Dazu muss man wohl nichts mehr sagen:

Heute Abend war Bodo Wartke im Fernsehen. Wahrscheinlich hat es wieder niemand gesehen, denn es war schon ziemlich spät. Aber dieses Lied war herausragend.

https://www.google.de/search?client=opera&q=Nicht+in+meinem+Namen&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8

oder?

 

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Fußmarsch zu den Höhlenmenschen

Heute waren wir wieder einmal wandern. Und gar nicht so weit weg von daheim, gerade eine halbe Stunde. Im Lonetal finden sich nämlich Höhlen, in denen man Beweise gefunden hatte, dass sie bewohnt waren. Den Löwenmensch zum Beispiel, dessen Original in Ulm im Museum zu bewundern ist.

Für die Kindelein war die Wanderung durch die Höhlen sehr spannend. Während das Prinzesschen immer gleich hineinging, betrachtete Junior die Öffnungen immer erst einmal skeptisch, bevor er sich dann doch hineinwagte. Ziemlich zu Beginn der Wanderung war es die Hohlenfels-Höhle, in der auch der Löwenmensch gefunden worden war.

Spannend war auch das trockengefallene Flussbett der Lone, das durch das Tal mäandrierte. Erst dachten wir, es hinge mit dem trockenen Sommer zusammen, aber zu Hause belasen wir uns und stellten fest – die Lone fällt im Sommer immer trocken!

Nach ungefähr der halben Strecke fanden wir einen prima moosbewachsenen Baumstamm, um dort Brotzeit – Klopse von gestern, Gurkenschnitze, Käsestückchen und Kekse, dazu einfach nur profanes Wasser – auszupacken. Und genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es folgte der Aufstieg zur Bocksteinhöhle. Da ging es ordentlich nach oben und wir kamen etwas ins Schwitzen. Das Prinzesschen, die vorher schon ein ganz kleines bisschen gemault hatte („Wie lange ist es noch bis zum Auto?“), flitzte in einem Tempo nach oben, das es in sich hatte. Auch diese Höhle war spannend zu erkunden, schnell ging es dann aber das restliche Stück nach oben, ein kurzes Verschnaufen in einer netten Hütte mit toller Aussicht und weiter ging es.

Es wurde auch Zeit, denn das vorhergesagte stürmische Nachmittagswetter zog so langsam rein und wir waren immer noch im Wald unterwegs. Es regnete Eicheln, so wurden diese vom Wind durchgeschüttelt.

Kurz vor Ende des Rundwegs, der über gut 5 Kilometer verlief, kamen wir dann noch an einen Baumlehrpfad. Sehr interessant und er hielt die Kinder prima bei der Stange. Sogar ein Mammutbaum wuchs dort, um den wir drei mit unseren Armen gerade eben herumkamen. Sie waren gebührend beeindruckt, dass dieser Mammutbaum nur ein „kleiner Mammutbaum“ sein solle…

Klick aufs Bild vergrößert!

 

Dinah allein zu Haus Teil III

Wohl wissend, dass unser kleines Monster alles, was nicht niet und nagelfest ist, zusammenknabbert, habe ich, als ich sie wieder einmal allein lassen musste (Zeeta und Dinah) alles weggeräumt. Die Bademäntel und Nachthemden waren in der Badewanne, keine Handtücher hingen mehr herum, das Toilettenpapier war auch aufgeräumt. Alles gut, dachte ich. Ja, dachte ich. Als ich nach nur einer Stunde vom Stall zurückkam, fand ich Folgendes vor:

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Das Handtuch, das ich auf den Schrank gelegt hatte (83 cm hoch), lag am Boden. Ebenso der Wischfummel, den ich auch dorthin gelegt hatte. Es war nichts runtergehangen, Vielleicht aber nur ein klitzekleines Stückchen übergestanden. Unter dem Handtuch hatten sich meine Kämmutensilien befunden. Die lagen jetzt auch hier: Das muss man sich mal vorstellen! 83 cm hochspringen! Diese kurzen Beinchen!

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Auf den ersten Blick fällt einem ja noch nichts auf. Sieht alles gut aus. Wenn man es aber einmal aus der Nähe betrachtet, dann sieht es so aus:

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So ein Lumpentier! Alles zusammengenagt. Bin ja mal gespannt, wann das aufhört. Bei meinem Mann im Auto hat sie auch schon die Sicherheitsgurte zusammengefressen und die elektrische Anzeige von der Sitzheizung geliefert. Abgesehen von der Gardena Gießanlage, die mein Mann dieses Jahr runderneuern durfte. So nach dem Motto:“Schau mal Herrchen, ich habe da wieder einen Schlauch gefunden. Ein bißchen ärgerlich ist es ja schon, aber wenn die dann, so nach der 3. Läufigkeit ganz ruhig und harmlos werden, ist es schon richtig langweilig.

 

 

 

Windjammerquilt

Herrje war das spannend. Wir hatten das ja noch nie gemacht. Mit Transferfolie auf Stoff drucken.

Vorsichtshalber hatte ich den Stoff vorher gewaschen, denn ich weiß von „Inklingo“ von Linda Franz, dass man den Stoff vor dem Bedrucken waschen soll damit die Appretur rausgeht. Verwendet habe ich weißen „Kona Fabrics“ von Robert Kaufmann. Nach einem ersten mißglückten Versuch (ich glaube, wir haben die Folie zu früh abgezogen/ oder die Transferfolie war schon zu alt) haben wir wunderbare, altertümlich anmutende Windjammer produziert. Ich bin begeistert! Hier das Ergebnis:

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Ich finde das Ergebnis super. Um die eigentlichen Bilder ist ein kleiner 1/4 Inch Rahmen, der Rest wird weggeschnitten. Und ich habe auch keine Angst, dass die Bilder zu schnell kaputt gehen, denn es wird ein Wandbehang. Den muss man nicht fortwährend waschen, es reicht, wenn man ihn ausschüttelt.

