Köpfchen

Zwergi hat eindeutig einen kleineren Kopf als unsere restlichen Rösser… Und Zwergi haßt Mücken und Bremsen.

Die Haube des Springpferds ist wohl etwas reichlich…

Also mußte ein paar Mückenohren her. Zwei Abende brauchte ich für‘s Häkeln. Dann setzte ich die Ohren rein. Das Gehäkelte passte, die Ohren… naja. Hatte eher was von Micky Maus. Viel zu breit. Die Länge immerhin paßte.

Also aufgetrennt, Stoffohren verschmälert, neu eingesetzt. Nun passen sie recht gut.

Mal wieder typisch

Da hab ich heute endlich die Bewässerung des Gemüsegartens in Angriff genommen. Fertig ist sie noch nicht, fehlen noch drei Beete. Aber immerhin das linke Garagenbeet und die Tomaten sind fertig.

Und nun? Donnert es gruselig da draußen. Hoffentlich zieht es vorbei. Der zweite Schnitt Heu liegt auch gerade zum Trocknen…

Da mach‘mer nen Haken dran…

Zweieinhalb Wochen hat es nun gedauert, aber Zwergi ist seit gestern in unsere kleine Herde integriert. Morgens zur Heufütterung trennen wir noch in kleinere Gruppen auf, aber wenn der erste Hunger gestillt ist, dürfen sie zusammen sein.

Interessant war die Annäherung der jungen Dame an die Ranghohen. Dargestellt hier am Beispiel mit der Herdenchefin, die am Heu stand. Zwergi näherte sich von hinten und wurde sofort mittels eines bösen Blicks verwarnt. Sie blieb kurz stehen und streckte dann der Schwarzen die metaphorische Zunge heraus, indem sie weiter gehen wollte.

Diesmal wurde der böse Blick mit angelegten Ohren komplettiert. Die freche Göre zeigte sich schwer beeindruckt – die metaphorische Zunge, Sie wissen schon *ironieaus*

Daraufhin ging die Chefin drohend zwei Schritte rückwärts auf den pubertären Lümmel zu. Das wurde dieser dann wohl doch zu heiß – sie drehte ab und suchte sich einen anderen Kollegen zum „Ärgern“

Interessant auch die Tatsache, dass Zwergi und ihre Mutter nun meist beieinander grasen. Obwohl die Rote ja anfangs sehr verärgert über den Neuankömmling war. Aber irgendwie haben sie sich doch wieder zusammengefunden…

Regen

Ich schreibe mir immer im Smartphonekalender die Regenmengen auf. Ich würde ja gerne so tolle Wochentabellen machen wie Birthe, aber ich vergesse es immer und unvollständig sind sie dann doch doof…

Aber immerhin kann ich jetzt berichten, dass auf unser Grundstück vom 1. bis zum 13. Juli verrückte 80 Liter Wasser gefallen sind.

Kein Wunder, dass sogar mein Reitplatz die Flügel streckt und man besser ausreitet…

Wie war das noch? Der dümmste Bauer…

erntet die dicksten Kartoffeln?!

Min Öllen hat in diesem Jahr Zuckermais angebaut. Und zwar in Töpfen. Mais gehört ja bekanntlich zu den Starkzehrern. Ausgesät hat er ihn in kleinen Pötten und dann in selbstproduzierten Kompost gesetzt. Und ihr werdet es nicht glauben, der Mais ist schon doppelt so hoch wie der auf den Feldern und das, ohne zu Düngen. (Ooops, jetzt hat er gerade die Überschrift gelesen und ist mit den Worten:“Jetzt bin ich aber beleidigt“ abgezogen.) Jetzt schaut Euch mal diese Traumexemplare an.

Und gestern Abend fand ich auf meinem Auto dieses Tierchen. Es ist, glaube ich, eine Wanze. Aber was für eine? Ich habe in meiner „Insektenbox“ nachgesehen, aber nichts gefunden. Vielleicht weiß jemand von Euch, was das ist?

Im trockenen Stall

… läßt es sich gut Hafer fressen. Nur ihre Mutter in der Nachbarbox hält noch so gar nichts von der neuen Nachbarin. Keifend und mit gefletschten Zähnen giftet sie über die Trennwand (Auf dem Film weiter unten hatte sie sich dann schon wieder einigermaßen beruhigt)

Flitzte Zwergi beim ersten Mal noch bis ans Ende der Box – in der sie ansonsten sehr gelassen steht – hat sie dann schnell gezeigt, dass sie genau wußte: Die erreicht mich eh nicht. Und blieb seelenruhig gerade außerhalb der Reichweite ihrer Mutter stehen. Definitiv ein mutiges Ross.

Es ist jetzt auch gut, dass sie mit im Stall sein kann, denn gerade eben öffnet der Himmel wieder seine Schleusen und die Wettervorhersage ist nicht dazu angetan, dass ich heute Nacht ein Pferd auf der Koppel im Unterstand haben möchte.…

Für die, bei denen das Filmchen nicht geht:

https://owncloud.nehmer.net/index.php/s/FcgJxmDHkXCzGqH

Umzug

… oder die nächste Zusammenführung.

