. Sieht aus wie eine Mauer, die Steine sind aber nur aufeinandergestellt. Eisen ist natürlich auch mit drin, damit die neue Mauer gute Verbindung zur Betonbodenplatte bekommt. Löcher sind noch drin, die werden am Montag ausgeschäumt und dann kann der Beton kommen. Er wird einfach in die Schalsteine hineingegossen und wird sich dann in den Steinen verteilen, so dass wir im Endeffekt eine schöne stabile Mauer bekommen.

Und dann ist hoffentlich wirklich und endgültig Schluss mit zusammenbrechenden Umrandungen!IMG_0664IMG_0662

Während die Männer im Stall beschäftigt waren, begab ich mich endlich an das erste – und vermutlich für dieses Jahr auch das Einzige – Gemüsebeet meines Gartens. Wenn Sie schon länger bei mir mitlesen, wissen Sie ja, dass der alte Gemüsegarten mit seinen Quadratbeeten weichen musste, weil wir den Auslauf der Pferde vergrößert haben.

Ursprünglich wollte ich ja bereits dieses Jahr einen komplett neuen Gemüsegarten anlegen. Aber die Vernunft siegte, denn wir wollen erst einmal alle angefangenen Baustellen am und ums Haus herum fertig machen und da sollte ich dann nicht neue aufmachen. Auch wenn mir das unheimlich schwer fällt, denn ich liebe es, im Gemüsegarten zu werkeln.

Wie dem auch sei, heute ging es also an’s Tomatenbeet. Aufgrund des Umbaues hatte es weichen müssen, dort wurde Boden aufgeschüttet. Aber der Holzrahmen war noch gut, er wurde also an die selbe Stelle wieder hingestellt.

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Heute ging es dem leeren Rahmen „an den Kragen“. Und natürlich wieder nach den Prinzipien des Square Foot Gardening, denn meine Quadratbeete hatten mich mit ihrer Pflegeleichtigkeit durchaus überzeugt.

Als Erstes kam ein Unkrautvlies hinein. Es wurde mittels Tacker an der Umrandung befestigt. Da der Boden nicht eben war, sondern bucklig und krumm, musste erst ein bisschen Erde hinein, damit ich das Vlies nicht zu hoch an den Brettern befestigen konnte.

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dafür entschieden, das erste Mal mit dem „richtigen“ Substrat des Square Foot Gardening zu arbeiten. Als ich meine ersten Beete anlegte, gab es die Komponenten hier noch nicht so einfach zu kaufen, inzwischen, acht oder neun Jahre später, schon.

Das Substrat für die Beete ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Vermiculit. Ich sehe Sie schon förmlich die Augenbrauen hochziehen. Torf soll man nicht mehr verwenden. Ich weiß. Dieses Substrat ist einmal ein Test, denn es wird vollmundig versprochen, dass die Kombination aus Kompost, Torf und Vermiculit das Gärtnern so viel einfacher machen soll, da Torf und Vermiculit ein hohes Wasserbindungsvermögen haben – weniger oft gießen, weniger Wasserverbrauch –  und der Boden locker bleibt – weniger Arbeit mit der Hacke. Der Sinn des Komposts als Nährstoffgeber dürfte ja jedem klar sein.

Ich bin noch skeptisch, ob der Unterschied zu meinem bisherigen Kompost – Erde- Gemisch tatsächlich so gravierend ist. Insofern gut, dass dieses Beet für dieses Jahr das Einzige bleiben wird. Hier können Sie es fertig sehen:

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Für das „richtige“ Square Foot Gardening fehlt jetzt noch der Einteiler. Aber Rom wurde ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut…

Falls Sie sich ein wenig über die Hintergründe belesen wollen, können Sie auch einfach mal zum „Genialen Gemüsegarten“ hinüberlesen…

Samstag, sonnig, wenige Wolken, 19 Grad

 

Gestern war Muttertag

Ganz frech habe ich mich am Samstag bei Minchen zum Kaffee eingeladen. Ich hatte nämlich etwas, das ich ihr gern schenken wollte und wenn ich bis zum Geburtstag wartete, dann wäre das einfach zu spät im Jahr gewesen. Und ich brauchte einen Grund, um es ihr zu schenken. Also Muttertag. (Eigentlich kann man den von mir aus abschaffen, wie auch den Valentinstag. Ist doch nur Geschäftemacherei)

Ach ja, ich hatte mich zum Kaffee eingeladen. Nachdem ich im Haus vorgewarnt hatte, dass jetzt die Hunde kommen (die fressen nämlich immer das Futter vom Theo weg), habe ich mich mit meinem Mitbringsel bewaffnet und mein Minchen total überrascht.

