Nachgereicht

Ich kann ja nicht einfach irgendwo rumsitzen, ohne dass meine Hände was zu tun haben. Es sei denn, ich lese gerade.

Aber lesen beim Autofahren geht nicht so gut. Und im Urlaub, am Strand, muss man auch mal etwas Abwechslung rein bringen können.

Daher beschloss ich, wieder eine Decke zu häkeln. Und die sollte die Schwiegermama dann zu Weihnachten bekommen.

Also erst mal mit dem Schwiegerpapa konferiert wegen der Farbabstimmung und Wolle ausgesucht. Fündig wurde ich bei Attic24 und ihrer Meadow Blanket.

Weil da ich ja manchmal meine, Extrawürste machen zu müssen, sollte die Decke nicht wie im Original vorgesehen, Streifen haben, sondern Quadrate. Damit ich immer nur kleine Quadrate häkeln muss und nicht in der warmen Jahreszeit eine große Decke auf dem Schoß…

Nun ja, dabei übersah ich natürlich, dass beim ausgewählten Häkelmuster die Quadrate „as you go“, also während des Arbeitens, aneinander gehäkelt wurden. So hatte ich dann doch irgendwann ein Trumm auf den Beinen – aber erst, als es ins usselige Herbstwetter ging, von daher – alles gut.

Der Kater fand die Decke jedenfalls ganz behaglich.

Und wenn ich nach dem Bild, das mich dann nach Weihnachten erreichte, gehe, war die Beschenkte wohl auch des Katers Meinung.

Das ist das fertige Trumm…

Musterlegen

haben die Kinder betrieben. „Abwechselnd neun und acht Hexagons“ war die Vorgabe.

Zwischendrin kamen sie mit dem Zählen etwas durcheinander aber im Prinzip hab ich mir die Teile jetzt so zusammensortiert. Jetzt muss ich nur noch begreifen, wie die zusammengehäkelt werden…

Kommen ja noch ein paar Handballspiele…

Bekloppt!

Irgendjemand spinnt hier.

Entweder der Januar, der bereits Primeln, Schneeglöckchen und Winterlinge blühen läßt…

Oder mein Buch, das dieses erst für Mitte Februar erwarten läßt…

Ich fürchte ja, es ist der Januar *seufz*

Die Neuen

Leider starb vor ein paar Wochen der alte Pauli, einer von zwei Stallkatzen. Wir wissen nicht, wie alt er war, war er doch eines Tages vor etlichen Jahren einfach da, quartierte sich in äußerst verschnupftem Zustand bei uns – und damals noch Mia – ein und sorgte mal eben für Nachwuchs.

Mia ist im letzten Jahr gestorben und da sie schon hier war, als wir einzogen, war sie bestimmt 15 Jahre alt. Also war jetzt Josie, beider Tochter, allein.

Nun sind Katzen zwar nicht gerade Rudeltiere, aber für die Gesellschaft – und natürlich auch gegen die Mäuse – sollten noch ein oder zwei Katzen einziehen.

Das ist also heute dank der Katzenhilfe Langenau passiert.

Die beiden Katerchen sind natürlich reichlich verschreckt ob des Umzugs und brachten sich quasi via Hechtsprung in Sicherheit – auf den Schrank beziehungsweise hinter eine große Kiste.

Wir ließen sie dann erst mal in Ruhe und etwas später waren sie dann immerhin zu zweit auf dem Schrank…

Auseinanderhalten wird man sie können – der eine hat ein schmales „M“ auf der Stirn, der andere ein breites. „Leo“ und „Micky“ sollen sie heißen, hat das Prinzeßchen befunden. Aber wer wer sei, wollte sie noch abwarten. Vielleicht werden es ja auch noch andere Namen, das weiß man bei uns nie. Meist „sagen“ uns die Tiere schon, wie sie heißen „wollen“…

Nun sind Futter und Wasser gerichtet, zwei Klos mit Streu und einem Hauch Stroh gerichtet, zahlreiche Decken in der Sattelkammer verteilt, die einige Zeit ihr Zuhause sein wird. Eine kleine Lampe mit Zeitschaltuhr wird einen gewissen Tag-Nacht-Rhythmus vortäuschen.

Mal gucken, wann sie von dem Schrank runter kommen….

Auf ein gutes Neues!

Kaum zu glauben, aber wahr. Es ist 2023.

2008 habe ich meinen ersten Blogartikel geschrieben. Eigentlich wollte ich ja nur für mich die Veränderung unseres Gartens festhalten. Verändert hat sich ganz schön viel, nicht nur im Garten.

Schnäuzelchen schrieb zeitweise mit und seit bestimmt sechs Jahren bloggt auch Frau Mutter alias Quiltfru fleißig mit.

Die Funkstille ist nun – hoffentlich – beendet. Es gab Schwierigkeiten mit dem Hochladen von Bildern und ohne Bilder bloggen… nee, nicht wirklich.

Getreu dem Motto „wenn ein Mann sagt, er tut etwas, dann tut er es auch – man muss ihn nicht jeden Monat daran erinnern“ fand der wirklich vielbeschäftigte Gatte endlich Zeit, sich des Problems anzunehmen und daher wünsche ich Ihnen heute ein dreifaches Hurra und ein gutes neues Jahr!

Tschüss Pustertal

Ein schönes Wochenende war es. Schön heiß *ächz* und schöne Gegend, von der Schnäuzelchen und ich per Pedes ein wenig erkunden konnten.

Tatsächlich standen wir aber mehr am Rand der Handballplätze, wo Juniors Mannschaft beim Sütdiroler Jugendcup um Siege kämpfte…

Blick morgens aus dem Hotelzimmer
Wunderbare Südtiroler Küche
Ein Brotbackhäuserl im Dorf
Blick auf Burg Taufers
Unterwegs während der Spielpausen