Unglaubliche Fünf (!) Minuten dauerte es, bis Zwergi bei der Schwarzen im Hänger stand. Wir guckten uns alle überrascht an, hatten wir doch so gar nicht damit gerechnet… da war unsere Idee mit der Herdenchefin wohl goldrichtig gewesen.

Kaum waren wir zu Hause angekommen, bekam der Plan Schwierigkeiten. Zwergi und die Schwarze standen auf der kleinen Koppel am Stall, noch getrennt vom Rest.

Die restlichen Damen waren natürlich sehr neugierig. Die Schwarze stellte sich zwischen Zwergi und ihre Herde… aber mitnichten, um Zwergi zu beschützen…
… sondern viel eher, um dafür zu sorgen, dass dieser unmögliche Neuzugang gefälligst von ihrer Herde wegblieb…
Dann wurde wieder einmal über eine Koppel galoppiert…

Schließlich erbarmten wir uns. Die Schecke sollte die nächste sein, die zu Zwergi kam und die Chefin durfte zu ihrer Herde.

Reichlich sinnfrei, die Gescheckte galoppierte nur hektisch am Tor auf und ab und wollte wieder zu den anderen… während Zwergi schon in aller Ruhe die Wiese erkundete und den Unterstand untersuchte…

Normalerweise hätte ich ja nun Zwergis Mutter dazugestellt, aber die soll am Mittwoch noch ein Mädel durchs Reitabzeichen tragen (so das Wetter tauglich ist für die alte Dame, bei Hitze tritt Plan B in Kraft). Also kam die Traberin dazu – und das funktionierte ganz wunderbar!

Den Unterstand haben wir dann noch schön mit Einstreu und Futter versehen. Alles bestens für die Nacht!

Zusammenführung I

Zwergi ist jetzt drei Jahre alt. Ihre Aufzuchtfreundin verläßt sie, um für die Stutbucheintragung ausgebildet zu werden. Also ist auch für Zwergi die Zeit auf der Koppel vorbei.

Heute haben wir sie daher mit unserer Herdenchefin vergesellschaftet. Die Friesenfreundin verließ die gemeinsame Koppel, unsere Schwarze wurde zunächst auf die Koppel neben Zwergi gestellt. Schon war die Aufregung etwas kleiner, denn Zwergis Aufmerksamkeit richtete sich auf die „Neue“.

Während Zwergi immer wieder über die Koppel galoppierte und nach ihrer Friesenfreundin rief…
… war die Schwarze der Ansicht, dass man diese Koppel erst mal ausgiebig per Wälzen erkunden müsse…
Nach einiger Zeit ließen wir die beiden zusammen und es erfolgte ausgiebiges Beschnuppern. Wenige Sekunden nach diesem Foto gab es dann das große Quietschen, Zwergi bekam eine Breitseite gegen die Rippen – und die Rangfolge war geklärt.
Die Schwarze findet das Ganze jetzt schon uninteressant, das gute Gras ist doch viel wichtiger. Zwergi weiß noch nicht so ganz, was sie von der Sache halten soll…
Wieder etwas später klappte das mit dem gemeinsamen Grasen schon ganz gut. Jetzt bleiben die beiden über Nacht dort zusammen – und morgen hoffen wir dann, dass die Routine der Schwarzen beim Einladen und Hängerfahren auf das Junggemüse abfärbt…

Nun blühen sie wieder Teil IV

Die Photos von Teil III stammen vom 17. Juni. Am 23. Juni habe ich wieder photographiert. Ich musste diese unglaubliche Pracht einfach festhalten. In all den Jahren, die wir jetzt hier wohnen, habe ich eine solche Blütenfülle noch nicht erlebt. Die Zweige waren so übervoll, dass wir einige abstützen mussten. Auch die Größe der Büsche war ungewöhnlich. Hatten wir doch viele Rosen im Januar ordentlich zurückgeschnitten. Zwischen ihnen durchlaufen war kaum mehr möglich, jedenfalls nicht, wenn man nicht zerrissene Klamotten oder schmerzende Blutige haben wollte. „Auf allen Vieren“ war angesagt.

Ja und dann zogen die unsäglichen Gewitter auf.

Rechts im Bild seht ihr „Mozart“, eine Rose, die eigentlich nur 65 cm hoch werden soll. Das sind ursprünglich nur 3 Stöcke gewesen, ein paar haben Absenker gebildet und wir haben es so gelassen. Und ja, nach dem vielen Regen sind die Rosen jetzt die „Ritter von der Traurigen Gestalt“. Schade.

Und ernsthafte Sorgen musste ich mir bei den orkanartigen Böen um meine mehr als 30 Jahre alte „Vier Familien Linde“ machen. Sie steht im hinteren Teil unseres Gartens, genau an der Ecke und bietet 4 Haushalten angenehm schattige Aufenthaltsmöglichkeit. Sie sollte eigentlich nur 12 m hoch werden, aber wie man sieht, sie hat sich nicht daran gehalten. Aber wenn sie blüht, dann ist da drinnen ein Gesummse, unglaublich, genau wie in der „Mozart“.