„Zu viel Sauerteig“

Habe er angesetzt, sprach Herr Vater. Ob ich welchen davon wolle. Na klar! Backe ich doch genau so gern Brot wie er.

Also brachte Frau Mutter, als sie heute zum Reiten kam, einen Schwung davon mit. Natürlich habe ich das gleich ausgenutzt und einen Teil davon für ein feines Weizenmischbrot verwendet. Nun ja, in der Theorie. Da kein Weizenmehl mehr im Haus war, wurde es eben ein Dinkelmischbrot.

Schnäuzelchen und ich mußten abends, noch ofenwarm, gleich probieren. Ein Stück frischgebackenes Brot, im Optimalfall der Knust, mit Butter und etwas Salz – gibt es etwas Besseres?

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8 Kommentare zu “„Zu viel Sauerteig“

        • Ich habe mir als Kind mehr so eine Ohrfeige eingefangen. Wenn ich Brot kaufen musste und es noch so schön warm und knusprig war, musste ich fast jedes Mal auf dem Heimweg hineinbeißen. Die Ohrfeige war es Wert.

      • Ja genau, das meine ich. In unserer Familie hieß es Knust, in Franken glaub ich „Scherzl“, Die Teile heißen, so glaube ich, überall anders, aber überall werden sie frisch, mit gesalzener Butter oder Griebenschmalz, geliebt.

        • Brot war in unserer finanziell schwachen Familie DAS Hauptnahrungsmittel. Freitags bekam mein Vater immer Lohn, donnerstags war Schmalhans Küchenmeister. Da gab es fast immer einen großen Berg mit selbstgemachtem Griebenschmalz bestrichene Brote. Wir vier Kinder haben es geliebt und schon immer auf diesen Tag gefreut. Nicht selten hatten wir danach Bauchweh.

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