Nun blühen sie wieder

„Nein, die gebe ich ihnen nicht, die geht bei ihnen nur kaputt“ waren die Worte eines Rosenzüchters aus Schleswig-Holstein, als min Öllen dort die Hugonis Rose kaufen wollte. Ja, jetzt machen wir sie schon 30 Jahre lang „kaputt“.

Dies ist ein älteres Bild, denn in diesem Jahr hat es sich nicht ergeben zu photographieren, da es ja andauernd geregnet hat. Aber sie ist immer noch da und hat auch fleißig geblüht. Die zweite Frühblühende ist die „Rosa Omeiensis Pteracantha“. Sie ist genauso alt und inzwischen, trotz des häufigen Rückschnitts, ein Riesenstrauch geworden.

Und zur Zeit blühen diese Rosen:

Das ist „Marguerite Hilling“. In ihr wurde dieses Jahr ein Nest gebaut und Frau Amsel brütet bereits. Dieselbe Rose, nur in weiß, ist „Montana“. Beide Rosen gefallen durch ihre riesigen Blüten.

An der Hausecke rankt sich „Maigold“ nach oben. Auch sie ist in diesem Jahr ziemlich spät dran. Das relativ kühle Wetter hat den Vorteil, dass die Rosen nicht so schnell verblühen.

Und zu guter Letzt schaue ich von meinem Esszimmerfenster auf die wunderschöne „Eglantyne“, von der ich überhaupt nicht in Erinnerung hatte, dass sie so früh blüht.

Innerhalb weniger Tage ist unser Garten so zugewachsen, dass unser Nachbar schon feststellte, dass man sich ja nicht mehr sieht, nur noch hört.

Und dann hatten wir in diesem Jahr eine unglaubliche Rhododendronblüte. Riesige Blüten und massenhaft.

Das kann ich Euch nicht vorenthalten

In Ermangelung von Geldausgaben – kein Essengehen, kein Sport mit anschließender Vesper, kein Kegeln mit Bierchen – haben wir uns eine Wildkamera zugelegt. Wir wollten doch einfach mal sehen, was sich da hinten am Igelhaus so tut. Alle zwei Tage holt mein Mann die Kamera und dann schauen wir die Filmchen an.

Nun habe ich vor einigen Tagen meine Smartphonebilder geordnet, sie auf mein Laptop umgezogen, damit mein Handy nicht so vollgeprüllt ist. Dabei habe ich dieses Bild entdeckt.

Nicht nur, dass die Möter dort genüsslich schnarchen, so nach dem Motto: „Wie, das Sofa ist doch unser Sofa, will da etwa jemand sitzen?“ Dort liegt auch meine Glorietadecke, leider immer noch nicht fertig gequiltet. Aber es wird schon. Nein, im unteren rechten Bild seht ihr den Laptop meines Mannes und was seht ihr darauf? Einen dicken, fetten Igel. So werdet ihr ganz nebenbei auch Zeuge von dem Igeltreiben am Igelhäuschen. Weil wir einmal eine Ratte dort gesichtet hatten, haben wir eine Klappe vor den Eingang gebaut. (Empfehlung vom NABU) Die lässt sich auf- und zuschubsen. Die Igel hatten das ganz schnell raus. Auch das Spitzmäuschen, das hin und wieder kommt. Eine Ratte haben wir seither nicht mehr gesehen. Aber ich sags Euch, da ist nachts die Hölle los. Manchmal ist das Haus so voll, dass kein weiterer Igel hineinkommt. Das sieht man dann immer, wenn sie plötzlich steckenbleiben und rückwärts wieder rauskommen.

Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn die mit ihrem Nachwuchs da angetöbert kommen. Bis dahin bleibt gesund.

Regen…

Der Juni ist gerade eine Woche alt und wir können schon 50 Liter Regen bieten. davon 23 l allein in der letzten Nacht. Dummerweise war es ziemlich stark Regen, so dass die Heuwiesen jetzt massiv herunter gedrückt sind. Ich hoffe mal, dass sich das wieder aufrichtet, und da daß dann am Mittwoch wie vorhergesagt der Sommer wieder kommt.

Es ist Akeleizeit

Die Leberblümchen, Blausternchen, Perlhyazinthen, Anemonen und Primeln sind (leider) verblüht. Auch die Vergißmeinnicht und Gedenkemein haben sich im Wesentlichen verabschiedet. Nur wenn die Möter (halb Mensch, halb Köter) ins Haus kommen, merken wir noch etwas davon, denn sie sind über und über mit Samen bestreut.

Aber im Garten blüht es immer noch wunderschön frühlingshaft. Die Akelei. Wie bei allen meinen Pflanzen hat es mal ganz harmlos mit einer oder zwei angefangen. Mittlerweise wachsen überall welche. Auch bei den Nachbarn rechts und links. Das ist mit den oben genannten Blaublühern übrigens auch nicht anders. Ich bin einmal durch den Garten gewandert und habe die schönsten Exemplare photographiert.

Ja und dann hatte ich auf der Nordseite des Hauses eine Waldhyazinthe. Nur eine! Jetzt habe ich gefühlte 100 Stück verteilt in meinem Garten. Danke ihr lieben Vögelein!

Inzwischen ist es ja schon so, dass ich kaum Unkraut zupfen kann, weil ich nirgendwohin mehr treten kann. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern und die Rosen, Stockrosen und Fingerhüte blühen auf. Ich freu mich schon darauf.

Immer noch Stoffreste

Ich habe sie ja schon 2mal gezeigt, meine Berties aus Baumwollflanell, aber egal, ich zeig sie Euch noch einmal, weil ich sie einfach so gelungen finde. So im November bis zum Ende Februar kommt mein Jahresbertie an die Wand.

Vor Ostern und danach sind dann diese beiden meine Freude.

Und jetzt habe ich immer noch gefühlte Tonnen an Baumwollflanell. Also entschloß ich mich kurzerhand für Minchens „Foftein Teepause“ kleine Mug Mats zu sticheln. Das hat großen Spass gemach. Gefunden habe ich die Vorlagen in „Shabby Fabrics“. Ich habe mir sogar das kleine Stickheftchen zum Aufstellen spendiert. Es heißt „Embroidery & Crazy Quilt Stitch Tool“ und ist von Judith Baker Montano.

Na ja, eigentlich fing es so an. Ich suchte für mein Enkeltöchterlein etwas zum werkeln. Der Enkelsohn wollte unbedingt häkeln, da brauchte sie auch etwas. Sie hat die Ersten angefangen. Ich habe sie dann fertig gemacht. Wie soll man Kindelein, die immer noch an das Christkind glauben, (jedenfalls tun sie erfolgreich so) klar machen, dass sie den Eltern was zu Weihnachten schenken könnten.

Kurz und gut, ich habe die Teile im Laufe des neuen Jahres fertig gemacht und Minchen zum Geburtstag geschenkt. Hier sind sie.

Es ist ein wunderbares Mitbringsel und mach soooo viel Spass es herzustellen. Aber ich kann Euch trösten, der Stoff ist immer noch nicht alle. Es wird noch mehr kommen. Bis dahin, bleibt gesund