Woche 4

Die Woche begann mit Freilaufen und einem Cavalletto. Erst durfte sie ihre überschüssige Energie loswerden , dann kam das Cavaletto in niedrigster Einstellung in den Weg. War ja mal so ziemlich uninteressant, sie trabte einfach drüber. Als wäre das nicht das erste Mal in ihrem Leben. Auch in halbhoher Einstellung das Gleiche. Hochgestellt (40cm sind das dann) machte sie brav einen kleinen Sprung darüber. Beim zweiten Mal war es dann gleich uninteressant und sie hob die Füße kaum, was dann ordentlich klepperte. Da scheint sie dann auch lernfähig zu sein, beim nächsten (und letzten) Versuch sprang sie wieder schön! (25 Minuten inclusive Aufwärmen)

Dienstag gab es die übliche Longenarbeit in allen drei Gangarten, und danach noch im Halt ein über dem Sattel liegendes Helferlein. Etwas überrascht ging sie ein paar Tritte rückwärts, das war‘s dann aber auch schon (insgesamt 30 Minuten).

Mittwoch hatte sie frei, Donnerstag ein wenig Longenarbeit.

Freitag war Hufschmiedtermin, zu dem wir fahren mußten. Die rote Mama ist ja ein alter Turnierprofi und mit der ging das Verladen ruckzuck- keine fünf Minuten. Beim Hufschmied (in dem Stall, wo sie aufgezogen wurde) war sie erst etwas aufgeregt, dann aber sehr brav und das Einsteigen in den Anhänger ging sogar noch schneller als beim herfahren. Und da das an diesem Tag Aufregung genug für ein junges Pferd war, haben wir nicht weiter gemacht.

Samstag gab es eine Einheit an der Longe, danach wieder drüberlegen des Helferleins. Zwei Tritte anführen, halten, runter rutschen. (30 Minuten)

Sonntag hieß es dann nach dem Ablongieren erstmals führen mit Gewicht. Gleich am Anfang gab es eine Schrecksekunde, da das Springpferd aus dem Gelände heimkehrte und Zwergi bremsen und gucken mußte. Mehr war aber nicht und weiter ging‘s. Zwei Runden führen, mein mitgebrachtes Brot war viel interessanter als das Gewicht im Rücken. Einfach klasse macht sie das! (30 Minuten)