Im Nebel

Bekanntlich gibt es ja Pokémons. Sie wissen, diese kleinen unsichtbaren Tierchen, die man nur mithilfe eines Smartphones entdecken und dann fangen kann.

Gut, dass die Reitersleut‘ nun wissen, was für unheimliche Gesellen die Pferde immer so sehen. Denn offenbar konnten Pferde die Pokémons immer schon sehen, und das ganz ohne Smartphone. In den Reitplatzecken sitzen die gerne oder in Hallen hinter der Bande. Gelegentlich verstecken sie sich hinter den blauvioletten Herbstastern am Feldrand. Oder im Maisfeld. Oder im Wald.

Letzten Freitag müssen sie über unseren Auslauf geeilt sein. Jedenfalls war da ordentliches Remmidemmi. Schnorchelnde, aufgescheuchte Pferde. Bis auf die Rote – denn die läßt sich auch von Pokémons nicht aus ihrer Seelenruhe bringen. So lang kein Rind vorbei kommt, kann neben der auch die sprichwörtliche Bombe explodieren..

Ein Kommentar zu “Im Nebel

  1. Ja manchmal haben „de welden Beesters“ einen an der Klatsche. Wahrscheinlich war es aber schon das kälter werdende Wetter. Wenn Gewitter im Anzug sind, sind sie ja auch schon unter Spannung, da muss es noch nicht geblitzt oder gedonnert haben. Vielleicht können sie ja auf die Koppel und sich aushuppen. Muddi

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