Hilfe, wir werden überfallen..

Seit ein paar Tagen, wir hatten unsere Kirschenernte bereits mit den bei uns brütenden Amseln geteilt, fiel ein Schwarm Jungstare (mindestens 100 Stück) bei unserem Nachbarn in seinem Sauerkirschbaum ein. Nach kurzer Zeit war  von teilen keine Rede mehr. Die Kirschen waren weg. Nun braucht Frau Nachbarin sich nicht mehr darüber zu beschweren, dass sie Kirschmarmelade für den Göttergatten „wo er doch der Einzige ist, der so etwas isst“, kochen muss.

Als dann der Baum abgeerntet war, fiel derselbe Schwarm in die Blutpflaume neben unserer Einfahrt (sie gehört auf das Grundstück eines anderen Nachbarn) ein. Dort pickten sie die Pflaumen ab und landeten mit ihrer Beute bei uns auf dem Rasen. Erst eins,

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dann drei

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dann vier

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und dann ganz viele.

 

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Wohlgemerkt, das war nur ein kleiner Teil des gesamten Schwarms. Die anderen Stare saßen noch in der Blutpflaume und in allen anderen Bäumen und Büschen rund um unseren Garten. So einen riesigen Schwarm Stare habe ich in all den Jahren (über 30), die wir jetzt schon hier wohnen, noch nie gesehen. Und es ist noch nicht Frühherbst. Oder doch???? Bekommen wir jetzt,  nach Sommer im Juni und Monsun im Juli, Herbststürme im August? Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

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8 Kommentare zu “Hilfe, wir werden überfallen..

  1. 😊😊😊😊 durch den Frost haben die Blüten gelitten und es gab nur ganz wenige Süsskirschen, die holten sich auch die Stare. Ganz oben im Baum wären wir auch nicht herangekommen.
    Zumindest konnten wir sogar drei Kirschen naschen 😊😊😊 , die hingen ganz unten 😂😁

    • Ja, genau, die oben, mit denen rechnen wir schon nicht. Da kommt man eh nicht dran, obwohl mein Mann oft einfach mit der Astschere erntet. Wir haben aber trotzdem ordentlich gefuttert, denn unten waren erstaunlich viele Kirschen dran. Süßkirschen. Dann waren ja auch schon die Blaubeeren reif. Davon durften wir auch reichlich essen. Den Rest haben auch die Amseln ruckzuck niedergemacht. So ist es eben.

  2. Unser Baum wurde auch extern abgeerntet 😩 Aber wir haben ja noch Birne, 3x Apfel, 2x Pflaume, die Stachel- und Johannisbeeren, …
    Die Kleinen Gesellen mit der fetten Beute im Schnabel sind aber auch wirklich zu niedlich.
    Gruß Frau Käferin

  3. Ach, die Blaubeeren haben sie jetzt auch schon niedergemacht. Gestern waren sie in den roten Johannisbeeren. Die Weißen hat mein Göttergatte Gott sei Dank schon abgeerntet. Grüßle Birgitt

  4. Wir haben keinen Garten und kaufen unser Obst immer auf dem Markt. Allerdings ist der Preis dafür ziemlich hoch. Aber woher sollen wir sonst Stachel- oder Johannisbeeren bekommen? Die Marktstände sind vor den gefiederten Dieben GsD sicher!
    Liebe Grüße
    Elvira

    • Ganz ehrlich, Elvira, ich teile gern mit diesen gefiederten Gesellen Sie sind so witzig anzuschauen mit ihrem zackigen Gangwerk. Zur Zeit brütet ein Hausrotschwanz auf einem Balken über unserer Haustür. Immer, wenn wir rein- oder rausgehen, bekommen wir „gemeckert“. Einfach nur schön.

      • Ich würde auch gerne teilen, denn wir sind ja nicht auf den Ertrag aus den Gärten fürs Überleben angewiesen. Als ich heute früh aufwachte, fiel mir auf, dass bei uns, obwohl wir im Grünen wohnen, keine Vögel mehr zwitschern. Das ist für mich das Schönste im Frühjahr, dieser Vogelgesang, der mit dem ersten Tageslicht einsetzt.

        • Bei uns fangen die Vögel schon um 4 Uhr in der Früh an zu singen. Auf jedem Hausdach sitzt einer und zwischert . Herrlich. Ich finde das nur schön.
          Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir, Birgitt

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