Und wie diese Geschichte weitergeht, das erfahrt Ihr demnächst. Habt ein schönes Wochenende.

 

Fräulein Feger

Wir haben eine Koppel am Waldrand. Da müssen wir die Pferde hinführen. In der Bremsenzeit kann man die Koppel kaum nutzen, da genau am Wald Unmengen davon zu finden sind und die Pferde regelmässig durchdrehen.

Aber davor und danach. Hat den Vorteil, dass das Gras während des Sommers wieder wachsen kann. Sogar während dieses Sommers ist etwas nachgewachsen. Wenn auch nicht viel.

Zwergi findet allerdings, dass es vollkommen unnötig ist, gleich hinter Frau Mama auf die Koppel zu marschieren. Nicht, wenn es nebendran ein abgeerntetes Feld gibt, auf dem man so richtig toll ausgreifen kann. Letztens zeigte sie mir dort ein paar Trabtritte, bei denen mir – verzeihen Sie die etwas vulgäre Sprache – das Maul offen stehen blieb. Also musste die Kamera mit.

Wie dem aber so ist – heute gab es mitnichten Trab zu sehen. Nein, es wurde für Iffezheim geübt, mindestens aber für Baden-Baden. Schnell, schneller, Fohlchen. Die gab ganz schön Gas!!!!!!

Es apfelt

Puh – der Urlaub ist nun schon wieder zwei Wochen her … Der Alltag hat uns noch nicht ganz wieder … Denn noch sind Ferien im Lande …

Im Garten steht derzeit die Apfelernte an. Die drei Bäume tragen unglaublich, als wollten sie uns für die ausgefallene Ernte des vergangenen Jahres entschädigen. Vom Reitplatzbaum – der, den Schnäuzelchen vor zehn Jahren schon fällen wollte, denn „der trägt ja eh nicht mehr“ – habe ich schon körbeweise geerntet und verarbeitet oder auch verschenkt. Das Fallobst, das noch gut ist, bekommen die Pferde, denn in der Regel hat es einen Grund, warum es vor der Zeit fällt. Und bei einem Baum, an dem gefühlte Tonnen Äpfel hängen, fange ich nicht damit an, Fallobst auszuschneiden…

Unter dem großen Baum hatte sich während des Urlaubs ziemlich viel davon angesammelt. Nachdem unter dem Reitplatzbaum schon letzte Woche klarschiff gemacht wurde, ging es heute an den großen und den kleinen Baum. Wobei letzterer inzwischen auch schon recht groß ist…

Zweieinhalb Schubkarren Gammeläpfel und vier Kiepen Futteräpfel später war ich dann fertig, sodass Schnäuzelchen hier morgen Rasenmähen kann. Es ist nämlich inzwischen tatsächlich etwas gewachsen, da es ein paar mal geregnet hat.

Außerdem betrug die Ausbeute des Tages einen Apfelkuchen für Erwachsene, einen in der Kinderversion, und drei Flaschen Apfelsaft…

Dinah allein zu Haus Teil II

Auch dieses Mal war Dinah natürlich nicht allein daheim. Zeeta war wieder dabei. Ich hätte ja gern Mäuschen gespielt. Wir waren bei unseren Freunden zum Doppelkopfspielen. Die Hunde mussten ins Badezimmer. Alles, aber auch wirklich alles haben wir außer Reichweite gehabt. (In der Badewanne) Ne,nicht alles. Die Bademäntel und Nachthemden an der Tür, die hatten wir vergessen. Als wir dann so gegen 11 Uhr zurückkamen, führte mich mein erster Weg zum Badezimmer. Dort erwarteten mich nicht nur vor Freude heftig mit dem Schwanz wedelnde Scotties sondern auch ein dicker Kackehaufen und rundherum mein Nachthemd und mein Morgenmantel, fein säuberlich in Fetzen zerlegt. Leider, leider war ich nicht geistesgegenwärtig genug gleich ein Photo zu machen. So blieb mir nur übrig, die zerfetzten Teil noch einmal auszubreiten und dann zu photographieren. Schaut selbst.

Ich wollte ja schon lange einen neuen Morgenmantel und das Nachthemd hat mir eigentlich noch nie gefallen (wir waren beim Skilaufen und ich hatte meines vergessen darum musste ich ein neues Hemd kaufen und die Auswahl im meiner Größe war nicht so groß). Aber soooooo hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.

Immerhin hat der Panelquilt für Junior Fortschritte gemacht. Mein Mann hilft mir eifrig dabei. Sozusagen ein „joint venture“. Wir haben uns überlegt, dass es besser aussieht, wenn man die querformatigen Bilder enger zusammenlegt. Schaut mal hier:

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Ich habe den Bildchen jetzt auch einen Rahmen verpasst. Dann habe ich mich ans Rechnen gemacht. Das sieht folgendermaßen aus:

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Jetzt müssen wir nur noch die Transferfolien richtig bedienen und die Bilder auf den weißen Stoff, den ich noch habe, drucken. Davon erzähle ich Euch dann demnächst.