Ich hatte eine Glasschale mitgebracht, in die sie im Sommer wunderbar Blüten in Wasser legen kann. Die blühen dann herrlich auf und duften sogar noch und wenn es draußen grässlich ist und verregnet, dann hat man was Schönes im Haus.

Dieses Mal waren keine Blüten drin sondern selbstgebastelte Ofenhandschuhe. Seht mal hier:

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Sie sind mit einem hitzereflektierendem Vlies gepolstert  und von mir eigenhändig aus Stoffresten gepatcht.  Von der Glasschale habe ich leider kein Bild gemacht.

Aber ich war auch sonst noch recht produktiv. Aus demselben Stoff wie die Handschuhe habe ich ein kleines Tischdeckchen gemacht.

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Ja, und dann darf natürlich der obligate Caswell Quilt  Block nicht fehlen. Der ist schon lange fertig, ich habe aber immer vertrödelt, ihn hier einzustellen. Es ist jetzt der 15. Block von 30. Das wird noch dauern. Aber ich habe ja noch genug zu tun mit meinen zahlreichen UFOs.

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Jetzt wünsche ich Euch allen noch eine restliche schöne Woche und stelle diese Machwerke geschwind bei

http://handmadeontuesday.blogspot.de

http://www.creadienstag.de

http://dienstagsdinge.blogspot.de

ein.

Grammatik-As

Da haut mir doch mein achtjähriger Junior vorhin Folgendes um die Ohren: 

„Ich täte meine Hausschuhe ja anziehen, wenn ich sie denn fände!“ 

Mir hat es beinahe die Schuhe ausgezogen…

Neulich hatten wir ein ziemlich heftiges Gewitter. Mit ordentlichen Windböen. Ich war gerade im Stall und auf einmal schepperte es, als wäre ein ganzer Kran umgefallen. Ich sofort nach draußen gewetzt, aber es war nichts zu erkennen. zum Glück hatte der Nachbar gerade aus seiner Hintertür geblickt und gesehen, wie eine Bö das Blechdach unseres Heulagers anhob, das dann krachend wieder hinunter fiel. Somit war Schnäuzelchens Beschäftigung für den Samstag festgeschrieben: Dach reparieren. 

Mit dem Klettern auf die Leiter ging es dann gleich weiter, denn Junior hatte zum Geburtstag ein Vogelhaus geschenkt bekommen. Besser gesagt, einen Nistkasten. Es ist vermutlich schon ein bisschen spät, um ihn anzubringen, aber nun hängt er eben doch.

Ich befreite derweil das superschmale Beet neben der Einfahrt von Unkraut und Winterlingsresten. Oder besser gesagt, die Hälfte des Beetes. 

Schön sauber ist es geworden. Damit es so bleibt, wird es mit Rindenmulch Bekanntschaft schließen – nachdem ein paar Blühpflanzen gesetzt wurden. Frau Mutter und ich haben auch schon so etwas wie einen Plan. 

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück (oder eher Spätstück) auf in den Garten, denn für den Nachmittag waren Gewitter angesagt. Schnäuzelchen benötigte die gesamte Zeit, um endlich der Clematis  ihre Rankhilfe zu verschaffen, dabei half ihm das Prinzeßchen gewissenhaft. 

Nein, das ist keine Wäscheleine, auch kein singender Draht – hier hängt es und die schon recht langen Tentakel der Clematis werden es bald entdeckt haben:

Ich sauste ja anfangs recht planlos durch den heutigen Garten, aber dann nahm ich mich doch des Wildwuchses entlang der Westseite des Hauses an. Und endete an der Kletterrose. Ach ja, die wollte ich ja auch noch einkasteln. Gedacht, getan. Mit Juniors Hilfe – er fuhr den Kies heran – ging das recht gut und ich schaffte es, gerade vor Beginn des Gewitters, das Werkzeug aufzuräumen. 


Und dann begann es zu schütten!

Das wiederum hatte den Vorteil, dass die Hupe des Treckers, die dieser verloren hatte und die Junior aufs Stalldach geworfen hatte, da er nicht wußte, was das war, wieder auftauchte:

Na, und denen hat’s wohl auch gefallen. Hoffentlich ist das Meiste bis morgen wieder abgefallen!