Frühlingsboten

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Anfänge

Jetzt lockt es mich richtig, im Garten zu arbeiten. Einmal Unkraut hacken und dann die Erde glatt rechen war heute angesagt. Die Erde ist gerade richtig. Feinkrümelig, locker, nicht zu feucht, nicht zu trocken. Alle unerwünschten Wurzeln gingen leicht raus.

Nun muss nur noch das hintere Beet fertig werden *mitdemlattenzaunwink*

Der gelbe Hibiskus

… ist aufgeblüht. Eine von bislang 26 Blütenknospen. Unglaublich. So viele hat er noch nie angesetzt. Der Tomatendünger einmal wöchentlich scheint ihm zu bekommen.

Nur der Originalhawaiianer will keine ansetzen. Immerhin ist er dank des Düngers jetzt wieder sattgrün und kein Bleichgesicht mehr. Wer weiß, vielleicht kommt ja doch irgendwann noch mal was. Wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Gemütlich am Sonntag

Während die Kinder heute vermutlich Quiltfrus Haushalt durcheinanderbringen, begannen wir den heutigen Tag – nach einem gemütlichen Frühstück- mit einem fast einstündigen Spaziergang durch unseren angrenzenden Wald. Danach wollten wir eigentlich Skirennen gucken, da dessen Beginn aber verschoben worden war, nutzten wir die Gelegenheit. Hammer und Nägel traten in Aktion und endlich hängt der Windjammerquilt über Juniors Bett!

Auch im Schlafzimmer wurden ein paar Nägel eingeschlagen. Frau Mutters Anker hängt nun auch, der Kerzenhalter wartet schon seit zehn Jahren auf seine Bestimmung – wir hatten ihn das letzte Mal in der Mietwohnung aufgehängt.

Das Segelschiff stammt aus unserem Windjammerkalender des letzten Jahres – ich fand, die Bilder seien zu Schade zum Wegwerfen. Nur mit dem Sprühkleber muss ich noch üben, den sieht man stellenweise zu sehr. Aber ich habe noch ein paar Spanplatten und Bilder!

Jetzt regnet es

und das ist gut so. Wie ich gestern schon schrieb, war es wieder zu trocken. Es soll in der nächsten Woche immer wieder regnen.

Mit dem Garten bin ich allerdings schon recht weit gekommen durch das trockene frühlingshafte Wetter der letzten Tage. Das Wohnzimmerbeet ist aufgeräumt, alle vertrockneten Stauden entfernt. Jetzt bekommen die Zwiebelblumen schön Licht und Luft und blühen hoffentlich planmässig auf. Die Krokusse haben die letzten Tage schon schön geblüht.

Ansonsten spitzen die Stauden aus der Erde und bis die restlichen Zwiebelblüher da sind, kann es auch nicht mehr lange dauern. Meine Clematis hat den Winter überlebt. Dieses Jahr muss ich ein wenig auf sie achten, die Stockrosen haben ihr letztes Jahr doch sehr wenig Platz gelassen, wodurch sie kaum wachsen konnte. Das wird hoffentlich heuer anders.

Im Nutzgarten habe ich zwei der vier Beete auch schon fertig. Die Wintersteckzwiebeln sehen gut aus, auch Rosmarin, Estragon, Thymian und Schnittlauch sowie im anderen Beet die Petersilie sehen mal gut aus. Irgendwas muss ich mir hier aber noch überlegen, damit die Katzen in diesen Beeten nicht ständig aufs Klo gehen. Die Beete liegen unter dem Dachvorsprung der Garage – toll für die Tomaten – und dadurch ist der Boden weich, warm und trocken. Finden die Katzen toll, ich weniger. Daher liegt über den Zwiebeln auch das Kompostsieb. Ich hatte wenig Lust darauf, dass ich die Zwiebelchen ständig wieder ausgraben darf… Irgendwie muss mir Schnäuzelchen da einen Schutz werkeln…

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Wohnzimmerbeet

Eine Lou für das Prinzesschen

Hach, ich habe endlich wieder Lust, zu nähen. Die war mir ja irgendwie doch etwas abhanden gekommen.

Das Töchterlein hat kaum noch Pullover. Also gab es mal wieder eine Lou. Sie wird sehr gern getragen (und hat schon den ersten Triangel drin, weil das Prinzeßchen wo hängengeblieben ist…). Inzwischen hat sich auch ein gewisses Problem herauskristallisiert, das mich dazu nötigt, meine Schnittauswahl zu überdenken. Das Kind hat Schultern wie ein Preisboxer. Lou paßt in 140 an der Schulter gerade – obwohl das Prinzeßchen eigentlich erst Nähgröße 134 trägt…

Traumwetter haben wir hier gerade, fünfzehn Grad oder sogar etwas wärmer. Zu warm und zu trocken, sagt mein Verstand. Dennoch genießen wir es. Und die Pferde auch. Die kleine Koppel ist offen und es wird sich ausgiebig gewälzt und am noch sehr mageren Gras genagt. Auch unsere alte Dame natürlich – und wenn dann so ein Prinzeßchen zum Kuscheln kommt, ist sowieso alles bestens!P1180438P1180440P1180441P1180447