Es muss nicht immer Fleisch sein…

Keine Angst, ich bin und werde kein Vegetarier. Ich bin ziemlich gesund durch mein jetzt schon ziemlich langes Leben gekommen, auch ohne vegan, laktose- und glutenfrei und derlei Dinge. Ja freilich, es gibt Leute, die müssen so leben. Das ist mir durchaus klar, aber viele bräuchten es nicht. Nun gut. Wir essen gern Fleisch. Und zwar gutes Fleisch. Und das ist nicht immer billig. Damit wir uns das leisten können und auch aus Umweltgründen, essen wir unter der Woche möglichst viel Gemüse und sehr wenig Fleisch, wenn überhaupt. Heute haben wir mal ein Gericht aus der mexikanischen Küche ausprobiert und es hat uns sehr gut geschmeckt. So gut, dass ich es gern weiterleiten möchte.

  

 

 

Wer es nicht so gern scharf mach, der ersetze das Cayennepulver durch rote, kernlose Chiliflocken und dann vielleicht erst einmal die halbe angegebene Menge. Tortillas bekommt man in jedem Supermarkt

Das ist ein sehr preiswertes Essen, eine Riesenmenge Gemüse und 2 gefüllte Tortilla machen ganz schön satt. Sollte Euch das Gemüse immer noch zu scharf sein, dann gebt ein wenig Zitronensaft dazu, das nimmt die Schärfe. Und es geht schnell. Die Zeitangabe ist ziemlich übertrieben. Auch Anfänger bekommen das hin. Heute hat nämlich Min Öllen gekocht und der ist nicht gerade erfahren. Also guten Appetit!

Ein Kommentar zu “Es muss nicht immer Fleisch sein…

  1. Wir haben vor Jahrzehnten vegetarisch gelebt. Die Familie der allerbesten Freundin meines Sohnes, beide damals noch im Kindergartenalter, lebten fleischlos. Da wir das Mädchen auf eine Reise mitnahmen, mussten wir uns damit befassen. Vor knapp 40 Jahren war das Angebot in den Supermärkten gleich Null. Maras Mama hat uns viele Tipps gegeben. Als in dem Zusammenhang mein Sohn sich mit dem Schlachten auseinandersetzte, gelang es uns immerhin, ein ganzes Jahr auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Dieser Sohn ist heute eine fleischfressende Pflanze! Vor wenigen Jahren lebte ich vegan, was keine große Herausforderung war, denn mittlerweile haben selbst Discounter ein entsprechendes Angebot im Sortiment. Es war ein interessantes Experiment und ich war erstaunt, was ich alles kochen und backen konnte, ohne ein tierisches Produkt zu verwenden. Allerdings war ich dieses Mal die einzige in der Familie, die sich so ernährte. Auf einem Weihnachtsmarkt kam dann der Wendepunkt. An einem Stand mit Rostbratwürsten wäre ich fast an meinen tropfenden Zähnen ertrunken. Es ist ja nicht so, dass Fleisch per se gut schmeckt. Es sind die Gewürze, die es so schmackhaft machen. In der veganen Zeit habe ich fleischlose Schnitzel über Nacht mariniert und dann gebraten. Meine Kolleginnen, die natürlich wussten, dass das ein Fleischersatz war, waren sehr positiv überrascht. Selbst das Kaugefühl war vergleichbar. Dennoch lebe ich heute wieder mit Fleisch und Wurst und, was ich als einziges Lebensmittel sehr vermisst hatte, mit Käse. Manchmal habe ich zwar ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie den Kühen die Kälber weggenommen werden und die entzündeten Euter sehe und wie früh die dauerträchtigen Tiere sterben müssen. Was ich aus der Zeit mitgenommen habe, ist ein Gefühl für gute Lebensmittel. Darauf zu achten, woher sie kommen. Ich zahle gerne mehr für gutes Fleisch und Aufschnitt. Gemüse versuche ich aus regionalem Anbau zu kaufen, was natürlich nicht immer gelingt. Dein Rezept werde ich probieren. Mexikanisch habe ich noch nie gegessen.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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