Möwengeschrei

Die Kindelein bekamen irgendwann im Winter von den Großeltern ein Schifflein für die Badewanne. Wobei – ein „-lein“ ist das nicht mehr, das ist schon ein hübsches Gerät. 

Das Schiff wird gern bespielt, auch, weil es Geräusche von sich gibt. 

Vorhin saß ich so an meiner Nähmaschine, als es plötzlich losging. Möwengeschrei, ab und an ein Schiffshorn. Ich machte mich auf die Suche nach dem Ursprung des Krachs. Glücklicherweise nicht im Zimmer der bereits schlafenden Kindelein. 

Im Gästezimmer fand ich den Übeltäter. Ausschalten ließ er sich nicht. Also Tür zu. 

Das nervt. Da ich aber sowieso noch einmal nach unten wollte, nahm ich das quäkende Teil mit und stellte es in die Küche. 

Dort schreien die Möwen nun immer noch. Ganz entfernt höre ich es oben. Ich bin gespannt, ob es immer noch rödelt, wenn Schnäuzelchen vom P&P nach Hause kommt…,

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Unglaubliche Rose

Diese Rose wächst im ehemaligen Beet an der Einfahrt. Die Bauarbeiter hätten sie mit dem Bagger aus der Erde holen  sollen, weil Herrn Vaters Kraft nicht ausgereicht hatte , sie auszugraben. Die Bauarbeiter haben das vergessen und sind darüber gewalzt.

Ich schrieb sie ab und wunderte mich in diesem Frühling, dass sie aus der Erde kam. Da versäumte ich, einen Stecken hin zu stecken, so mähte Schnäuzelchen drüber. 

Dann kam ein Stock hin, den zogen die Kinder aus der Erde. Schnäuzelchen mähte wieder darüber.

Und ein drittes Mal kam sie aus der Erde. Ein echter Überlebenskünstler. Jetzt steckt ein richtig stabiler Stock an ihrem Platz. Und soll ich Ihnen etwas verraten? Das Ding hat zwei Blütenknospen!!!!!

Das Sommerloch

scheint mich überfallen zu haben. Es ist einfach zu heiß hier. Im Haus herrschen 26 Grad, die einem im Vergleich zu der Hitze draußen wirklich angenehm vorkommen.

Nachts kühlt es glücklicherweise doch noch halbwegs ab, sodass wir zumindest gut schlafen. Ich werde mir aber Mühe geben, Sie in der nächsten Zeit wieder häufiger und vor allem regelmässiger mit Lesefutter zu versorgen.

Während die Kindelein draußen im Gummipool unter dem Apfelbaum plantschen, die Badeenten schwimmen lassen und mit den beiden Schiffen „Korsar“ und „Erdbeere“ spielen, werde ich Ihnen also kurz noch von meinem letzten Turnier berichten. Es ist schon fast zwei Wochen her und fand am ersten richtig warmen Wochenende statt, allerdings stiegen die Temperaturen da noch nicht über die dreißig Grad.

Das Dressurpferd (so langsam kann ich glaube ich aufhören, sie als Nachwuchsdressurpferd) zu bezeichnen, denn sie ist jetzt auch schon elf Jahre alt) machte mir an diesem Wochenende viel Spaß und das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen. Ein dritter Platz am Samstag in einer L*-Dressur auf Trense sowie ein fünfter Platz sonntags in einer L** auf Kandare geritten. Heuer ist sie also vier L gestartet und war drei Mal platziert. Vielleicht wird es ja in M* auch irgendwann noch mal was 😉 Aber je höher man kommt, desto dünner wird die Luft, denn andere Leute können ja auch reiten.

Dieses Photo hier wollte ich Ihnen nämlich nicht vorenthalten, zeigt es doch einfach ein wunderschönes Trakehner Gesicht:

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