Ein Adventskranz der anderen Art

Früher habe ich mit einer Freundin am Sonnabend vor dem 1. Advent im Keller, bei einem Gläschen Sekt, Adventskranz gebunden. So ein Riesending und zwar rund gebunden und ohne „Einlage“. Der war dann manchmal auch ein wenig schief, aber das machte nichts, denn es war ja unprofessionelle Handarbeit. Dann war es meiner Freundin „zu blöd“ sich so viel Arbeit zu machen, wo der Göttergatte es doch gar nicht zu schätzen wusste. Also wurde die Aktion eingestellt. Schade.

Dann habe ich für teuer Geld in einer Gärtnerei ein solches Wagenrad, gebunden aus verschiedenem Tannengrün, gekauft. Nach der Adventszeit hat sich mein lieber Mann die Mühe gemacht, das vertrocknete Grün ab-, den Draht auf einen kleinen Stecken aufzuwickeln und somit das Innenleben, nämlich einen Strohkranz, freizulegen.

Weil Frau ja nichts wegwerfen kann was noch „gut“ ist, fristete der Kranz im Keller ein trauriges Dasein, denn in den folgenden Jahren habe ich jeweils 3 kleine Kränze, einen für das Wohnzimmer, einen für das Esszimmer und einen für die Tür gekauft und dekoriert.

Dieses Jahr aber wollte ich mal wieder einen binden, egal, ob mir jemand dabei Gesellschaft leistete oder nicht. Gesagt, getan. Ich besorgte Tannengrün. Das kostete nicht einmal halb so viel wie ein fertiger Kranz in der Größe und machte mich an die Arbeit.

Von einer Reise nach Südafrika hatte mein lieber Mann einmal Kerzen mitgebracht. African Style sozusagen. Dazu besorgte ich noch ein paar passende Bänder und nun seht, was daraus geworden ist.

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Eine schöne Adventszeit wünsche ich allen.

 

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Advent, Advent

kein Lichtlein brennt. Ich habe es nämlich bislang weder geschafft, einen Kranz zu kaufen noch irgendetwas selbst zu kreieren.

Aber dafür wünsche ich Ihnen mit diesen Sternen, die Junior gebastelt hat, einen schönen ersten Advent!

Der „Faule Sack“ ist wieder da…

Pünktlich viertel nach 9 hängt er wieder – ne, nicht an der Flasche – am Meisenknödel vor unserem Esszimmerfenster und futtert sich satt. Wenn wir es nicht immer sehen würden, dass der Buntspecht zu uns kommt, wir würden es nicht glauben. Seit Jahren verköstigt er sich hier bequem. Herrlich, oder? Wir haben so viel Freude an seinem Anblick.

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